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Neue Köderstation stoppt Ratten

Mit einer neu entwickelten Köderstation bringt die Funke Kunststoffe GmbH ein professionelles und im Einsatz rechtssicheres Produkt auf den Markt, mit dem sich Schadnager in Abwasserkanälen und -schächten wirkungsvoll bekämpfen lassen.

von | 24.03.20

Sicherer Stand: Fachgerecht auf der Berme befestigte Köderstation. Fotos: Funke Kunststoffe

Die Köderstation ist so konstruiert, dass Giftstoffe selbst bei Rückstausituationen und steigendem Wasserstand nicht ausgewaschen werden können. Hinzu kommt: Weder für die Montage noch für das Nachfüllen der Köderstation muss man in den Schacht einsteigen. Vor wenigen Jahren noch wurden im Kanalnetz regelmäßige und flächendeckende Maßnahmen zur Schadnagerbekämpfung durchgeführt. Mit Inkrafttreten der Biozidverordnung 528/2012 wurde der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln gegen Schadnager (Rodentiziden) – sie enthalten blutgerinnungshemmende Wirkstoffe, sogenannte Antikoagulanzien – neu geregelt. Die konkrete Handhabung wird durch die Risikominderungsmaßnahmen (RMM) festgelegt. Die vielfach noch gängige Praxis, den Köder z. B. an einem Draht in einen Kanalschacht zu hängen, ist in den RMM nicht vorgesehen. Insbesondere bei Starkregenereignissen und den damit verbundenen Überflutungen und Rückstauereignissen in Abwasserkanälen und -schächten werden „ausgehängte“ Köder mitgerissen oder die Gifte ausgewaschen. Die giftigen Substanzen verunreinigen das Abwasser und stellen die Umwelt vor große Probleme. Abhilfe schafft hier der Einsatz der neu entwickelten Köderstation von Funke. Es gibt sie in zwei Ausführungen: Während der Typ 1 fest mit der Berme im Schacht verbunden wird, verfügt Typ 2 über ein höheres Eigengewicht und wird mit einem Zuganker an der Leiter bzw. in den Schmutzfänger eingehangen. Die Köderstation besteht aus einem Unterteil mit Ankerplatte, Köderschwimmer, Köderhalter, einem 25 cm langen Kunststoffzylinder (Ø 210 mm), der mit Öffnungen ausgestattet ist sowie einem Verschlussdeckel mit Metallbügel. „Die Funktionsweise der mit Fraßköder gefüllten Köderstation ist denkbar einfach und gleichzeitig wirkungsvoll: Bei einem Rückstau im Kanal strömt das Abwasser durch die Öffnungen in die Köderstation, wobei der Köderschwimmer auftreibt und sich gegen die obere Abdeckung presst“, erklärt Dirk Große-Farwick, Produktentwicklung Geschäftsbereich Tiefbau, Funke Kunststoffe GmbH. „Ein Durchmischen von Giftköder und Abwasser wird auf diese Weise wirkungsvoll unterbunden.“

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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