Generic filters
FS Logoi

Regenwasserberechnungs-Tool hilft Planern und Anwendern

Die Funke Kunststoffe GmbH gehörte Ende der 1990er Jahre zu den ersten Unternehmen, die als raumsparende Alternative zu Kiesrigolen Rigolenblöcke aus Kunststoff auf den Markt gebracht haben. Von Anfang an war es eine Selbstverständlichkeit, dass die Anwender bei der Auslegung und Dimensionierung der Anlagen durch die Techniker und Ingenieure von Funke unterstützt wurden. Nun hat […]

von | 22.04.21

Die Funke Kunststoffe GmbH gehörte Ende der 1990er Jahre zu den ersten Unternehmen, die als raumsparende Alternative zu Kiesrigolen Rigolenblöcke aus Kunststoff auf den Markt gebracht haben. Von Anfang an war es eine Selbstverständlichkeit, dass die Anwender bei der Auslegung und Dimensionierung der Anlagen durch die Techniker und Ingenieure von Funke unterstützt wurden. Nun hat Funke den Service noch weiter ausgebaut und ein Online-Regenwasserberechnungs-Tool entwickelt.

„Das Programm ist leicht zu handhaben und unterstützt Planer und Architekten bei der Bemessung von D-Raintank 3000®-Rigolen“, erklärt Alexander Häring, Teamleiter Regenwasserbewirtschaftung, Funke Kunststoffe GmbH. „Nach der Eingabe nur weniger Parameter – hierzu zählen u. a. Angaben zur angeschlossenen Fläche, zur Wasserdurchlässigkeit des anstehenden Bodens bzw. zur Größe des Drosselabflusses sowie der Postleitzahl des Bauvorhabens – erhält der Nutzer auf Tastendruck das erforderliche Volumen der Rigole und/oder Retentionsanlage.

Die Bemessungsgrundlage erfolgt nach den geltenden Regelwerken zur Dimensionierung von Anlagen aus Rigolenblöcken zur Versickerung und Retention von Regenwasser nach DWA-A 138 oder DWA-A 117 unter Berücksichtigung der ortsspezifischen Regendaten des DWD (Deutscher Wetter Dienst) (www.funkegruppe.de/regenwasserberechnung). Für Fragen stehen die Fachleute von Funke mit ihrem Know-how gerne zur Verfügung. Außerdem ist ein Funke Livestream in Vorbereitung, in dem die Nutzung des Tools beispielhaft für unterschiedlichste Anwendungsfälle vorgestellt werden soll.

Für den Ernstfall gewappnet

Klimawandel, zunehmende Starkregenereignisse und zunehmende Flächenversiegelung tragen dazu bei, dass die Anforderungen an die Entsorgungsleitungen stetig steigen. Insbesondere die zunehmend auftretenden Starkregenereignisse sorgen immer wieder für Sturzfluten in urbanen Bereichen. Umso wichtiger ist es, für den Ernstfall gewappnet zu sein.

„Ein resilienter Umgang mit Niederschlagswasser durch Versickerung oder gedrosselte Einleitung ist hier erforderlich, um die Kanalisation zu entlasten und eine Verringerung des hydraulischen Stresses im Gewässer zu erreichen“, so Häring. Oberflächenwasser soll möglichst kontrolliert abgeleitet und sinnvoll und nachhaltig wiederverwendet werden. Bei der Regenwasserbewirtschaftung von morgen werden die Entsiegelung von Flächen und die ortsnahe Versickerung von Oberflächenwasser eine noch wichtigere Rolle spielen, als dies bereits heute schon der Fall ist. Dementsprechend werden technische Lösungen für Rückhalt und Versickerung weiter an Bedeutung gewinnen.

