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Höchstspannungsleitungen wirtschaftlich und ökologisch in der Erde verlegen

Der Osnabrücker Baudienstleister Köster präsentiert ein neuartiges Verfahren zur Herstellung einer vorprofilierten Sohlbettung für Höchstspannungsleitungen.

von | 31.01.19

Laut dem Baudienstleister Köster minimiere die Erdverlegung von Höchstspannungsleitungen Eingriffe in die Umwelt und verringere ebenfalls Risiken

Der Bedarf an erdverlegten Höchstspannungsleitungen in Deutschland ist durch die von der Bundesregierung eingeleitete Energiewende stark angestiegen. Mit der Entwicklung und Umsetzung innovativer Verlegeverfahren trägt das Kompetenz- Center Rohrleitungsbau von Köster dazu bei, die Installation von Erdkabeln zu beschleunigen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Auf dem 33. Oldenburger Rohrleitungsforum präsentiert das Messeteam unter dem Motto „Rohrbettung mit Profil“ eine innovative Technik für die sichere und schnelle Vorprofilierung von Sohlbettungen für jeden Rohrumfang. „Zu den wesentlichen Vorteilen gegenüber der konventionellen Trassenprofilierung gehören der verringerte Platzbedarf, die Lagestabilität und die beschleunigte Verlegung der Leitungen ohne Zement bei gleichzeitig erhöhter Stromtragfähigkeit“, fasst Jürgen Höchst, Vertriebsingenieur bei der Köster GmbH, den Nutzen zusammen.
Das Verfahren Köster-TransVer wurde vom Kompetenz-Center Rohrleitungsbau der Köster GmbH entwickelt. Es nutzt aktuelle Maschinentechnik, um die Sohlbettung passgenau entsprechend dem Rohrumfang vorzuprofilieren und Zwickel direkt zu verdichten. Der Verzicht auf manuelle Verdichtung steigert die Verlegeleistung und verringert sowohl das Risiko von Beschädigungen am Rohr als auch Verletzungen auf der Baustelle signifikant. Gleichzeitig reduziert die exakte Verlegung die Zugkraft an den Kabeln. Die Kombination mit einem hochleistungsfähigen und sieblinienoptimierten Bettungsmaterial führt zu einer größtmöglichen Wärmeableitung, ohne Einsatz von Zement oder Polymeren. Im Ergebnis ist die Übertragungskapazität der Trassen deutlich gesteigert, die Rohre werden enger verlegt und die Trassenbreite verringert sich.
Die Vorteile von Köster-TransVer liegen auf der Hand: Die maschinelle Trassenprofilierung beschleunigt die Erdverlegung von Höchstspannungsleitungen und minimiert die Eingriffe in wirtschaftlich genutzte Flächen und Privatgrundstücke. Die Nutzung rein natürlicher Materialien ohne Polymere und Zement schont die Böden. Die Rekultivierung landwirtschaftlich genutzter Flächen wird beschleunigt. Abseits des Hochspannungs-Netzausbaus ist der Einsatz von Köster-TransVer in weiteren Bereichen wie der Versorgung mit Wasser, Gas oder Chemikalien denkbar, sofern Genauigkeit und Verdichtungsqualität erforderlich sind.

Weitere Informationen: www.koester-bau.de

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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