Generic filters
FS Logoi

Spezielle Absperrklappe für den Einbau in Kunststoffrohren

Mit dem Redesign der Baureihe Z 400 bietet EBRO ARMATUREN als einziges Unternehmen auf dem Markt eine Absperr- und Regelklappe, die speziell für die Verwendung in Kunststoffrohren entwickelt worden ist. Exakt an den genormten PE-/PP-Vorschweißbund angepasste Dimensionen und insbesondere die Angleichung des Innendurchmessers an den von PE-/PP-Rohren, sorgen für eine einfache fehlerfreie Montage, einen maximalen […]

von | 12.04.22

Mit dem Redesign der Baureihe Z 400 bietet EBRO ARMATUREN als einziges Unternehmen auf dem Markt eine Absperr- und Regelklappe, die speziell für die Verwendung in Kunststoffrohren entwickelt worden ist. Exakt an den genormten PE-/PP-Vorschweißbund angepasste Dimensionen und insbesondere die Angleichung des Innendurchmessers an den von PE-/PP-Rohren, sorgen für eine einfache fehlerfreie Montage, einen maximalen Durchfluss und optimale Hygiene.

PE-/PP-Rohrleitungen haben viele Vorteile gegenüber Rohrleitungen aus Metall: Sie bieten eine hohe Korrosionsbeständigkeit und dadurch eine Lebensdauer von bis zu 100 Jahren. Gleichzeitig sind sie wesentlich leichter und werden ohne offene Flamme geschweißt. Daraus resultiert unter anderem ein deutlich geringerer CO2-Fußabdruck als bei Metallrohren. Sie erfüllen hohe mechanische, physikalische sowie chemische Anforderungen. Durch die Verwendung unterschiedlichster Kunststoffe lassen sich zudem nahezu alle vom Kunden geforderten Eigenschaften erreichen. Daher sind sie aus nahezu allen Branchen und Anwendungen, wie z.B. der Halbleiterindustrie, dem Wassermanagement, der Batterieindustrie, der Agrar- und Lebensmittelindustrie oder den Entwässerungsanlagen, nicht mehr wegzudenken.

Passend gemacht ist nicht gut genug

Um alle Vorteile der PE-/PP-Rohrleitungen voll ausnutzen zu können, ist es notwendig, dass alle verwendeten Komponenten exakt auf die Verwendung in Kunststoffrohrleitungen abgestimmt sind. Eine Schwachstelle lag bisher in der Verwendung von Absperrklappen, denn alle am Markt angebotenen Armaturen sind unabhängig von ihrem Werkstoff (Metall oder Kunststoff) für Metallrohre ausgelegt.
Bei der Nutzung von herkömmlichen Absperrklappen aus Metall bzw. Kunststoff führen die abweichenden Wandstärken der Kunststoffrohre zu vielen Problemen. Um sie in PE-/PP-Rohren zu verwenden, müssen diese angepasst werden. Es ist eine zeit- und kostenaufwendige Bearbeitung des Vorschweißbundes erforderlich, in vielen Fällen vor Ort auf der Baustelle oder in der Anlage. Die Folge sind eine reduzierte Dichtfläche, größere Toträume sowie eine höhere Korrosionsgefahr. Darüber hinaus ist ein hoher zusätzlicher Planungs- und Montageaufwand notwendig. Auch verursachen diese nachträglichen Bearbeitungen Probleme bei der Garantie der Hersteller.

Optimale Lösung für Kunststoffrohre

Der Hagener Armaturenhersteller EBRO bietet die Lösung des Problems mit der neuen Baureihe Z 400 Absperr- und Regelklappen an. Sie sind perfekt an die Dimensionen von Kunststoffrohren angepasst. Der Innendurchmesser der Armatur entspricht dem Durchmesser der genormten PE-/PP-Vorschweißbunde, die somit nicht mehr bearbeitet werden müssen. Damit entfällt das Anpassen zweier eigentlich inkompatibler Systeme durch nachträgliche Korrektur. Die Sicherheit beim Einbau, Betrieb und bei der Wartung wird nicht beeinträchtigt, Gewährleistungsansprüche bleiben durch den Einsatz der Baureihe Z 400 in vollem Umfang erhalten.

Die Dichtflächen von Vorschweißbund und Armatur sind bei der Z 400 präzise aufeinander abgestimmt und bieten so eine optimale Flanschverbindung. Hierdurch entfällt beim Einbau der Armatur auch das Ausdrehen oder Fasen der Vorschweißbunde. Das garantiert eine maximale Stabilität von Flanschverbindung und Formteilen. Dadurch entsteht eine robuste, gasdichte, druckstoßfeste, vakuumsichere und strömungsoptimierte Konstruktion.

