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Neu: Sicherer U3-Anschluss an Eiprofile

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Autor: Redaktion

Neu: Sicherer U3-Anschluss an Eiprofile

Aufgrund der variablen Konstruktion des U3-Anschlusses können dabei in Abhängigkeit der Geometrie des Sammlers verschiedene Anbohrhöhen mit der eigens hierfür konstruierten Horizontal-Bohrkonsole von Funke realisiert werden.
Der Übergang zwischen Hausanschlussleitung und Sammler zählt zu den sensibelsten Stellen in der Abwasserkanalisation. Wurden die Hauptrohre bis in die 1990er Jahre noch „angeschlagen“, entspricht die Erstellung einer maßhaltigen Bohrung/Kernbohrung vor dem Einbau eines Hausanschlussstutzens heute dem allgemeinen Standard. Vor diesem Hintergrund hat Funke in den vergangenen Jahren immer wieder Produkte auf den Markt gebracht, die im Leitungsgraben für Furore gesorgt haben – etwa mit Blick auf wirtschaftlich und flexible Lösungen, die aufgrund ihrer bautechnischen Eigenschaften leicht zu montieren und – bei fachgerechter Montage – vor allem dauerhaft dicht sind. Beispielhaft zu nennen sind das tausendfach eingesetzte FABEKUN®-Sattelstück oder der CONNEX-Anschluss. Mit ihrer Markteinführung haben die erstmals mit Kugelgelenken ausgestatteten Bauteile den Hausanschlussbereich revolutioniert.

Sonderlösungen zunehmend gefragt

„Ausschlaggebend für die Entwicklung des U3-Anschlusses war die zunehmende Nachfrage nach Produkten, mit denen auch Sondersituationen technisch sauber zu lösen sind – z. B. der Anschluss an Eiprofilrohre unterhalb des Kämpfers“, sagt Dirk Große-Farwick, Produktentwicklung Geschäftsbereich Tiefbau, Funke Kunststoffe GmbH. Unter anderem kommen auch in der Landeshauptstadt Düsseldorf Eiprofilrohre aus Beton nach DIN EN 1916 zum Einsatz und es wurde konkretes Interesse an einer technisch hochwertigen und standardisierten Anschlusslösung signalisiert. „Das gab letztlich den Ausschlag, die Produktentwicklung konkret in Angriff zu nehmen“, so Große-Farwick weiter. Im Dialog mit Hans Josef Kanne und Dipl.-Ing. Alexander Schuir, Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf, Abt. Grundstücksentwässerung, wurde ein detaillierter Anforderungskatalog erarbeitet, wobei sich die Beteiligten einig waren, dass nur ein Gesamtkonzept von einem flexiblen Anschlusssystem bis hin zu einer geeigneten Vorrichtung zur Erstellung der exakten Kernbohrung zum Erfolg führen kann.
Diese Anforderungen hat Funke erfüllt: Mit dem U3-Anschluss lassen sich Anschlüsse an Eiprofile entsprechend DIN EN 1916 auch unterhalb des Kämpfers und damit unterhalb der 3-Uhr-Position herstellen. Er besteht aus einer Gelenkhülse mit einer flexibel gelagerten Dichtung, die nach der fachgerechten Montage formschlüssig mit dem Sammler verbunden ist. Ein ebenfalls neu konstruierter Distanzring sorgt für die nötige Abstützung an der Unterseite des Anschlusses und damit für eine optimale Kraftübertragung auf das Rohr. Gleichzeitig wird damit das erforderliche Gefälle zum Hauptkanal sichergestellt.

Fest und dauerhaft dicht

Aufgrund der variablen Konstruktion des U3-Anschlusses können in Abhängigkeit der Geometrie des Sammlers verschiedene Anbohrhöhen realisiert werden. Für die fachgerechte, rechtwinkelige und maßhaltige Erstellung der erforderlichen Kernbohrung mit einem Durchmesser von 212 mm hat Funke eine Horizontal-Bohrkonsole entwickelt. Die Handhabung auf der Baustelle ist denkbar einfach und schnell zu erledigen: Die Ausrichtung erfolgt in kürzester Zeit und das Bohrgerät kann durch eine zweifache Abstützung am Rohr sicher und positionsgenau fixiert werden.“
Nach dem Einsetzen des U3-Anschlusses in die Bohröffnung und dem Festziehen mit einem Gewinderad wird abschließend eine 1-K-Dichtmasse von Funke in das Bauteil gepresst. Das sorgt zusätzlich für einen festen Sitz und dauerhafte Dichtheit.

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