Generic filters
FS Logoi

Neuerscheinung: DWA-A 160

"Fräs- und Pflugverfahren für den Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen"

von | 19.05.16

NULL
Fräs- und Pflugverfahren werden seit Jahren insbesondere im ländlichen Raum und in der Regel außerhalb von Verkehrsflächen zum Bau von Abwasserleitungen und -kanälen eingesetzt. Sie haben den Stand als allgemein anerkannte Verfahren erreicht. Aus diesem Grund wurde die vormals als Merkblatt veröffentlichte DWA-Regel nun in ein Arbeitsblatt überführt. Das Arbeitsblatt behandelt die Planung und den Bau von Abwasserleitungen und -kanälen aus vorgefertigten Rohren mit Kreisquerschnitt im Fräs- und Pflugverfahren. Darunter werden Verfahren zusammengefasst, bei denen Rohrleitungen durch Lösen und/oder Verdrängen des Erdreichs in nicht betretbaren Gräben eingefräst oder in Schlitzen eingepflügt und/oder eingezogen werden. Das Arbeitsblatt DWA-A 160 ergänzt die Norm DIN EN 1610 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ und das Arbeitsblatt DWA-A 139 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ sowie die Gemeinschaftspublikation der Norm DIN EN 12889 „Grabenlose Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ und des Arbeitsblattes DWA-A 125 „Rohrvortrieb und verwandte Verfahren“ und zeigt Abweichungen zu den dort enthaltenen Anforderungen auf. Zusätzlich werden Hinweise zu Planung und Baudurchführung sowie zu speziellen Anforderungen an die eingesetzten Rohrwerkstoffe und der Verbindungsart entsprechend dem jeweils verwendeten Verfahren gegeben. Seit Einführung der ATV DIN 18300 „Erdarbeiten" (Ausgabe 08/2015) müssen die untersuchten Böden in Homogenbereiche eingeteilt werden. Das Arbeitsblatt beschreibt die Parameter der Homogenbereiche sowie deren Relevanz für Fräs- und Pflugverfahren. Das Arbeitsblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-5.1 „Allgemeine Richtlinien für den Bau von Entwässerungsanlagen“ im DWA-Fachausschuss ES-5 „Bau“ erstellt (Sprecher und Obmann: Dipl.-Ing. Jörg Henning Werker) und richtet sich an alle am Bau beteiligten Interessengruppen. Änderungen Gegenüber dem Merkblatt ATV-DVWK M 160 (10/2003) wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Anpassung an zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen und Verordnungen, DIN-Normen und des DWA-Regelwerks; b) Mit der Ausgabe VOB DIN 18300:2015 sind die Bodenklassen entfallen. Die Einsatzbereiche von Fräs- und Pflugverfahren sind in Homogenbereichen beschrieben. c) Fräs- und Pflugverfahren werden seit Jahren insbesondere im ländlichen Raum zum Bau von Abwasserleitungen und –kanälen eingesetzt. Sie haben den Stand als allgemein anerkannte Verfahren erreicht. Aus diesem Grund wurde das Merkblatt in ein Arbeitsblatt überführt. Mit Erscheinen des Arbeitsblatts DWA-A 160 werden das Merkblatt ATV-DVWK-M 160 (10/2003) und der Entwurf des Arbeitsblattes DWA-A 160 (09/2014) zurückgezogen. Ausgabe 3/16, Ladenpreis: 44,50 Euro, fördernde DWA-Mitglieder: 35,60 Euro

Fräs- und Pflugverfahren werden seit Jahren insbesondere im ländlichen Raum und in der Regel außerhalb von Verkehrsflächen zum Bau von Abwasserleitungen und -kanälen eingesetzt. Sie haben den Stand als allgemein anerkannte Verfahren erreicht. Aus diesem Grund wurde die vormals als Merkblatt veröffentlichte DWA-Regel nun in ein Arbeitsblatt überführt.
Das Arbeitsblatt behandelt die Planung und den Bau von Abwasserleitungen und -kanälen aus vorgefertigten Rohren mit Kreisquerschnitt im Fräs- und Pflugverfahren. Darunter werden Verfahren zusammengefasst, bei denen Rohrleitungen durch Lösen und/oder Verdrängen des Erdreichs in nicht betretbaren Gräben eingefräst oder in Schlitzen eingepflügt und/oder eingezogen werden. Das Arbeitsblatt DWA-A 160 ergänzt die Norm DIN EN 1610 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ und das Arbeitsblatt DWA-A 139 „Einbau und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ sowie die Gemeinschaftspublikation der Norm DIN EN 12889 „Grabenlose Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen“ und des Arbeitsblattes DWA-A 125 „Rohrvortrieb und verwandte Verfahren“ und zeigt Abweichungen zu den dort enthaltenen Anforderungen auf. Zusätzlich werden Hinweise zu Planung und Baudurchführung sowie zu speziellen Anforderungen an die eingesetzten Rohrwerkstoffe und der Verbindungsart entsprechend dem jeweils verwendeten Verfahren gegeben. Seit Einführung der ATV DIN 18300 „Erdarbeiten” (Ausgabe 08/2015) müssen die untersuchten Böden in Homogenbereiche eingeteilt werden. Das Arbeitsblatt beschreibt die Parameter der Homogenbereiche sowie deren Relevanz für Fräs- und Pflugverfahren. Das Arbeitsblatt wurde von der DWA-Arbeitsgruppe ES-5.1 „Allgemeine Richtlinien für den Bau von Entwässerungsanlagen“ im DWA-Fachausschuss ES-5 „Bau“ erstellt (Sprecher und Obmann: Dipl.-Ing. Jörg Henning Werker) und richtet sich an alle am Bau beteiligten Interessengruppen. Änderungen
Gegenüber dem Merkblatt ATV-DVWK M 160 (10/2003) wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Anpassung an zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen hinsichtlich Gesetzen und Verordnungen, DIN-Normen und des DWA-Regelwerks; b) Mit der Ausgabe VOB DIN 18300:2015 sind die Bodenklassen entfallen. Die Einsatzbereiche von Fräs- und Pflugverfahren sind in Homogenbereichen beschrieben. c) Fräs- und Pflugverfahren werden seit Jahren insbesondere im ländlichen Raum zum Bau von Abwasserleitungen und –kanälen eingesetzt. Sie haben den Stand als allgemein anerkannte Verfahren erreicht. Aus diesem Grund wurde das Merkblatt in ein Arbeitsblatt überführt.
Mit Erscheinen des Arbeitsblatts DWA-A 160 werden das Merkblatt ATV-DVWK-M 160 (10/2003) und der Entwurf des Arbeitsblattes DWA-A 160 (09/2014) zurückgezogen.
Ausgabe 3/16, Ladenpreis: 44,50 Euro, fördernde DWA-Mitglieder: 35,60 Euro

