Im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen wird die so gewonnene Energie dann in die bestehenden Anlagensysteme rückgeführt.
Die Erdgasspeichergesellschaft astora GmbH & Co. KG errichtet im ostfriesischen Jemgum einen der größten Erdgaskavernenspeicher Deutschlands. Das geplante Arbeitsvolumen beträgt bis zu 1 Milliarde m3 Erdgas. Zur Einlagerung des Erdgases in den unterirdischen Kavernen wird dieses mit Hilfe von Verdichtern auf einen Druck von bis zu 200 bar komprimiert. Dabei fällt vorgenanntes Sperr- oder Sealgas an, das bisher unter hohem Energieaufwand nochmals verdichtet und in den Speicher eingebracht wurde.
Streicher hat nun eine KWK-Einheit geliefert, die durch innovative Technologie eine effizientere Nutzung dieser Sperrgase eröffnet. Mit der Anlage, die sich in einem 3,5 Meter hohen und 12 Meter langen Container befindet, kann das anfallende Gas nun in Energie umgesetzt und anschließend in die bestehende Infrastruktur der Verdichtungs- und Gasaufbereitungsanlage rückgeführt und dort verwendet werden.
INES empfiehlt Einrichtung einer strategischen Resilienzreserve
Niedrige Speicherfüllstände zu Winterbeginn und neue geopolitische Risiken haben die Verwundbarkeit des deutschen Gassystems offengelegt. Die Initiative Energien Speichern e.V. (INES) spricht sich daher bei der Einrichtung einer strategischen Resilienzreserve für ein Volumen von 78 TWh aus. Ein solches Reservevolumen würde die Versorgungssicherheit nachhaltig stärken, ohne die Marktmechanismen außer Kraft zu setzen.