Gleichzeitig ist die Armatur problemlos demontierbar und ein sortenreines Recycling möglich. Auch die Manschette ist in der vollkommen wartungsfreien Armatur austauschbar. Durch die strömungsoptimierte Klappenscheibe und nahezu totraumfreie Übergänge ist der Druckverlust minimiert und die Durchflussmengen maximiert. Die Armatur arbeitet besonders energieeffizient und hygienisch. Die EBRO Z 400 ist uneingeschränkt in allen Baugrößen von da 50 bis da 630 erhältlich und bietet genormte Schnittstellen für alle Betätigungsvarianten. So eignet sich die Z 400 insbesondere für allgemeine industrielle Anwendungen und für Bereiche, in denen die TA-Luft, die DVGW Gas/Wasser sowie die ATEX-Richtlinie 2014/34 EU (mit Baumusterprüfung) Anwendung finden.

Das Typenschild der Z 400-Baureihe stellt alle relevanten Angaben wie SDR, da, DN und PN dar. Bilder: EBRO Armaturen

Aussagekräftiges Typenschild

Für die lückenlose Zuordnung von Rohrdimension und Armatur in Planung, Montage, Wartung sowie Instandhaltung, sorgen die eindeutigen Angaben von allen relevanten technischen Angaben. Während herkömmliche Typenschilder nur auf die Dimension des Losflansches (DN/PN) hinweisen, stellt das Typenschild der kompletten Baureihe Z 400 alle relevanten Angaben wie SDR, da, DN und PN dar.

Die Baureihe Z 400 umfasst ein breites Spektrum spezieller Dichtungsmaterialien, so liegen z.B. DVGW-Zertifizierungen für den Einsatz in Rohrnetzen zur Wasser- oder Gasversorgung vor. Sie ist uneingeschränkt in allen Baugrößen von da 50 bis da 630 lieferbar.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Die neue Baureihe Z 400, die an die Dimensionen von Kunststoffrohren perfekt angepasst ist, bietet ein Höchstmaß an Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Referentenentwurf zum Gesetz zur Einführung einer Gasreserve zur Krisenvorsorge
Referentenentwurf zum Gesetz zur Einführung einer Gasreserve zur Krisenvorsorge

Das BMWE hat am 13. Oktober den Referentenentwurf für ein Gesetz zur Einführung einer Gasreserve zur Krisenvorsorge in die Verbändekonsultation gegeben. Nach einem ersten Branchengespräch im Juli liegt damit erstmals ein konkreter gesetzlicher Rahmen für die geplante strategische Gasreserve vor. Stellungnahmen können bis Montag, den 19. Oktober 2026, um 12:00 Uhr eingereicht werden.

mehr lesen
HEATEXPO: Lösungen für Wärme, Kälte und Infrastruktur
HEATEXPO: Lösungen für Wärme, Kälte und Infrastruktur

Die Transformation der Wärme- und Kälteversorgung stellt unterschiedliche Anforderungen an Technik, Infrastruktur, Planung und Betrieb. Die HEATEXPO vom 24. bis 26. November bildet diese Bandbreite 2026 auch in ihrem Ausstellerportfolio ab: Junge Unternehmen mit spezialisierten Lösungen treffen auf etablierte Anbieter, die Technologien und Dienstleistungen für größere Gebäude-, Versorgungs- und Industrieprojekte einbringen.

mehr lesen
Fraunhofer ISE optimiert Wärmepumpen für Industrieprozesse und Wärmenetze
Fraunhofer ISE optimiert Wärmepumpen für Industrieprozesse und Wärmenetze

Forschende des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben in einem neuen Teststand für Hochtemperaturwärmepumpen die Bereitstellung von Prozessdampf bis zu 160 °C sowie von Druckheißwasser detailliert analysiert. Zudem wurden bei einem Monitoring von fünf Großwärmepumpen in Fernwärmenetzen Erkenntnisse zu Auslegung und Betriebsführung aus dem realen Anlagenbetrieb gewonnen.

mehr lesen
Live-Webinar: Muffensysteme für einen effizienten Wärmenetzausbau
Live-Webinar: Muffensysteme für einen effizienten Wärmenetzausbau

Wie lassen sich Fern- und Nahwärmenetze unter hohem Zeit- und Kostendruck effizient realisieren? Dieser Frage widmet sich das Live-Webinar von BGS am 12. November 2026 um 11 Uhr. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Muffensysteme und ihr Einfluss auf Montageaufwand, Baustellenablauf und Wirtschaftlichkeit.

mehr lesen

Publikationen zum Thema