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Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) möchte zur Schaffung eines einheitlichen Verständnisses der Substanzklassifizierung und zur Entwicklung einer standardisierten Methodik zur Ermittlung der Substanzklasse von Abwasserkanälen und Schächten das Merkblatt DWA-M 140-10 „Zustandserfassung und -beurteilung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 10: Substanzklassifizierung“ erarbeiten.

von | 08.07.20

Sanierungskonzepte für Kanalisationen sollen durch das Merkblatt leichter erstellt werden können.

Die Methodik wie auch das Ergebnis muss den Anforderungen von Betreibern und Anwendern an die Praxistauglichkeit genügen. Unter anderem muss die Berechnungsgrundlage der Substanzklassifizierung den allgemein verfügbaren Daten von Betreibern und Anwendern Rechnung tragen. Aus Gründen der Praxistauglichkeit und Akzeptanz soll die Methodik zur Substanzklassifizierung größtmögliche Analogien zur Methodik der Zustandsklassifizierung gemäß DWA-M 149-3 aufweisen.
Es ist zu prüfen, welchen Beitrag die Substanzbeurteilung zur Aufstellung einer Sanierungsstrategie und der damit verbundenen Finanzplanungen leisten kann. Die Substanzklasse soll Hinweise darauf geben, welches Sanierungs(haupt)verfahren für eine Kanalhaltung bzw. einen Schacht aus technischer Sicht wahrscheinlich ist.
Zielgruppe des Merkblattes sind Netzbetreiber und beratende Ingenieurbüros, die sich mit der Erstellung von Sanierungskonzepten für Kanalisationen befassen. Das Merkblatt wird von der Arbeitsgruppe ES-8.9 „Sanierungsstrategien“ (Sprecher: Dipl.-Ing. Hans-Peter Becker) in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe ES-8.1 „Zustandserfassung und-beurteilung“ (Sprecher: Dr.-Ing. Martin Keding) im Fachausschuss ES-8 „Zustandserfassung und Sanierung“ (Obmann: Dr.-Ing. Christian Falk) erarbeitet. Hinweise für die Bearbeitung nimmt die DWA-Bundesgeschäftsstelle entgegen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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