Anhand dieser Messgröße und einer Live-Karte ordnet der Wasserversorger Regenmengen besser verständlich und vergleichbar ein und macht auf Präventionsmaßnahmen gegen Überflutungen aufmerksam.
Für Starkregen wurde 2015 innerhalb der Wasserwirtschaft eine Skala von 1 bis 12 entwickelt, anhand der man die Intensität von Starkregen – ähnlich der Windstärke – einordnen und benennen kann. HAMBURG WASSER berechnet alle fünf Minuten aus eigenen Messdaten und Daten des Deutschen Wetterdienstes ein exaktes Abbild des Regengeschehens über Hamburg. Die Regeninformationen werden in einer Live-Stadtkarte unter www.hamburgwasser.de/starkregen veröffentlicht. Fällt Regen, färbt sich die Live-Karte im entsprechenden Stadtgebiet von hellblau (Schietwetter) bis violett (extremer Starkregen) ein. Zusätzlich zeigt die Karte die aktuelle Regenmenge und ordnet sie dem Starkregenindex zu. Eine Archivfunktion ermöglicht darüber hinaus, die Intensität vergangener Regenfälle exakt zu benennen.
Der neue Starkregenindex sowie die Live-Karte sollen nicht nur die Bevölkerung für Starkregen und die zu erwartenden Auswirkungen sensibilisieren, sondern auch eine einheitliche Einordnung etablieren. HAMBURG WASSER möchte auch an die Wohnungswirtschaft sowie Eigentümer appellieren, Präventions- und Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um ihre Immobilien vor Überflutungen durch Starkregen zu schützen. Städtebauliche Maßnahmen wie die Entsiegelung von Flächen und die Entwicklung von Hamburg zur Schwammstadt (wie z.B. mit Gründächern) sind das langfristige Ziel, das HAMBURG WASSER zusammen mit der Behörde für Umwelt und Energie (BUE) im Projekt RISA (www.risa-hamburg.de/startseite/) verfolgt.
Reservierte Kapazitäten im Wasserstoff-Kernnetz verdoppeln sich
Die Wasserstoff-Kernnetzbetreiber haben ihr drittes Marktinformationspaket veröffentlicht. Darin haben sie zum Stichtag 23. Juli in den Angebotszonen des Kernnetzes Ein- und Ausspeisekapazitäten von knapp 6 GW zahlungspflichtig reserviert. Das entspricht einer Verdopplung gegenüber der letzten Veröffentlichung vom 13. Mai. Für den Clusterübergangstransport sind zusätzlich 0,6 GW vertraglich gesichert, weitere 0,5 GW befinden sich in Prüfung. Ein mehrstufiger Übernachfrageprozess hat alle Anfragen bedient, die das ursprüngliche Kapazitätsangebot überstiegen haben.






