Generic filters
FS Logoi

Neuerscheinung: W 670

"Abnahmeprüfungen von Kreiselpumpen in der Trinkwasserversorgung"

von | 03.07.17

NULL
Das DVGW-Merkblatt W 670 gilt für die Abnahmeprüfungen von Kreiselpumpen, die in der Trinkwasserversorgung eingesetzt werden. Nicht Bestandteil dieses Merkblattes ist die Abnahme eines kompletten Pumpensystems, bestehend aus Pumpen, Rohrleitungen, Armaturen etc. Die Überprüfung des Fertigungsergebnisses bei der Herstellung von Pumpen mit den gemachten Bieterangaben im Rahmen eines Angebotes ist ein wesentlicher Baustein zu einem wirtschaftlichen Betrieb von Pumpensystemen und möglichst geringen Lebenszykluskosten (engl.: Life Cycle Costing, LCC). Eine exakte Definition des Umfangs und Ablaufs von Pumpenprüfungen bereits im Ausschreibungsstadium ist sowohl für Hersteller als auch für Anwender von großem Vorteil. Kleinere, oft nachgefragte Pumpentypen werden von vielen Herstellern in Klein- oder Großserien hergestellt, sodass aufgrund der Serienfertigung in der Regel nur eine Typprüfung durchgeführt wird. Da die Hersteller in solchen Fällen in der Regel ein eigenes Qualitätssicherungssystem implementieren, ist bei der Beschaffung solcher Pumpen abzuwägen, ob der Aufwand für eine Einzelabnahme mit eigenem Prüfstand in sinnvollem Verhältnis steht zu dem Kostenrisiko, das durch den etwaigen Einbau eines mängelbehafteten Aggregats entstehen kann. Da bei Pumpen der bezeichneten Art ein Austausch oft wirtschaftlicher ist als eine Reparatur und die gesetzliche Gewährleistungspflicht des Herstellers unabhängig von einer Werksabnahme besteht, muss diese Bedingung nicht in allen Fällen erfüllt sein. Für Pumpen mit großer Bedeutung für die Versorgungssicherheit, hohen Laufzeiten oder hohem Energiebedarf hingegen empfiehlt sich eine Überprüfung der hydraulischen Pumpendaten auf dem Prüfstand des Herstellers in Anwesenheit des Auftraggebers. Das DVGW-Merkblatt W 670 dient als Hilfestellung beim Erstellen von Ausschreibungen im Hinblick auf die Definition von Anforderungen bei Pumpenprüfungen und behandelt dabei die Aspekte:
  • Grundlagen für die Abnahme von Pumpen (z. B. Abwägungsprozess hinsichtlich Teilnahme/Nichtteilnahme am Prüfstandlauf, Normen, Garantiepunkt (e), Toleranzen, Anzahl der Prüfpunkte, Kennlinienaufnahme bei verschiedenen Drehzahlen)
  • Abnahmeverfahren (z. B. mit/ohne Teilnahme am Prüfstandlauf, Durchführung der Prüfungen)
  • Prüfung bei Anlieferung
  • Checkliste für hydraulische Abnahmeprüfungen
Das DVGW-Merkblatt W 670 wurde vom Projektkreis „Förderanlagen“ im Technischen Komitee „Anlagentechnik“ erarbeitet. Ausgabe 5/17

Das DVGW-Merkblatt W 670 gilt für die Abnahmeprüfungen von Kreiselpumpen, die in der Trinkwasserversorgung eingesetzt werden. Nicht Bestandteil dieses Merkblattes ist die Abnahme eines kompletten Pumpensystems, bestehend aus Pumpen, Rohrleitungen, Armaturen etc.
Die Überprüfung des Fertigungsergebnisses bei der Herstellung von Pumpen mit den gemachten Bieterangaben im Rahmen eines Angebotes ist ein wesentlicher Baustein zu einem wirtschaftlichen Betrieb von Pumpensystemen und möglichst geringen Lebenszykluskosten (engl.: Life Cycle Costing, LCC). Eine exakte Definition des Umfangs und Ablaufs von Pumpenprüfungen bereits im Ausschreibungsstadium ist sowohl für Hersteller als auch für Anwender von großem Vorteil.
Kleinere, oft nachgefragte Pumpentypen werden von vielen Herstellern in Klein- oder Großserien hergestellt, sodass aufgrund der Serienfertigung in der Regel nur eine Typprüfung durchgeführt wird. Da die Hersteller in solchen Fällen in der Regel ein eigenes Qualitätssicherungssystem implementieren, ist bei der Beschaffung solcher Pumpen abzuwägen, ob der Aufwand für eine Einzelabnahme mit eigenem Prüfstand in sinnvollem Verhältnis steht zu dem Kostenrisiko, das durch den etwaigen Einbau eines mängelbehafteten Aggregats entstehen kann. Da bei Pumpen der bezeichneten Art ein Austausch oft wirtschaftlicher ist als eine Reparatur und die gesetzliche Gewährleistungspflicht des Herstellers unabhängig von einer Werksabnahme besteht, muss diese Bedingung nicht in allen Fällen erfüllt sein. Für Pumpen mit großer Bedeutung für die Versorgungssicherheit, hohen Laufzeiten oder hohem Energiebedarf hingegen empfiehlt sich eine Überprüfung der hydraulischen Pumpendaten auf dem Prüfstand des Herstellers in Anwesenheit des Auftraggebers.
Das DVGW-Merkblatt W 670 dient als Hilfestellung beim Erstellen von Ausschreibungen im Hinblick auf die Definition von Anforderungen bei Pumpenprüfungen und behandelt dabei die Aspekte:

