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(Kanal-)Ratten professionell zu Leibe rücken

Mit der neuen Köderstation präsentiert die Funke Kunststoffe GmbH ein professionelles und im Einsatz rechtssicheres Produkt, mit dem sich Schadnager in Abwasserkanälen und -schächten wirkungsvoll bekämpfen lassen. Sie ist so konstruiert, dass Giftstoffe selbst bei Rückstausituationen nicht ausgewaschen werden. Zudem ist für Montage und Nachfüllen kein Einstieg in den Schacht nötig.

von | 05.05.20

Gesetzlich geregelt

Vor wenigen Jahren noch wurden im Kanalnetz regelmäßige und flächendeckende Maßnahmen zur Schadnagerbekämpfung durchgeführt. Mit Inkrafttreten der Biozidverordnung 528/2012 wurde der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln gegen Schadnager (Rodentiziden) – sie enthalten blutgerinnungshemmende Wirkstoffe, sogenannte Antikoagulanzien – neu geregelt. Die konkrete Handhabung wird durch die Risikominderungsmaßnahmen (RMM) festgelegt. Die vielfach noch gängige Praxis, den Köder zum Beispiel an einem Draht in einen Kanalschacht zu hängen, ist in den RMM nicht vorgesehen. Insbesondere bei Starkregenereignissen und den damit verbundenen Überflutungen und Rückstauereignissen in Abwasserkanälen und -schächten werden „ausgehängte“ Köder mitgerissen oder die Gifte ausgewaschen. Die giftigen Substanzen verunreinigen das Abwasser und stellen die Umwelt vor große Probleme.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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