Bei diesem Verfahren wurde die Leitung erstmals im Wasser verlegt: Bereits zehn Minuten nach der Applikation des DENSOLEN®-AS50 Bandes auf der Schweißnaht wurde das Rohr in einen mit Wasser gefluteten Stollen geschoben. Erst vier Monate später wird der Rohrstrang trocken gelegt. Dies beeindruckt insofern, da Pipelines üblicherweise nicht sofort und permanent korrosiven Medien ausgesetzt sind. Die Testergebnisse des Verbands der Fernwasserversorgung belegen: Die Normanforderungen DIN EN 12068 an einen hochqualitativen Schutz der Schweißnähte werden erfüllt.
Die direkte Flutung sowie der lange Betrieb im Wasser sind große Herausforderungen für die Nahtumhüllung. Das bisher einmalige Verfahren zeigt: Die dreischichtigen DENSOLEN®-Bänder verwachsen innerhalb kürzester Zeit. Es entsteht sehr schnell ein diffusionsdichter Schutzschlauch, der selbst bei dauerhafter Belastung durch Fluide zuverlässig wirkt. Appliziert wurde das Einbandsystem in mindestens dreilagiger Wicklung über die Wickelmaschine DENSOMAT®-11.
Die Trinkwasserleitung gilt als eine der wichtigsten Lebensadern der Region. Für die langfristige Nutzung wurde einer der beiden Stahlrohrstränge mit einer Nennweite von DN 1200 saniert. 1.800 Liter pro Sekunde fließen über fast 2 km durch zwei parallele Stollen. Geplant ist, die Baumaßnahme im Frühjahr 2019 abzuschließen.
Kontakt: DENSO GmbH, Leverkusen, Dr. Carsten Fischer, Tel. +49 214 2602 305, Carsten.Fischer@denso-group.com, www.denso-group.com
Wasserstoffproduktion aus kommunalem Abwasser
Das Forschungsprojekt reSYNERGY stärkt die Resilienz von Wasser- und Energiesystemen durch die Nutzung von Abwasser für die grüne Wasserstoffproduktion. Geleitet wird das Projekt vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE).