  • Grundlagen für die Abnahme von Pumpen (z. B. Abwägungsprozess hinsichtlich Teilnahme/Nichtteilnahme am Prüfstandlauf, Normen, Garantiepunkt (e), Toleranzen, Anzahl der Prüfpunkte, Kennlinienaufnahme bei verschiedenen Drehzahlen)
  • Abnahmeverfahren (z. B. mit/ohne Teilnahme am Prüfstandlauf, Durchführung der Prüfungen)
  • Prüfung bei Anlieferung
  • Checkliste für hydraulische Abnahmeprüfungen

Das DVGW-Merkblatt W 670 wurde vom Projektkreis „Förderanlagen“ im Technischen Komitee „Anlagentechnik“ erarbeitet.
Ausgabe 5/17

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Reservierte Kapazitäten im Wasserstoff-Kernnetz verdoppeln sich
Reservierte Kapazitäten im Wasserstoff-Kernnetz verdoppeln sich

Die Wasserstoff-Kernnetzbetreiber haben ihr drittes Marktinformationspaket veröffentlicht. Darin haben sie zum Stichtag 23. Juli in den Angebotszonen des Kernnetzes Ein- und Ausspeisekapazitäten von knapp 6 GW zahlungspflichtig reserviert. Das entspricht einer Verdopplung gegenüber der letzten Veröffentlichung vom 13. Mai. Für den Clusterübergangstransport sind zusätzlich 0,6 GW vertraglich gesichert, weitere 0,5 GW befinden sich in Prüfung. Ein mehrstufiger Übernachfrageprozess hat alle Anfragen bedient, die das ursprüngliche Kapazitätsangebot überstiegen haben.

mehr lesen
Anhaltende Trockenheit lässt Wasserkraftzuflüsse in den Alpen einbrechen
Anhaltende Trockenheit lässt Wasserkraftzuflüsse in den Alpen einbrechen

Die Zuflüsse zu Speicherseen und Laufwasserkraftwerken im Alpenraum sind im Juli auf einen historischen Tiefstand gesunken. Das hat eine Analyse des Energieinformationsanbieters Montel ergeben. Ursache ist die anhaltende Trockenperiode in Österreich und der Schweiz, die auch die Wasserkraftproduktion in Deutschland und Frankreich gedrückt hat. Mit einer Erholung rechnen Fachleute frühestens im September.

mehr lesen
Leitungsnetz transportiert ersten Wasserstoff von Lingen zum Chemiepark Marl
Leitungsnetz transportiert ersten Wasserstoff von Lingen zum Chemiepark Marl

Über ein rund 120 Kilometer langes Leitungsnetz ist nun erstmals Wasserstoff aus der RWE-Elektrolyseanlage in Lingen zum Chemiepark in Marl geflossen. Die Fernleitungsnetzbetreiber Nowega und OGE haben die Leitungen gemeinsam mit der Evonik-Tochter SYNEQT für den Transport bereitgestellt. Damit hat einer der ersten fertiggestellten Abschnitte des bundesweiten Wasserstoff-Kernnetzes den Betrieb aufgenommen.

mehr lesen
Talsperrenbetreiber reduziert Wasserabgabe an die Wupper
Talsperrenbetreiber reduziert Wasserabgabe an die Wupper

Der Wupperverband hat die Wasserabgabe aus der Wupper-Talsperre reduziert. Am Pegel Kluserbrücke in Wuppertal fließen ab sofort rund 3.000 Liter Wasser pro Sekunde statt bisher 3.500 Liter. Grund für die Anpassung ist die anhaltende Trockenheit im Wuppergebiet im Wasserwirtschaftsjahr 2026.

mehr lesen
Digitale FachTalks vernetzen Praxis und Wissenschaft der Leitungssanierung
Digitale FachTalks vernetzen Praxis und Wissenschaft der Leitungssanierung

Der Bundesverband grabenlose Technologien (BGT) hat mit den BGT-FachTalks ein digitales Veranstaltungsformat etabliert, das Netzbetreiber, Kommunen, Ingenieurbüros, Hersteller und ausführende Unternehmen zu aktuellen Branchenthemen zusammenbringt. In den vergangenen Monaten haben bereits mehrere kostenfreie Online-Veranstaltungen zu Künstlicher Intelligenz in der Kanalinspektion, zur neuen EU-Trinkwasser-Richtlinie und zu technischen Regelwerken stattgefunden. Der Verband hat damit auf den wachsenden Bedarf an schnellem, praxisnahem Wissenstransfer in der Branche reagiert.

mehr lesen

Publikationen zum Thema