Die Techniker der Niederlassung Horneburg haben an einer Chemieanlage ein Leck zwischen einer Haube und einem Mantelflansch abgedichtet. Das Team hat die Abdichtung unter laufenden Betriebsbedingungen durchgeführt, ein Abschalten der Anlage war nicht notwendig.
Durch die Anlage strömt Methanol mit einem Betriebsdruck von 50 bar bei einer Betriebstemperatur von minus 20 Grad Celsius. Bei diesen Temperaturen verliert das eingesetzte Bardenhagen-Abdichtcompound seine Elastizität und lässt sich nicht einspritzen. Die Techniker erwärmten den Flansch daher zunächst mit Dampf, bevor sie das Compound verpressten.
Vierteilige Schelle umschließt den Flansch
Für die Abdichtung fertigten die Techniker in der Bardenhagen-Werkstatt in Horneburg eine vierteilige Schelle passgenau an. 4 Techniker bauten die Schelle vor Ort um den Flansch herum. Zusätzlich bohrten sie die Bolzenbohrungen einzeln an und füllten sie mit Abdichtcompound, um die Dichtheit sicherzustellen.
Die Bardenhagen-Techniker trugen während des Einsatzes vollständige Chemikalienschutzkleidung und wurden mit externer Atemluft versorgt. Die Außentemperatur lag zeitgleich über 30 Grad Celsius.






