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Wärmeplanung: BBSR veröffentlicht Ergebnis des Stakeholder-Dialogs

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat am 18. August das Ergebnispapier des Stakeholder-Dialogs zur kommunalen Wärmeplanung veröffentlicht. Die Empfehlungen zeigen die Möglichkeit einer gemeinsamen Wärmeplanung durch Bund, Länder und Kommunen im Rahmen der Wärmewende auf.

von | 21.08.25

Kommunalen Wärmeplanung: Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat das Ergebnis des Stakeholder-Dialogs veröffentlicht
Quelle: Pixabay/geralt
Kommunalen Wärmeplanung

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hatte im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) die Steuerung des Dialog-Prozesses übernommen. Beteiligt waren auch die Deutsche Energie-Agentur (Dena) und das Kompetenzzentrum Wärmewende (KWW).

In einer Reihe von Fachworkshops haben Stakeholder aus Kommunen, Landesbehörden, Verbänden, Unternehmen und Wissenschaft kontinuierlich ihre Erfahrungen, Bedarfe und Lösungsvorschläge eingebracht, um die Wärmeplanungspraxis schnell voranzubringen und gemeinsam Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

Zusammenfassung wesentlicher Handlungsempfehlungem

Das Ergebnispapier, fokussiert vier Kernbotschaften aus den vier thematischen Arbeitsgruppen des Stakeholder-Dialogs:

  1. Datenerhebung und -bereitstellung vereinfachen:
    – Aufbau einer bundesweit einheitlichen, zentral zugänglichen Datenbasis zur Bestands- und Potenzialanalyse für die Wärmeplanung
    – Einheitliche und praxisgerechte Erfassung der Ergebnisdaten kommunaler Wärmepläne
  2. Kleine Kommunen gezielt unterstützen:
    – Bereitstellung von Argumentations- und Arbeitshilfen für kleine Kommunen, um Akzeptanz und Effizienz zu erhöhen
    – Prüfung einer Vereinfachung der Verzahnung zwischen Wärmeplanungsgesetz und Gebäudeenergiegesetz
  3. Bauplanungsrechtliche Instrumente besser nutzbar machen:
    Praxisleitfaden zu Flächennutzungs- und Bebauungsplänen an der Schnittstelle zur Wärmeplanung
  4. Genossenschaften beim Aufbau kleiner Wärmenetze fördern:
    Beratende und administrative Unterstützung sowie Prüfung von Bürgschaften5.
  5. Abstimmung der Wärmeplanung mit der Energieinfrastruktur verbessern und stärker koordinieren:
    Leitfäden, Schulungen und gemeinsame Ausgangsdaten für Kommunen und Netzbetreiber6. Q
  6. Quartierslösungen gezielt einsetzen:
    Praxisleitfaden und Förderprogramme zur schnelleren Umsetzung treibhausgasneutraler Wärmeversorgung

Das BBSR hat angekündigt, den Prozess der kommunalen Wärmeplanung weiterhin mit Analysen und Datenaufbereitungen zu begleiten.

 

Zum Ergebnispapier

 


 

Kontakt:
Christian Schlag
Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stab Direktor und Professor
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)


 

(Quelle: BBSR)

 


 

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Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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