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen
Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen

Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE und Öko-Institut haben die zweite Ausgabe ihrer Studie zur kommunalen Wärmeplanung vorgelegt. Darin haben sie die Ergebnisse aus rund 380 Wärmeplänen von etwa 940 Kommunen ausgewertet. Die Untersuchung bestätigt, dass Wärmepumpen und Wärmenetze die tragenden Säulen der künftigen Wärmeversorgung in Deutschland bilden, zeigt jedoch weiterhin Lücken bei den Annahmen zu Gebäudesanierung, Biomasseeinsatz und industrieller Prozesswärme.

mehr lesen
Behörde benennt Prüfstelle für Niederschlagswasser an Bahnanlagen
Behörde benennt Prüfstelle für Niederschlagswasser an Bahnanlagen

Das Eisenbahn-Bundesamt hat das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur als Prüfstelle für dezentrale Niederschlagswasserbehandlungsanlagen an Bahnanlagen benannt, wie das Institut am 5. August mitgeteilt hat. Hersteller können die Reinigungsleistung ihrer Systeme damit künftig für den Einsatz an Gleisanlagen nachweisen lassen, wo neben Schwermetallen auch Herbizide im Abfluss auftreten können.

mehr lesen
CO2-Bilanzierungsregeln bestimmen Wirtschaftlichkeit von Elektrolyseanlagen
CO2-Bilanzierungsregeln bestimmen Wirtschaftlichkeit von Elektrolyseanlagen

Forschende der Universität Mannheim haben berechnet, wie sich CO₂-Bilanzierungsregeln auf die Wirtschaftlichkeit von Power-to-Gas-Anlagen auswirken. Die im Nature Communications veröffentlichte Studie nimmt dabei die Perspektive gewinnorientierter Unternehmen ein. Die Ergebnisse zeigen: Strenge Regeln bieten ausreichende Investitionsanreize bei Renditen von 8 bis 15 Prozent, garantieren aber keinen kohlenstoffarmen Wasserstoff. Weniger strenge Regeln erhöhen die Renditen auf bis zu 23 Prozent.

mehr lesen
WONKa: Bundesnetzagentur ordnet Wasserstoffnetzkosten und Kapitalverzinsung neu
WONKa: Bundesnetzagentur ordnet Wasserstoffnetzkosten und Kapitalverzinsung neu

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 29. Juli ein Verfahren zur Neuregelung der Netzkosten und der Kapitalverzinsung für Wasserstoffnetze eingeleitet. Die „Festlegung für einen Wasserstoff-Ordnungsrahmen zu den Netzkosten und Methoden der Kapitalverzinsung” (WONKa) löst die bisherige „Verordnung über die Kosten und Entgelte für den Zugang zu Wasserstoffnetzen“ (WasserstoffNEV) ab und soll eine Regelungslücke bei den Zinssätzen für die Kapitalverzinsung schließen. Sie soll für die Kostengenehmigungsverfahren ab dem Jahr 2028 in Kraft treten. Ein Konsultationsentwurf ist für Dezember angekündigt.

mehr lesen
Erfolgreiche Kanalsanierung ist kein Zufall
Erfolgreiche Kanalsanierung ist kein Zufall

Schlauchlining ist eines der wichtigsten Verfahren der grabenlosen Kanalsanierung. Doch was entscheidet darüber, ob aus einem bewährten Verfahren auch eine dauerhaft erfolgreiche Sanierungsmaßnahme wird? Genau dieser Frage widmet sich der 24. Deutsche Schlauchlinertag am 8. September 2026 im Kongress Palais Kassel.

mehr lesen

Publikationen zum Thema