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Neues Anschlusselement für Rohre: Installation ohne Werkzeug

Die Fernco GmbH, spezialisierter Hersteller von Rohrverbindungstechnik, bringt ein neues Anschlusselement für Rohre auf den Markt, das „sich schnell, universell und ohne den Einsatz von Werkzeug anbringen lässt“. Der Sattel soll DN 150-Rohre seitlich mit Hauptrohren verbinden und den Installations- und Zeitaufwand auf ein Minimum reduzieren können. Erhältlich sei er in drei Ausführungen.

von | 23.06.25

Die integrierte Gummidichtung des Fernco-Sattels Storm-T soll Hydraulikstörungen und Blockaden minimieren
Foto: Fernco
Anschlusselement für Rohre

Das Fernco Storm-T soll Rohre – doppelwandig, dünnwandig oder gerippt – seitlich an Hauptrohre unterschiedlicher Materialien und Ausführungen anschließen können, so der Hersteller. Der Kragen des Sattels erlaube die Anpassung an unterschiedliche Wandstärken von DN 300 bis DN 600. Eine integrierte Gummidichtung soll zudem Exfiltration unterbinden. Das neue Anschlusselement bestehe aus EPDM und ABS-Kunststoff und halte einem Rohrinnendruck von bis zu 0,5 bar stand, wie Fernco weiter informiert.

Unabhängig von der Sattelgröße (ST150-300, ST150-375-450 oder ST150-500-600) sei das neue Sattelelement in der Lage „Rohre jeglicher Art“ an das Hauptrohr anzuschließen. Der Anschluss setze dabei auf die bewährte Steckverbindung des Herstellers.

„Dank des speziellen Designs unseres neuen Anschlus-selements benötigen Installateure nach der Kernbohrung weder Werkzeug noch weitere Manschetten. Das macht den Einbau schnell und einfach“, sagt Arne Jordan, Technical
Department Manager bei Fernco.

Einfache Installation von Hand möglich

Einfach und ohne Werkzeug lässt sich
der Storm-T installieren. Der Schlüssel:
das bewährte Fernco-Stecksystem. Foto: Fernco

Soll ein Rohr mit Hilfe eines Sattelstückes einen Sattel seitlich angeschlossen werden, muss die Hauptleitung laut Fernco  nicht freigelegt und das Rohrbett beschädigt, sondern „nur der Zugang zum Anschlusspunkt ausgehoben werden“. Werde bei der „herkömmlichen Abzweigung“ ein Rohrabschnitt ausgetauscht, „erfordert die Sattel-Variante kein schweres Hebewerkzeug“. Dies wirke sich positiv auf Arbeitszeit, Kosten, Material sowie die Sicherheit auf der Baustelle aus. Der Einbau des Storm-T soll unabhängig vom Winkel flexibel in der gesamten oberen Hälfte des Hauptrohres möglich sein, was aufgrund der Sattelposition eine effektive Entwässerung ermögliche.

„Dafür bohren die Installateure ein Loch in der richtigen Größe in die Hauptleitung und zerlegen den Sattel in seine Komponenten“, wie das Unternehmen weiter erklärt. „Der untere Kragen wird gefaltet, in das Loch gelegt und nach oben gezogen. So liegt er formschlüssig am Innenrohr an, was Störungen und Blockaden der Hydraulik verringert. Außerhalb des Rohrs folgt der zweite Teil des Kragens, die Kunststoffmanschette und schließlich das neue seitliche Rohr.“

(Quelle: Fernco)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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