Suche...
Generic filters
Exact matches only
on on

GRUNDOPITK Keyhole erhält den NASTT Innovationspreis 2015

Kategorie:
Thema:
Autor: Redaktion

GRUNDOPITK Keyhole erhält den NASTT Innovationspreis 2015

Mit Hilfe der vollautomatischen Bohrlafette ermöglicht diese minimalinvasive Technologie die grabenlose Verlegung von Gas- und Wasseranschlussleitungen aus einem kleinen kreisrunden Loch heraus. Jedes Jahr zeichnet NASTT zwei Hersteller im Bereich Verlegung und Erneuerung für hochmodernetechnischer Produkte aus, die dabei helfen, die grabenlosen Techniken voranzutreiben. Die Verleihung dieses renommierten Preises für das Gerät aus dem Hause Tracto-Technik, das in Zusammenarbeit mit Gaz de France (GdF Suez) entwickelt wurde, ist eine Ehre und Anerkennung für alle Beteiligten bei TT.
Minimalinvasive Keyhole-Technologie
Mit der Keyhole-Technologie werden Hausanschlüsse für Gas und Wasser direkt von der Hauptleitung bis ins Gebäude verlegt, ohne Erdaufbruch und daher kostengünstig und umweltfreundlich. Dabei können bis zu 30 m lange Bohrungen durchgeführt und neue Rohre bis AD 63 mm eingezogen werden.
Um ein solches Keyhole mit einem Höchstdurchmesser von 65 cm herzustellen, bohrt ein Kernbohrer einen Kern direkt über der Hauptleitung aus dem Asphalt oder Beton heraus. Nun wird ein Saugbagger hinzugezogen, der vorsichtig die Erde aus dem Keyhole saugt bis die Hauptleitung frei liegt, ohne umliegende Rohre oder Kabel zu gefährden. Das Keyhole nimmt dann den GRUNDOPITK auf, damit er die Schutzrohre für die Hausanschlussleitung bis ins Gebäude verlegen kann.
Die Bohrlafette wird schnell und sicher im Keyhole errichtet, der Bohrvorgang kann nach kürzester Aufstellungszeit beginnen. Die Lafette wird mit Fernbedienung gesteuert. Ein “Lift” transportiert das Bohrgestänge zur Verlegeebene. Dort werden die Stangen in die richtige Richtung gedreht und, ähnlich wie bei HDD, eine nach der anderen vorwärts getrieben, bis sie im Gebäude ankommen. Der Bohrvorgang wird ständig überwacht, die Bohrkopfposition bei Bedarf korrigiert.
Nachdem die Schutzrohre verlegt worden sind, werden spezielle Montagewerkzeuge eingesetzt, um die Gas- oder Wasserarmaturen von der Oberfläche aus zu verbinden. Eine gesonderte Zugangsgrube wird nicht benötigt. Nachdem die Lafette wieder aus- und abgebaut wurde, wird die Hauptleitung gesäubert, die Anschlüsse verbunden und somit der Hausanschluss ins Leitungsnetz integriert. Nach dem Drucktest wird die Hauptleitung angezapft und die Anschlussleitung in Betrieb genommen. Die Hauptleitung braucht während der Verbindungsarbeiten nicht abgesperrt zu werden. Zum Schluss wird das Keyhole aufgefüllt und der vorher entnommene Asphaltkern mit einem Spezialzement wieder eingesetzt. Nach einigen wenigen Stunden sieht die Baustelle so aus, als wenn nichts gewesen wäre.

Das könnte Sie interessieren

Neue Technologie zur Nutzung von CO2-reichem Offshore-Erdgas
Corona: 35. Oldenburger Rohrleitungsforum erneut abgesagt
München erschließt weitere Stadtgebiete mit Glasfaser
Weitere News...

Publikationen zum Thema

Möglichkeiten zur Baugrundklassifizierung von HDD-Projekten

Möglichkeiten zur Baugrundklassifizierung von HDD-Projekten

Autor: Von Dan Lingenauber
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Die Wichtigkeit von belastbaren Baugrundinformationen für die erfolgreiche Durchführung von HDD-Projekten wird von allen Beteiligten sowohl auf der Bauherrenseite als auch auf der Auftragnehmerseite immer wieder betont. Die Anforderungen an die ...

Zum Produkt

Neue Perspektiven für den Wasser- und Abwasserleitungsbau durch innovative grabenlose Techniken

Neue Perspektiven für den Wasser- und Abwasserleitungsbau durch innovative grabenlose Techniken

Autor: Von Anne Knour
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Die deutsche Wasserwirtschaft steht vor der ständigen Herausforderung, die Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu sichern und die Kapazitäten des Leitungsnetzes an einen sich ständig ändernden Bedarf anzupassen – laut ...

Zum Produkt

Anforderung an die zusätzliche GFK-Beschichtung bei der grabenlosen Verlegung von PE-ummantelten Stahlleitungen

Anforderung an die zusätzliche GFK-Beschichtung bei der grabenlosen Verlegung von PE-ummantelten Stahlleitungen

Autor: Von Stefan Wittke
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Seit mehr als 20 Jahren wird in Deutschland die zusätzliche GFK-Rohrbeschichtung bei der grabenlosen Verlegung von PE-ummantelten Stahlleitungen verwendet. In Kombination mit der baustellenseitig nachträglich aufgebrachten ...

Zum Produkt

Weitere Publikationen...

Firmen zum Thema

TRACTO-TECHNIK GmbH & Co. KG

Thema: Grabenloser Leitungsbau

Gräben aufreißen, wenn es bessere Lösungen gibt? TRACTO ist Mitbegründer, Gestalter und Innovator der grabenlosen Technik. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Maschinen und Zubehör für die unterirdische Verlegung und Erneuerung von Rohrleitungen. Seit der Gründung im Jahr

3R – Wir liefern Ihnen den Stoff.

Ihr kostenfreier E-Mail-Newsletter