Die Versorgungsleitung musste der neuen Umgehungsstraße an insgesamt vier Stellen weichen. Dabei wurden drei Abschnitte an nur einem Tag eingebunden, die Einbindung des letzten Abschnittes erfolgte kurze Zeit später. Während der Planungsphase kristallisierten sich zwei kritische Punkte heraus: Zum einen das sehr enge Zeitfenster von weniger als neun Stunden zwischen Trennung und Wiederinbetriebnahme der Leitung an einer besonders neuralgischen Stelle.
Die morgendlichen und abendlichen Tagesspitzen des Trinkwasserverbrauchs hätten hier erhebliche Druckschwankungen verursacht. Zum anderen musste mit nachlaufendem Restwasser gerechnet werden, da bekannt war, dass die bestehenden Absperrarmaturen aus Metall aufgrund von Ablagerungen und Inkrustierungen wahrscheinlich nicht dicht schließen würden. Darüber hinaus wurde auf Basis der vorliegenden Höhenpläne vermutet, dass nachlaufendes Restwasser in Richtung der Einbindepunkte laufen würde. Diese zunächst theoretischen Annahmen, wurden dann später tatsächlich durch die Praxis bestätigt.
Bilanz nach 25 Jahren: 1.400 Kilometer Druckrohrleitungen saniert
Die Rädlinger primus line GmbH hat innerhalb von 25 Jahren mehr als 1.400 Kilometer Druckrohrleitungen in über 60 Ländern saniert. Aus dem 2001 gegründeten Unternehmen ist ein internationaler Servicepartner für grabenlose Sanierungsverfahren geworden. Rund 1.300 Projekte und 110 Installationspartner belegen diese Entwicklung.






