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Kunststoff-Zentrum SKZ nimmt an internationalen Ringversuchen teil

Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat in aktuellen internationalen Ringversuchen seine Prüfergebnisse erfolgreich verifiziert. Das Labor beteiligte sich an rund 20 Vergleichsuntersuchungen und erzielte dabei stabile und reproduzierbare Resultate in verschiedenen Bereichen der Materialprüfung.

von | 20.11.25

LTM Maschine von ZwickRoell im Labor des SKZ während einer Prüfung
Foto: Alexander Ebenbeck, SKZ

Die Ringversuche, an denen auch das SKZ teilnahm, dienten der Qualitätssicherung und der Vergleichbarkeit von Prüfmethoden zwischen unabhängigen Laboren. Sie umfassten unter anderem Rohstoffanalysen, mechanische Prüfungen, Bauteil- und Rohrprüfungen, Alterungstests sowie chemisch-physikalische und thermische Analysen.

Einen Schwerpunkt bildete die sogenannte CRB-Methode (Crack Round Bar) nach ISO 18489, die zur Beurteilung der Rissbeständigkeit von Kunststoffen eingesetzt wird. Das SKZ war das erste Labor in Deutschland, das für dieses Verfahren akkreditiert wurde und gehört zu einer kleinen Zahl internationaler Einrichtungen, die an dem Ringversuch teilnahmen.

„Die Ergebnisse der Ringversuche zeigen deutlich, dass unsere Qualitätsstandards und unsere Prüftechniken auf höchstem Niveau sind“, betont Dr. Marcus Heindl, Bereichsleiter Prüflabor am SKZ. „Die CRB-Methode liefert unter Anwendung vergleichsweise kurzer Testzeiten verlässliche Ergebnisse zur Bewertung der Rissbeständigkeit von Kunststoffen für Rohrprodukte und ist damit ein wichtiger Baustein für deren sichere Langzeitanwendung.“

Das SKZ ist Mitglied der Zuse-Gemeinschaft und als Klimaschutzunternehmen zertifiziert. Die Einrichtung forscht und prüft im Bereich der Kunststofftechnik und unterstützt den Wissenstransfer zwischen Forschung und Industrie.

(Quelle: SKZ)

 


 

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