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Mit cleverer Verbaulösung in Wolfsburg ging es im Baugraben zügig voran

Die Zeit drängte bei der Erneuerung eines Teilstücks des Wolfsburger Fernwärmenetzes. Pünktlich vor Beginn der Heizperiode 2023/2024 mussten die Arbeiten abgeschlossen sein. Um die Kunststoffmantelrohrpaare auf der rund 1,1 km langen Strecke entlang der viel befahrenen Heinrich-Nordhoff-Straße schnell und vor allem sicher verlegen zu können, kam in den Leitungsgräben das einfach zu montierende E+S LBR-Leichtverbausystem von terra infrastructure zum Einsatz.

von | 12.01.26

Bei der Verlegung der Fernwärme- und Trinkwasserleitungen an der Wolfsburger Heinrich- Nordhoff-Straße herrschte ein straffer Zeitplan. Der Einsatz des E+S LBR-Leichtverbausystems von terra infrastucture machte sich dabei als zeitsparende, sichere Lösung bezahlt.
Foto: terra infrastructure GmbH

Die Heinrich-Nordhoff-Straße gehört zu den am meisten befahrenen Straßen in Wolfsburg. Im Zuge der Maßnahme war es daher vorrangiges Ziel, die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Herausfordernd war außerdem, dass für die Arbeiten lediglich ein halbes Jahr Bauzeit vorgesehen war. Dass die Bauarbeiten im Oktober 2023 wie geplant abgeschlossen werden konnten, lag nicht zuletzt an der schnellen Baustelleneinrichtung. Verantwortlich war eine Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus der Pfaffinger Industrie- und Energietechnik GmbH, Leipzig, und der STRABAG AG, Bereich Braunschweig. Für die Sicherung der Leitungsgräben entschieden sich die ausführenden Bauunternehmen für Produkte der terra infrastructure GmbH. Neben rund 75 t Stahlblechen kamen in den einzelnen Bauabschnitten insgesamt 163 gemietete Einheiten des E+S LBR-Leichtverbausystems zum Einsatz.

Höhere Energieeffizienz und Versorgungssicherheit

Das Wolfsburger Fernwärmenetz zählt zu den größten in Deutschland. Fast die gesamte Wolfsburger Kernstadt sowie drei Viertel der eingemeindeten Ortsteile sind an das 655 km lange Netz, in das die VW Kraftwerk GmbH per Kraft-Wärme-Kopplung erzeugte Heizenergie einspeist, angeschlossen. Zwischen dem Audi-Zentrum und der Kreuzung Hagebergstraße tauschten die ausführenden Unternehmen für die VW Kraftwerk GmbH die alten Fernwärme-Stahlrohre DN 500 gegen zweischichtige hochwärmegedämmte Kunststoffmantelrohrpaare mit einem Außendurchmesser von bis zu 710 mm aus und verlegten gleichzeitig für die LSW Netz GmbH & Co. KG eine neue Trinkwasserhauptversorgungsleitung. Mit der gemeinsamen Baumaßnahme sorgen die Auftraggeber somit für mehr Energieeffizienz und Versorgungssicherheit im Fernwärme- und Trinkwasserleitungsnetz der Region.

Zeitsparende Lösung

Dabei stellte sich die LBR-Box nicht nur als zeitsparende Lösung heraus. Ein großer Vorteil der Leichtverbaubox LBR ist, dass sie auch bei anspruchsvollen Baumaßnahmen, wie sie bei sehr großen und breiten Baugruben vorliegen, eine sichere und wirtschaftliche Lösung darstellt. Die Kombination von Grund- und Aufsatzplatten ermöglicht die Sicherung von Gräben bis zu 3,50 m Tiefe, wobei die Montage dank der Aufsatzplatten einfach und schnell erfolgt.

„Der Einsatz der Leichtverbaubox war eine gute Entscheidung. Trotz der zügigen Montage ist die Lösung sicher und stabil. Die Verbindung durch Rungen und Bolzen schließt dabei Einbaufehler aus“, betont Riccardo Kohlhaas, Bauleiter der STRABAG AG, Direktion Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, Bereich Braunschweig.

Perfekt darauf abgestimmt sind die starken E+S Spreizensysteme, die große Breiten abdecken können und dabei untereinander kompatibel sind. Die Rohrtrassen in der Heinrich-Nordhoff-Straße haben mit dem Vor- und Rücklauf eine Breite von bis zu 2 m.

Dipl.-Ing. Robert Haupt, Regionalleiter bei der terra infrastructure GmbH für den Bereich Nord, hebt die Bedeutung der LBR-Box für die Maßnahme in Wolfsburg hervor: „Sie ist die kleinste und leichteste Verbaubox im E+S-Programm und ist damit wie gemacht für den Einsatz auf der Heinrich-Nordhoff-Straße, einer der Hauptverkehrsadern in Wolfsburg. Durch das gute Handling und die passend zur jeweiligen Bausituation in unterschiedlichen Größen verfügbaren Boxen ging die Montage schnell voran.“

Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen

Durch den Austausch der alten Fernwärmeleitungen gegen besser gedämmte Kunststoffmantelrohre will die VW Kraftwerk GmbH Verluste von rund 700 MWh pro Jahr (bezogen auf ca. 1 km Leitungslänge) an Wärmeenergie einsparen. Indem sie mit den Stahlblechen und den LBR-Boxen quasi den Rahmen für die Verlegung gestellt hat, leistet auch terra infrastructure einen Beitrag, um die Wärme- und Trinkwasserversorgung für viele Wolfsburger sicherzustellen. Gleichzeitig half sie auch dabei – durch die Reduzierung der Wärmeverluste – die damit verbundenen CO2-Emissionen nachhaltig zu senken.

(Quelle: terra infrastructure)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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