Generic filters
FS Logoi

Rea Elektronik mit neuen Rohr-ID-Lösungen auf der Tube 2026

Der digitale Produktpass macht eine durchgängige Rückverfolgbarkeit von Rohren aus Stahl, Metall und Kunststoff künftig verpflichtend. Rea Elektronik zeigt auf der Tube 2026 in Düsseldorf neue Kennzeichnungstechnologien, die eine dauerhafte und fälschungssichere Produktidentifikation ermöglichen sollen.

von | 20.03.26

Die Rückverfolgbarkeit von Rohren aus Kunststoff, Stahl und Metall gewinnt zunehmend an Bedeutung
Quelle: freepik.com

Mit einem neuen Elektro-Signierblock stellt das Unternehmen Rea Elektronik ein System für großformatige, präzise Beschriftungen vor. Es soll sich besonders für Hochgeschwindigkeitslinien in der Aluminium- und Stahlindustrie eignen. Kennzeichnungen wie Materialangaben, Chargennummern oder 2D-Codes können laut Rea dauerhaft aufgebracht werden – auch mit Farben für Temperaturen bis 1.100 °C beziehungsweise 650 °C.

Zwei weitere Signierblöcke sollen sich für geschweißte Rohre eignen. Beide Systeme sollen den punktgenauen Auftrag von ölfreien Schmierstoffen ohne Aerosolbildung und mit minimalem Materialeinsatz ermöglichen – auch bei Produktionsgeschwindigkeiten bis 1.800 m/min und Auftragsbreiten bis 2.300 mm.

Im Tube Forum (Halle 1, Stand A47) berichtet Nicolas Andritsos, Area Sales Manager bei Rea Elektronik, am 13. April über die erfolgreiche Umsetzung einer automatisierten Rohrkennzeichnung bei einem griechischen Hersteller.

Für Kunststoffrohre zeigt Rea Elektronik ein neues Lasersystem, das sich direkt in die Extrusionslinie integrieren lassen soll und Rohrdurchmesser von 5 bis 200 mm verarbeitet. Ergänzend dazu werden UV-härtende Tinten vorgestellt, die sich besonders für schwer zu kennzeichnende Polyolefine wie PP, PA und PE eignen und hochwertige Drucke in verschiedenen Farben ermöglichen sollen.

Auf der Tube in Düsseldorf ist Rea vom 13. bis 17. April 2026 in Halle 6 an Stand D09 vertreten.

Mehr Infos zum digitalen Produktpass

(Quelle: Rea Elektronik)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Reservierte Kapazitäten im Wasserstoff-Kernnetz verdoppeln sich
Reservierte Kapazitäten im Wasserstoff-Kernnetz verdoppeln sich

Die Wasserstoff-Kernnetzbetreiber haben ihr drittes Marktinformationspaket veröffentlicht. Darin haben sie zum Stichtag 23. Juli in den Angebotszonen des Kernnetzes Ein- und Ausspeisekapazitäten von knapp 6 GW zahlungspflichtig reserviert. Das entspricht einer Verdopplung gegenüber der letzten Veröffentlichung vom 13. Mai. Für den Clusterübergangstransport sind zusätzlich 0,6 GW vertraglich gesichert, weitere 0,5 GW befinden sich in Prüfung. Ein mehrstufiger Übernachfrageprozess hat alle Anfragen bedient, die das ursprüngliche Kapazitätsangebot überstiegen haben.

mehr lesen
Anhaltende Trockenheit lässt Wasserkraftzuflüsse in den Alpen einbrechen
Anhaltende Trockenheit lässt Wasserkraftzuflüsse in den Alpen einbrechen

Die Zuflüsse zu Speicherseen und Laufwasserkraftwerken im Alpenraum sind im Juli auf einen historischen Tiefstand gesunken. Das hat eine Analyse des Energieinformationsanbieters Montel ergeben. Ursache ist die anhaltende Trockenperiode in Österreich und der Schweiz, die auch die Wasserkraftproduktion in Deutschland und Frankreich gedrückt hat. Mit einer Erholung rechnen Fachleute frühestens im September.

mehr lesen
Leitungsnetz transportiert ersten Wasserstoff von Lingen zum Chemiepark Marl
Leitungsnetz transportiert ersten Wasserstoff von Lingen zum Chemiepark Marl

Über ein rund 120 Kilometer langes Leitungsnetz ist nun erstmals Wasserstoff aus der RWE-Elektrolyseanlage in Lingen zum Chemiepark in Marl geflossen. Die Fernleitungsnetzbetreiber Nowega und OGE haben die Leitungen gemeinsam mit der Evonik-Tochter SYNEQT für den Transport bereitgestellt. Damit hat einer der ersten fertiggestellten Abschnitte des bundesweiten Wasserstoff-Kernnetzes den Betrieb aufgenommen.

mehr lesen
Talsperrenbetreiber reduziert Wasserabgabe an die Wupper
Talsperrenbetreiber reduziert Wasserabgabe an die Wupper

Der Wupperverband hat die Wasserabgabe aus der Wupper-Talsperre reduziert. Am Pegel Kluserbrücke in Wuppertal fließen ab sofort rund 3.000 Liter Wasser pro Sekunde statt bisher 3.500 Liter. Grund für die Anpassung ist die anhaltende Trockenheit im Wuppergebiet im Wasserwirtschaftsjahr 2026.

mehr lesen
Digitale FachTalks vernetzen Praxis und Wissenschaft der Leitungssanierung
Digitale FachTalks vernetzen Praxis und Wissenschaft der Leitungssanierung

Der Bundesverband grabenlose Technologien (BGT) hat mit den BGT-FachTalks ein digitales Veranstaltungsformat etabliert, das Netzbetreiber, Kommunen, Ingenieurbüros, Hersteller und ausführende Unternehmen zu aktuellen Branchenthemen zusammenbringt. In den vergangenen Monaten haben bereits mehrere kostenfreie Online-Veranstaltungen zu Künstlicher Intelligenz in der Kanalinspektion, zur neuen EU-Trinkwasser-Richtlinie und zu technischen Regelwerken stattgefunden. Der Verband hat damit auf den wachsenden Bedarf an schnellem, praxisnahem Wissenstransfer in der Branche reagiert.

mehr lesen

Publikationen zum Thema