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Techniker dichten Flansch bei minus 20 Grad und laufendem Betrieb ab

Techniker der Bardenhagen Gruppe haben ein Leck an einem Mantelflansch auf dem Gelände eines Chemieunternehmens abgedichtet. Bei einer Betriebstemperatur von minus 20 Grad Celsius und einem Druck von 50 bar haben sie den mehr als 1,3 Meter durchmessenden Flansch unter laufenden Betriebsbedingungen abgedichtet. Die Arbeiten haben drei Tage gedauert.

von | 21.08.26

Vierteilige Schelle sichert den Mantelflansch: Abdichtung bei minus 20 Grad Betriebstemperatur und mehr als 30 Grad Außentemperatur
© Bardenhagen
Techniker dichten Grossflansch bei minus 20 Grad und laufendem Betrieb ab

Die Techniker der Niederlassung Horneburg haben an einer Chemieanlage ein Leck zwischen einer Haube und einem Mantelflansch abgedichtet. Das Team hat die Abdichtung unter laufenden Betriebsbedingungen durchgeführt, ein Abschalten der Anlage war nicht notwendig.

Durch die Anlage strömt Methanol mit einem Betriebsdruck von 50 bar bei einer Betriebstemperatur von minus 20 Grad Celsius. Bei diesen Temperaturen verliert das eingesetzte Bardenhagen-Abdichtcompound seine Elastizität und lässt sich nicht einspritzen. Die Techniker erwärmten den Flansch daher zunächst mit Dampf, bevor sie das Compound verpressten.

Vierteilige Schelle umschließt den Flansch

Für die Abdichtung fertigten die Techniker in der Bardenhagen-Werkstatt in Horneburg eine vierteilige Schelle passgenau an. 4 Techniker bauten die Schelle vor Ort um den Flansch herum. Zusätzlich bohrten sie die Bolzenbohrungen einzeln an und füllten sie mit Abdichtcompound, um die Dichtheit sicherzustellen.

Die Bardenhagen-Techniker trugen während des Einsatzes vollständige Chemikalienschutzkleidung und wurden mit externer Atemluft versorgt. Die Außentemperatur lag zeitgleich über 30 Grad Celsius.

 

(Quelle: Bardenhagen Gruppe /2026)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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