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Dichtheitsprüfung für Glasfaserschutzrohre

Der Ausbau des deutschen Glasfaserkabelnetzes nimmt an Fahrt auf: Durch das neue Regelwerk ZTV TKNetz 40 der deutschen Telekom wird die Dichtheitsprüfung der Kabelschutzrohre („Speedpipes“) jetzt protokollierpflichtig und damit zeit- und arbeitsaufwändig. Der elektronische Druckmesskoffer smart memo der Esders GmbH ist bereits heute für diese Anforderungen gerüstet und ermöglicht die präzise Dichtheitsprüfung der Speedpipes, in […]

von | 16.03.21

Der Ausbau des deutschen Glasfaserkabelnetzes nimmt an Fahrt auf: Durch das neue Regelwerk ZTV TKNetz 40 der deutschen Telekom wird die Dichtheitsprüfung der Kabelschutzrohre („Speedpipes“) jetzt protokollierpflichtig und damit zeit- und arbeitsaufwändig. Der elektronische Druckmesskoffer smart memo der Esders GmbH ist bereits heute für diese Anforderungen gerüstet und ermöglicht die präzise Dichtheitsprüfung der Speedpipes, in die die Glasfasern eingeblasen werden.

Glasfaserkabel in der Baugrube

Esders bietet zudem ein breites Portfolio an Zubehör zur Durchführung der Prüfung sowie die Möglichkeit zur digitalen Messdatenverwaltung mithilfe von Esders Connect.

„Die Druckprüfung von Speedpipes markiert einen wichtigen und notwendigen Baustein beim Ausbau des Glasfaserkabelnetzes. Diese müssen grundsätzlich frei von Verunreinigungen und Leckagen sein, die Schäden an den Glasfasern hervorrufen können. Mit dem smart memo erleichtern wir diesen Prozess erheblich und bieten Anwendern eine präzise und zuverlässige Lösung vor dem Hintergrund strengerer Regelwerke“, sagt Martin Esders, Leiter Vertrieb und Marketing der Esders GmbH.

Mit dem Ausbau des 5G-Funknetzes rückt die Qualität der Installationsarbeiten in den Fokus. In der Folge hat die Telekom als einer der größten Netzbetreiber Deutschlands neue Richtlinien erarbeitet und in Form zusätzlicher technischer Vertragsbedingungen „ZTV TKNetz 40“ veröffentlicht. Darin enthalten sind u.a. Anforderungen an Verlege- und Montagearbeiten sowie Prüfverfahren zur Zustandskontrolle von Kabelschutzrohren nach den Verlegearbeiten. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, entwickelte Esders für den Druckmesskoffer smart memo eine Dichtheitsprüfung von Kabelschutzrohren bei der Glasfaserverlegung als „Option ZTV TKNetz 40“.

Der Druck wird auf dem Display angezeigt

Automatisierte Prüfung mit hoher Betriebssicherheit

Die standardisierte Prüfung mittels smart memo läuft dabei nach dem ausgewählten Regelwerk automatisch ab – der Benutzer wird mithilfe eines großen Touchdisplays durch den gesamten Prozess geleitet. Der Druckprüfkoffer selbst sammelt alle notwendigen, relevanten Messdaten und zeichnet diese auf. Dadurch wird zum einen eine Fehlbedienung bei der Durchführung verhindert und zum anderen der Gefahr von Manipulationen vorgebeugt. Zudem dokumentiert das smart memo alle Daten und Ergebnisse in Form eines ordentlichen Berichts, der dem Anwender in unterschiedlichen Formaten zur Verfügung steht.

Die Anforderungen der ZTV TKNetz 40 beinhalten eine reine Dichtheitsprüfung mit dem Medium Luft bei einem Prüfdruck von 5 bar. Während der Prüfphase wird der eintretende Druckverlust gemessen und dokumentiert, der beispielsweise durch Leckagen oder auch durch eine Ausdehnung der Leitung eintreten kann. Der Wert des Druckverlustes ist am Ende der Prüfung das maßgebliche Kriterium für die Bewertung der Dichtheit.

Einfache Dokumentation dank digitaler Messdatenverwaltung

Um die Verwaltung und Protokollierung sämtlicher Messdaten zu vereinfachen, verfügt das smart memo über eine Schnittstelle zum Online-Portal Esders Connect. Mithilfe dieser Lösung können die protokollierten Messdaten direkt vom smart memo über eine integrierte LTE-Verbindung an das Portal gesendet und dort von mehreren Benutzern eingesehen und verwaltet werden. Die papierlosen Messdaten sind dabei nicht nur rechts- und datenschutzkonform, sondern auch jederzeit und von überall aus abrufbar.

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Verteilerleiste und Anschlusszubehör für die Durchführung der Prüfung. Bild: Esders GmbH

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