Vor diesem Hintergrund entwickelt die Funke Kunststoffe GmbH seit Jahren innovative Lösungen, zu denen u. a. der D-Raintank 3000®, die D-Raintank 3000 smallbox® und die KS-Bluebox® gehören. Mit ihren hervorragenden Leistungsparametern und technischen Eigenschaften schaffen diese Produkte, die über eine Zulassung des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt) verfügen, die Grundlage für den bestmöglichen Umgang mit den Unwägbarkeiten der Natur und damit eine Eindämmung und Minimierung möglicher Schadensszenarien.

Kontakt: Funke Kunststoffe GmbH, Hamm-Uentrop, Tel. +49 2388 3071-0, info@funkegruppe.de, www.funkegruppe.de

Weitere Informationen zum Thema Regenwasser

Mall-Lösungen zur Umsetzung der DWA-A 102

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Mit wenigen Einträgen zum gewünschten Ergebnis: Das neue Regenwasserberechnungs-Tool von Funke unterstützt Planer und Anwender bei der Dimensionierung einer D-Raintank 3000®-Rigole. Foto: Funke Kunststoffe

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Zwei Schlauchlining-Verfahren sanieren Bremer Mischwasserkanal
Zwei Schlauchlining-Verfahren sanieren Bremer Mischwasserkanal

Die Swietelsky-Faber GmbH hat in Bremen einen 620 Meter langen Mischwasserkanal saniert und dabei bewusst zwei unterschiedliche Schlauchlining-Verfahren kombiniert: UV-härtendes GFK-Lining und warmhärtendes Synthesefaserlining. Das Bauvorhaben zeigt beispielhaft, warum eine technologieoffene Verfahrensauswahl statt pauschalem Produktlobbyismus über Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit einer Kanalsanierung entscheidet.

mehr lesen
Bilanz nach 25 Jahren: 1.400 Kilometer Druckrohrleitungen saniert
Bilanz nach 25 Jahren: 1.400 Kilometer Druckrohrleitungen saniert

Die Rädlinger primus line GmbH hat innerhalb von 25 Jahren mehr als 1.400 Kilometer Druckrohrleitungen in über 60 Ländern saniert. Aus dem 2001 gegründeten Unternehmen ist ein internationaler Servicepartner für grabenlose Sanierungsverfahren geworden. Rund 1.300 Projekte und 110 Installationspartner belegen diese Entwicklung.

mehr lesen
Talsperren bewahren die Ruhr vor dem Trockenfallen
Talsperren bewahren die Ruhr vor dem Trockenfallen

Im Einzugsgebiet der Ruhr sind im Juli nur 22 Millimeter Niederschlag gefallen, 77 Prozent weniger als üblich, wie der Ruhrverband am 7. August mitgeteilt hat. Ohne den Ausgleich durch das Talsperrensystem wäre der Fluss am Pegel Villigst bei Schwerte an 18 von 31 Tagen streckenweise trockengefallen.

mehr lesen
Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen
Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen

Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE und Öko-Institut haben die zweite Ausgabe ihrer Studie zur kommunalen Wärmeplanung vorgelegt. Darin haben sie die Ergebnisse aus rund 380 Wärmeplänen von etwa 940 Kommunen ausgewertet. Die Untersuchung bestätigt, dass Wärmepumpen und Wärmenetze die tragenden Säulen der künftigen Wärmeversorgung in Deutschland bilden, zeigt jedoch weiterhin Lücken bei den Annahmen zu Gebäudesanierung, Biomasseeinsatz und industrieller Prozesswärme.

mehr lesen
Behörde benennt Prüfstelle für Niederschlagswasser an Bahnanlagen
Behörde benennt Prüfstelle für Niederschlagswasser an Bahnanlagen

Das Eisenbahn-Bundesamt hat das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur als Prüfstelle für dezentrale Niederschlagswasserbehandlungsanlagen an Bahnanlagen benannt, wie das Institut am 5. August mitgeteilt hat. Hersteller können die Reinigungsleistung ihrer Systeme damit künftig für den Einsatz an Gleisanlagen nachweisen lassen, wo neben Schwermetallen auch Herbizide im Abfluss auftreten können.

mehr lesen

Publikationen zum Thema