Generic filters
FS Logoi

Bodenabdeckungen: nachhaltige Alternativen für den Landschaftsbau

Eine Bodenabdeckung aus Glasfaserverbundwerkstoff mit einem Rahmen aus Sekundärkunststoff soll mehr Nachhaltigkeit in den Galabau bringen: Die korrosionsfreie und leichte FibreEco-Abdeckung des KHK Kunststoffhandel Cromm & Seiter GmbH soll dem Schutz des Zugangs zu Regenwasserzisternen, Schächten und anderer Infrastruktur im Garten- und Landschaftsbau dienen.

von | 19.09.24

Grundstücksabdeckung aus recyceltem Material
Foto: KHK Karlsruhe

Auch im Gartenbau sind nachhaltige Materialien gefragt

Laut Unternehmensangaben ist das Thema Nachhaltigkeit im Garten- und Landschaftsbau angekommen. Etwa die Hälfte der Menschen in Deutschland nutze einen Garten. In diesem Kontext werden Themen wie „bienenfreundliche Bepflanzung“ oder das „Sammeln von Regenwasser“ diskutiert, wobei dem privaten auch der öffentliche Bereich in den Fokus rückt.

Alternative zu Gussbeton: Die FibreEco-Abdeckung ist zweifach verschraubt und lässt sich durch das geringe Gewicht leicht ein- und ausdeckeln. Bild: KHK Karlsruhe

Die Verwendung langlebiger Materialien zur langfristigen Abdeckung von Regenwasserzisternen und anderer unterirdischer Infrastruktur stellten laut KHK eine Alternative zum Gussbeton dar, wobei der ökologische Bodenabdecker eine vielversprechende Option darstelle.

Langlebigkeit und einfache Handhabung sind wichtige Aspekte

Aufgrund des geringen Gewichts seien die Abdeckungen sehr anwenderfreundlich. „Bei einer lichten Breite von 625 mm wiegt die Abdeckung lediglich 9,3 kg“, so der Hersteller. Sie könnten sie bis zur Lastklasse A15 nach DIN EN 124 mit 1,5 Tonnen belastet werden, die Bruchlast beträgt 8 t. Die Abdeckung aus recyceltem Glasfaserverbundwerkstoff ist nicht nur leicht und korrosionsfrei, wir KHK betont, sondern sei auch resistent gegen Feuchtigkeit.

(Quelle: KHK)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Prüfverfahren bewertet Zustand alternder Kunststoffrohre
Prüfverfahren bewertet Zustand alternder Kunststoffrohre

Zahlreiche Kunststoffrohrleitungen aus den 1970er- und 1980er-Jahren haben ihre ursprünglich auf 50 Jahre veranschlagte Mindestlebensdauer erreicht. Netzbetreiber stehen deshalb vor der Entscheidung, ob sie ihre Rohrsysteme weiter nutzen oder sanieren. Um Betreiber bei der Frage zu unterstützen, hat das Kunststoff-Zentrum SKZ ein Prüf- und Analyseverfahren entwickelt. Mit diesem können Netzbetreiber den tatsächlichen Zustand der Rohrsysteme bewerten und Investitionen gezielter planen. 

mehr lesen
Gasaufbereitung sichert Wasserstoffqualität für den Leitungstransport
Gasaufbereitung sichert Wasserstoffqualität für den Leitungstransport

Die Gasaufbereitungsanlage im Energiepark Bad Lauchstädt hat die H₂-Dichtheitsprüfung des TÜV Thüringen bestanden und ist damit bereit für den stufenweisen Hochlauf. Die Anlage bringt Wasserstoff aus einem 30-MW-Elektrolyseur auf einen Reinheitsgrad von 99,97 Prozent, bevor das Gas über eine rund 25 Kilometer lange Leitung zur TotalEnergies-Raffinerie in Leuna transportiert wird.

mehr lesen
Wasserstoffproduktion aus kommunalem Abwasser
Wasserstoffproduktion aus kommunalem Abwasser

Das Forschungsprojekt reSYNERGY stärkt die Resilienz von Wasser- und Energiesystemen durch die Nutzung von Abwasser für die grüne Wasserstoffproduktion. Geleitet wird das Projekt vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE).

mehr lesen
Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser
Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser

Die Bernhard Müller Betonsteinwerk GmbH hat ein korrosionsgeschütztes Kanalrohr mit integriertem Wärmetauscher auf den Markt gebracht. Das Rohr gewinnt Wärme direkt aus dem durchfließenden Abwasser, ohne den Kanalbetrieb einzuschränken. Städte und Gemeinden erhalten damit eine zusätzliche Option für die kommunale Wärmeplanung.

mehr lesen
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein

Die RWE Power AG hat am 6. Juli mit dem Bau eines Verteilbauwerk für eine Rheinwassertransportleitung in Grevenbroich-Allrath gestartet. Ab 2030 soll das Bauwerk eine Bündelungsleitung vom Rhein mit zwei Trassen zu den künftigen Tagebauseen Hambach und Garzweiler verbinden. So soll Rheinwasser in die beiden Tagebauseen geleitet werden und damit die geplante Flutung der Restlöcher ermöglichen.

mehr lesen

Publikationen zum Thema