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Neue Kombinationsanlage: zukunftssichere Regenwasserbehandlung für Mischflächen

Die neue Mall-Kombinationsanlage ViaPro erfüllt die Anforderungen des DWA-A 138-1 und ermöglicht objektspezifische Bemessungen für Mischflächen in der Regenwasserbehandlung.

von | 22.01.26

Die neue Kombinationsanlage ViaPro erfüllt die Anforderungen des neuen Arbeitsblatts DWA-A 138-1 zur Behandlung von Niederschlagswasser vor Versickerung.
Bild: Mall GmbH

Mit der neuen Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung von Regenwasser lassen sich, wie im 2024 veröffentlichten DWA-Arbeitsblatt A 138-1 für die Einleitung in eine unterirdische Versickerungsanlage gefordert, objektspezifische Bemessungen auch für Mischflächen mit unterschiedlichen Belastungskategorien durchführen.

Bei Anlagen zur Behandlung von Niederschlagswasser vor der Versickerung steht besonders der stoffliche Aspekt im Vordergrund, damit das Grundwasser als Trinkwasserquelle dauerhaft erhalten bleibt. Hier fordert das neue Arbeitsblatt deshalb, dass abhängig von der Beurteilung der Verschmutzung der Sammelflächen Nachweise der Schadstoffreduktion für die Parameter „AFS63“ und „gelöste Stoffe“ erbracht werden.

Die erforderlichen Wirkungsgrade beziehen sich auf die drei im Arbeitsblatt definierten Flächenkategorien, während in der Praxis jedoch häufig die Anforderung besteht, eine geeignete Anlage für eine Mischfläche mit unterschiedlichen Belastungskategorien zu definieren. Die neue Kombinationsanlage wurde speziell für diesen Anwendungsfall entwickelt und ermöglicht eine objektspezifische Produktauswahl über die Bemessung der Oberflächenbeschickung für AFS63 (Lamellenpakete) und die eingesetzte Granulatmenge für gelöste Stoffe.

(Quelle: Mall)

Hintergrund DWA-A 138-1

Das Arbeitsblatt erklärt Planung, Bau und Betrieb praxisbewährter Maßnahmen und Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser. Es beschreibt außerdem die dabei erforderlichen hydrogeologischen Randbedingungen sowie die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Bodenfunktion und des Grundwassers. Die Regenwasserbewirtschaftung wird zunehmend zur Herausforderung aber zugleich auch zur Chance für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung. Die wasserbewusste Zukunftsstadt berücksichtigt den natürlichen lokalen Wasserhaushalt und verdunstet und versickert Niederschlagswasser bevorzugt direkt vor Ort. Die wasserwirtschaftlichen Lösungen müssen dabei die neuen Herausforderungen mit technischen Möglichkeiten, hydrogeologischen Randbedingungen sowie boden- und gewässerschutzfachlichen Belangen zusammenführen. Das Arbeitsblatt DWA-A 138 (Stand 2005) wurde grundlegend überarbeitet und an die Fortschreibung verwandter Arbeits- und Merkblätter der DWA angeglichen. In der überarbeiteten Fassung als Teil 1 der neuen Arbeits- und Merkblattreihe DWA-A/M 138 sind aktuelle Hinweise aus Forschung und Praxis sowie neue Erkenntnisse zu Planung, Bau und Betrieb eingeflossen. Weiterhin werden die Anforderungen an den Grundwasserschutz umfassender definiert. Das Arbeitsblatt DWA-A 138-1 ist eine wesentliche Ergänzung zur Arbeits- und Merkblattreihe DWA-A/M 102 „Grundsätze zur Bewirtschaftung und Behandlung von Regenwetterabflüssen zur Einleitung in Oberflächengewässer“, in der entsprechende Anforderungen für das Einleiten in Oberflächengewässer erörtert werden.

(Quelle: DWA)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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