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Ringräume richtig verfüllen: RSV stellt neues Merkblatt 3.2 vor

Wie man bei der Verfüllung von Ringräumen alles richtig macht, um maximale Qualität des Sanierungsergebnisses zu gewährleisten, das hat der RSV - Rohrleitungssanierungsverband e.V. in seinem jüngsten technischen Merkblatt zusammengefasst, das pünktlich zur IFAT 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt wird und mit diesem Themenschwerpunkt bislang konkurrenzlos ist.

von | 19.05.16

Bei den Lining-Verfahren zur grabenlosen Sanierung von Abwasserkanälen ist die Verfüllung des Ringraums zwischen Altrohr und Liner ein abschließender, für den Erfolg des gesamten Projektes maßgeblicher Arbeitsschritt. Wie man bei der Verfüllung von Ringräumen alles richtig macht, um maximale Qualität des Sanierungsergebnisses zu gewährleisten, das hat der RSV-Rohrleitungssanierungsverband e.V. in seinem jüngsten technischen Merkblatt zusammengefasst, das pünktlich zur IFAT 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt wird und mit diesem Themenschwerpunkt bislang konkurrenzlos ist.
„Verfüllen von Ringräumen bei der Renovierung von Abwasserleitungen und -kanälen durch Liningverfahren: Anforderungen, Gütesicherung und Prüfungen“ – so sperrig der Titel des neuen RSV-Merkblattes 3.2 ist, so umfassend und wichtig ist sein Inhalt.
Lining-Verfahren sind seit Jahren eine Schlüsseltechnologie der grabenlosen Kanalsanierung. Bei praktisch allen Liningverfahren (außer Close-Fit-Lining) entsteht beim Einbau eines Neurohres in den vorhandenen Altkanal ein Ringraum, der im letzten Arbeitsgang des Sanierungsprozesses mit einem flüssigen Frischmörtel lückenlos verfüllt wird. Dieser härtet zu einem Festmörtel aus, der eine bettende, je nach Verfahren und Sanierungskonzept im Einzelfall sogar eine statisch tragende Funktion hat.
Das heißt: Eine gelungene Ringraumverfüllung ist kein „technisches Beiwerk“, sondern spielt eine zentrale Rolle für den nachhaltigen Erfolg des Lining-Einsatzes an sich. Ihre Planung steht daher bereits vom ersten Schritt an auf der Agenda der Sanierungsplanung. Ihre Vorbereitung und Durchführung sind ausschlaggebende Arbeitsgänge des Sanierungsprozesses.
Was das konkret heißt und wie sich die vielfältigen Klippen umschiffen lassen, die sich dem Sanierer auf dem Weg zur perfekten Ringraumverfüllung in den Weg stellen, hat der RSV-Rohrleitungssanierungsverband in seinem neuen Merkblatt 3.2 systematisch aufgearbeitet und übersichtlich zusammengestellt.
Entsprechend dem realen Arbeitsablauf stehen die Themen

  • der Ringraum in der Lining-Planung
  • Qualitätskriterien eines geeigneten Flüssigmörtel-Systems
  • sicher vom Flüssig- zum Festmörtel
  • Verfüllvorgang und Sicherung des Liners
  • Ringraumverfüllung und statische Planung

im Fokus des Merkblattes. Besonderen Raum nimmt jedoch die Frage der angemessenen Qualitätssicherung für die Ringraumverfüllung ein, von der Produktqualitäts-Kontrolle auf der Baustelle über die Gütesicherung vor und während des Verfüllvorgangs bis hin zur Gütesicherung des Festmörtels als Resultat des Einbau- und Aushärtungsprozesses.
Für den Planer und den Sanierungspraktiker machen diese unverzichtbaren Handreichungen und Hilfestellungen das Merkblatt RSV 3.2 zum absoluten „Muss“ auf dem Weg zum sicheren Sanierungserfolg: erst Recht, weil es überhaupt das erste technische Regelwerk speziell zur Ringraumverfüllung ist, das es für die Sanierung von Abwasserkanälen gibt.
Einmal mehr unterstreicht der RSV-Rohrleitungssanierungsverband e.V. mit dem RSV-Merkblatt 3.2 die Bedeutung seiner Verbandsarbeit bei der Bearbeitung eines essentiellen Themas der Kanalsanierungstechnik.

Kontakt: RSV – Rohrleitungssanierungsverband e.V., www.rsv-ev.de
IFAT 2016: B5. 520

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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