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Epoxidharze von resinnovation erhalten DIBT-Zulassung

Harz12 und Harz16 haben viele Gemeinsamkeiten: Beide sind pastöse Epoxidharzsysteme, werden in Schlauchbeuteln verkauft und mit der Pastenmischanlage mit Zwangsmischer gemischt. Beide wurden von der resinnovation GmbH in Rülzheim für die robotergestützte, grabenlose Kanalsanierung entwickelt – und beide sind die jüngsten Stars aus Rülzheim mit der Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt). Mit […]

von | 08.11.22

Harz12 und Harz16 haben viele Gemeinsamkeiten: Beide sind pastöse Epoxidharzsysteme, werden in Schlauchbeuteln verkauft und mit der Pastenmischanlage mit Zwangsmischer gemischt. Beide wurden von der resinnovation GmbH in Rülzheim für die robotergestützte, grabenlose Kanalsanierung entwickelt – und beide sind die jüngsten Stars aus Rülzheim mit der Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt).

Mit der DIBt-Zulassung Z-42.3-592 vom 23. September 2022 stürmen das Spachtelharz Harz12 und das Verpressharz Harz16 nun die Charts im Untergrund. Harz12 ist – neben der Möglichkeit der manuellen Anwendung im begehbaren Bereich – speziell für die robotergestützte Freihandspachteltechnik interessant. Harz16 ist mit den Verpressroboter-Systemen der ProKASRO Mechatronik GmbH und der pipetronics GmbH & Co. KG sowie dem KA-TE/PMO-System einsetzbar.
Für die DIBt-Zulassung wurden das hellgraue sowie das leuchtendrote Epoxidharz aufwändigen Tests unterzogen – darunter auch einer In-Situ-Prüfung Anfang des Jahres.

Die Aufgabe: Betonrohre ausgestattet mit „fehlerhaften“ Stutzen, einer undichten Muffe, einem Riss und Löchern sollen mit den unterschiedlichen Robotersystemen je nach Anwendungsart mit Harz16 bzw. Harz12 abgedichtet werden.
Das Spachtelharz Harz12 kommt mit seinem Härter RP80 als Epoxidharz-System „Harz12 RP80“ zum Einsatz beim Verspachteln der fehlerhaften Muffe, des Risses und der Fehlstellen. Harz16 steht sogar gleich mit drei Härtern auf dem Prüfstand für die Sanierung der drei defekten Stutzen – als „Harz16 RP38“, „Harz16 RP50“ und „Harz16 RP60“.
Bei der Materialprüfung durch ein unabhängiges Prüflabor wird der Ablauf der In-Situ-Prüfung mit Argusaugen überwacht. Im Anschluss unterzieht die Prüfkommission die verpressten Anschlüsse sowie die verspachtelten Schadstellen nach der vollständigen Aushärtung einem Spülversuch, prüft sie in der anschließenden Dichtheitsprüfung auf Herz und Nieren und bestätigt schließlich die Eignung der beiden Roboterharze für ihre jeweiligen Einsatzbereiche.

Das Fazit: Beide Harzsysteme sind bestens gewappnet für die Aufgaben, die ihrer harren. Das auf eine Verarbeitungstemperatur von 20 °C vortemperierte Material lässt sich – dank der druckluftbetriebenen Pastenmischanlage mit Statikmischer – vollständig und ohne Lufteinschlüsse mischen, leicht in die einzelnen Kartuschen-Systeme der unterschiedlichen Roboter einfüllen und exzellent verpressen bzw. verspachteln. Es klebt hervorragend und – das Wichtigste: Harz16 überzeugt mit allen drei Härtern bei der Verarbeitung ebenso wie beim Resultat. Und auch die mit Harz12 verspachtelte Muffe, der verfüllte Riss und die abgedichteten Löcher halten der eingehenden Prüfung problemlos stand.

Der Lohn für den Aufwand: Die allgemeine bauamtliche Zulassung durch das DIBt mit der Nummer Z-42.3-592. Mit dieser Auszeichnung unter dem Titel „Bauprodukte und deren Verwendung zur Ausführung von Anbindungen von Seitenzuläufen sowie zur Sanierung von Rissen, Scherben und Muffen erdverlegter, schadhafter Abwasserleitungen mit den Verpress- und Spachtelharzsystemen „Harz12“ und „Harz16“ im Nennweitenbereich von DN 100 bis DN 800“ können die beiden Stars aus dem Hause resinnovation nun den Untergrund aufmischen.

(Quelle: resinnovation)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Harz16: Lange Verarbeitungszeiten bei gleichzeitig kurzen Ausschalzeiten

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