Generic filters
FS Logoi

Effiziente Nahwärmeversorgung durch modulare Übergabestationen

Immer mehr Kommunen, Energieversorger und Bauträger setzen auf Nahwärme. Doch die bisherigen Lösungen waren oft teuer und technisch auf Fernwärme ausgerichtet. Mit den neuen en-Nahwärmestationen möchte die Ewers Heizungstechnik GmbH Abhilfe schaffen.

von | 14.10.25

Die kompakte Bauweise der Nahwärmesysteme soll bei der Installation Platz sparen und das EPP-Dämmgehäuse Wärmeverluste reduzieren
Quelle: Ewers Heizungstechnik GmbH

Die en-Nahwärmestationen sollen maßgeschneiderte Technik für Nahwärmenetze mit Leistungen bis 150 kW und kombinieren Heizkreise, Trinkwassersysteme und Speicherlösungen in einem flexiblen Baukastensystem bieten. Diese neuen Übergabestationen sind laut Hersteller besonders für Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und gewerbliche Anwender geeignet.

Die modulare Bauweise soll Installationsfläche sparen, Wartungsaufwand verringern und sowohl Investitions- als auch Betriebskosten senken. Im Vergleich zu überdimensionierten Fernwärme-Techniken möchte Ewers mit der en.35 und en.150 auf Nahwärme ausgerichtete Lösungen anbieten, die geringere Temperaturen und Druckstufen erfordern.

Als Komplettanbieter für Nahwärmeanlagen bietet Ewers flexible Baukastensysteme, die Heizkreise, Trinkwasserstationen und Speicher miteinander verbinden. Quelle: Ewers Heizungstechnik GmbH

Ein besonderes Merkmal ist laut Hersteller die einfache, steckerfertige Installation, die den Fachkräftemangel adressiert. Für eine effiziente Trinkwassererwärmung soll der Trinkwasserbooster etb.200 sorgen, der mit sehr niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten und Betriebskosten senken soll.

Mit der Integration von Digitalisierungsmöglichkeiten sollen die Stationen zudem eine hohe Effizienz und Fernwartungsoptionen bieten, was die langfristige Nutzung optimieren soll.

(Quelle: Ewers Heizungstechnik)

 


 

Lesen Sie auch:

STADTWERKE AWARD 2025 ehrt Gewinner

Experten diskutieren über Ausbau und Transformation der Wärmenetze

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

OPAL: Eigentümerwechsel bei Gaspipeline für Kernnetz
OPAL: Eigentümerwechsel bei Gaspipeline für Kernnetz

Uniper hat seine 20-prozentige Beteiligung an der rund 470 Kilometer langen Gaspipeline OPAL an den Infrastrukturinvestor Hy24 verkauft. Die Leitung zwischen Lubmin und Brandov wird zukünftig Teil des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes. Die Übertragung erfolgt über sämtliche Anteile an der Lubmin-Brandov Assets GmbH & Co. KG und erfüllt eine Auflage aus dem EU-beihilferechtlichen Genehmigungsverfahren vom Dezember 2022.

mehr lesen
BNetzA-Entwurf zur Kapitalverzinsung der Gasnetze stößt auf Widerstand
BNetzA-Entwurf zur Kapitalverzinsung der Gasnetze stößt auf Widerstand

Mehrere Branchenverbände haben den Entwurf der Bundesnetzagentur (BNetzA) zur künftigen Kapitalverzinsung der Gasnetze kritisiert. Der FNB Gas e.V. hat eine Anpassung des Zinssatzes von 3,76 Prozent auf 5,51 Prozent gefordert. Grund dafür seien mehrere Umsetzungsfehler in der Methodenfestlegung der BNetzA, die ein finanzwissenschaftliches Gutachten aufdeckt. Der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. und der VKU – Verband kommunaler Unternehmen e.V. haben in einer gemeinsamen Stellungnahme ähnliche Verbesserungen verlangt. Der Entwurf sei wirtschaftlich und methodisch unzureichend und gefährde die Transformation der Netze hin zur Klimaneutralität, teilen die Verbände mit. Zusätzlich schlagen sie eine Verschiebung der Festlegung auf Anfang 2027 vor.

mehr lesen
Einbaugarnituren-Rehabilitation: Instandsetzung über die Straßenkappe
Einbaugarnituren-Rehabilitation: Instandsetzung über die Straßenkappe

Nach Angaben des Verfahrensanbieters wurden bundesweit inzwischen mehr als 4.000 Einbaugarnituren-Rehabilitationen abgeschlossen. Das Interesse an der minimalinvasiven Instandsetzung wächst insbesondere dort, wo Verkehrsflächen möglichst erhalten und Eingriffe in den Straßenkörper reduziert werden sollen. Doch wann ist das Verfahren eine Alternative zur konventionellen Tiefbaumaßnahme – und wo liegen seine Grenzen?

mehr lesen
Saarland startet Bau grenzüberschreitender Wasserstoffleitung
Saarland startet Bau grenzüberschreitender Wasserstoffleitung

Der Netzbetreiber Creos Deutschland hat in Wallerfangen den Bau einer neuen Wasserstoffleitung gestartet. Die rund 17 Kilometer lange Trasse zwischen Leidingen und Dillingen bildet den deutschen Abschnitt der grenzüberschreitenden Verbindung MosaHYc, die künftig Wasserstoff aus Frankreich ins Saarland transportieren soll. Die Bauarbeiten sollen rund eineinhalb Jahre dauern.

mehr lesen
Stadtentwässerungen rüsten sich gegen Trockenheit und Fachkräftemangel
Stadtentwässerungen rüsten sich gegen Trockenheit und Fachkräftemangel

Trockene Sommer und ein wachsender Fachkräftemangel setzen kommunale Abwasserbetriebe unter Druck. Das Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) hat mit 2 Initiativen im Rahmen des KomNetABWASSER reagiert: einem Strategiedialog zu Trockenheit und Hitze sowie einer neuen berufsbegleitenden Studienreihe für Fachkräfte in der Stadtentwässerung. Beide Angebote richten sich an kommunale Betriebe, die sich auf veränderte Bedingungen einstellen müssen.

mehr lesen

Publikationen zum Thema