Generic filters
FS Logoi

Aufruf zur Mitarbeit: Merkblatt DWA-M 104

Erarbeitet werden soll das Merkblatt DWA-M 104 „Einflüsse zukünftiger Entwicklungen auf Entwässerungssysteme“ Der DWA-Fachausschuss ES-1 „Grundsatzfragen/Anforderungen“ hält eine systematische und grundsätzliche Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen sowohl in der Siedlungsentwässerung als auch in der Stadtplanung und -entwicklung für erforderlich, um die (möglichen) Auswirkungen der identifizierten städtischen Entwicklungstrends auf die städtischen Entwässerungssysteme zu erfassen und zu beschreiben […]

von | 09.07.21

Erarbeitet werden soll das Merkblatt DWA-M 104

„Einflüsse zukünftiger Entwicklungen auf Entwässerungssysteme“

Der DWA-Fachausschuss ES-1 „Grundsatzfragen/Anforderungen“ hält eine systematische und grundsätzliche Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen sowohl in der Siedlungsentwässerung als auch in der Stadtplanung und -entwicklung für erforderlich, um

  • die (möglichen) Auswirkungen der identifizierten städtischen Entwicklungstrends auf die städtischen Entwässerungssysteme zu erfassen und zu beschreiben
  • und gleichermaßen maßgebliche Entwicklungen und technische Innovationen in der Siedlungsentwässerung in die Stadtplanung einbringen zu können,
  • um somit die notwendigen abgesicherten Grundlagen für Neuplanungen und Anpassungen vorhandener Systeme und Anlagen vornehmen zu können.

Bisher finden sich im DWA-Regelwerk bereits einzelne Aspekte für spezielle Fragestellungen an unterschiedlichen Stellen. Es fehlt jedoch eine übersichtliche und systematisch aufgearbeitete Zusammenfassung im Gesamtkontext städtischer „Entwässerungssysteme“.

Im neuen Merkblatt DWA-M 104 „Einflüsse zukünftiger Entwicklungen auf Entwässerungssysteme“ sollen insbesondere folgende Aspekte vertieft bearbeitet werden:

  • Auswirkungen/Berücksichtigung demographischer Entwicklungen
  • Auswirkungen/Berücksichtigung klimatischer Aspekte und des Klimawandels unter besonderer Berücksichtigung von Wetterextremen
  • urbane Entwicklungstrends wie die „wasserbewusste Stadtentwicklung“ und ihre Auswirkungen bzw. Anforderungen auf/an die Siedlungsentwässerung
  • Potenziale innovativer Technologien und der Digitalisierung in der Siedlungsentwässerung
  • Anpassung und Weiterentwicklung(smöglichkeiten) vorhandener Systeme
  • Möglichkeiten der Bewertung von Alternativen anhand geeigneter Bewertungsverfahren/-kriterien.

Das Merkblatt richtet sich an Betreiber von Entwässerungssystemen, Aufsichtsbehörden und Planer.

Das Merkblatt DWA-M 104 soll von einer neu zu gründenden Arbeitsgruppe ES-1.1 „Einflüsse zukünftiger Entwicklungen auf Entwässerungssysteme“ (Sprecher: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stephan Köster) im Fachausschuss ES-1 (Obmann: Dr.-Ing. Klaus Hans Pecher) (siehe auch Buchtipp unten) erarbeitet werden.

Kontakt: Interessenten melden sich bitte mit einer themenbezogenen Beschreibung ihres beruflichen Werdegangs bei: DWA-Bundesgeschäftsstelle, Dipl.-Ing. Christian Berger, Tel. +49 2242 872-126, Team-ES@dwa.de

 

Buchtipp

“Kanalnetzplanung und Überflutngsvorsorge” von Prof. Dr.-Ing. Helmut Grüning und Dr.-Ing. Klaus Hans Pecher (2019, 416 Seiten)

Zum Inhalt:

Stadthygiene und Gewässerschutz sowie der Schutz vor Überflutungen im urbanen Raum zählen zu den maßgeblichen Aufgaben der Entwässerungstechnik.
Im Buch liegen die thematischen Schwerpunkte in den Bereichen der Abwasserableitung. Hier werden die Bemessungsgrundlagen sowie die Modellierung und Simulation von Niederschlag- und Abflussprozessen behandelt. Einen Schwerpunkt machen die urbanen Sturzfluten aus.
Die Ausführungen richten sich an Studierende aus dem Bereich der Wasserwirtschaft, aber es sollen auch Praktiker angesprochen werden, die sich über Grundlagen und neue Entwicklungen informieren möchten.

 

Direkt bestellen

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Umfrage: Deutsche Wasserversorgung als nicht krisenfest bewertet
Umfrage: Deutsche Wasserversorgung als nicht krisenfest bewertet

Eine repräsentative Umfrage des IFAT Circularity Monitors von YouGov im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz zeigt ein geringes Vertrauen der Bevölkerung in die Krisenresilienz der deutschen Wasserversorgung. Diese entwickele sich „zu einer zentralen Risiko- und Standortfrage für Deutschland.“

mehr lesen
Pilotprojekt für Regenwassermanagement in Oldenburg gestartet
Pilotprojekt für Regenwassermanagement in Oldenburg gestartet

Hitze und Trockenheit wechseln sich mit Starkregen und Überschwemmungen ab. Dies stellt laut Oldenburgisch-Ostfriesischem Wasserverband (OOWV) Städte zunehmend vor doppelte Herausforderungen. Abhilfe soll das Forschungsprojekt „aqua3“ schaffen – eine Initiative von OOWV, der Stadt Oldenburg, der EWE NETZ GmbH und der Leibniz Universität Hannover.

mehr lesen
E-world 2026: Internationale Impulse und kommunale Umsetzung im Fokus
E-world 2026: Internationale Impulse und kommunale Umsetzung im Fokus

Die E‑world energy & water 2026 baut ihre Rolle als internationale Leitmesse der Energiewirtschaft weiter aus und rückt die kommunale Ebene stärker in den Mittelpunkt. Vom 10. bis 12. Februar zeigen in der Messe Essen Aussteller aus 33 Ländern, erstmals auch aus den Niederlanden und der Schweiz, ihre Ideen und Lösungen für die Energiewende.

mehr lesen
Trimet startet Abwärme-Einspeisung ins Iqony-Fernwärmenetz
Trimet startet Abwärme-Einspeisung ins Iqony-Fernwärmenetz

Am 3. Februar starteten die Trimet Aluminium SE und die Iqony Fernwärme GmbH offiziell die Einspeisung industrieller Abwärme aus der Essener Aluminiumhütte in das Fernwärmenetz von Iqony. Die klimaneutrale Energie soll die umweltfreundliche Wärmeversorgung in der Region weiter verbessern.

mehr lesen
Sanierung von Abwasserschächten: Untergrund ist entscheidend
Sanierung von Abwasserschächten: Untergrund ist entscheidend

Die Sanierung von Abwasserschächten wird laut IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur in der Praxis häufig unterschätzt. Wie entscheidend sorgfältige Vorbereitung und fachgerechte Ausführung sind, erläutern Professor Dr.-Ing. Bert Bosseler und Dipl.-Ing. Markus Gillar vom IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur in einem aktuellen Podcast.

mehr lesen

Publikationen zum Thema

Die Unterschiede der GFK-Schlauchliner – vom Freispiegelkanal zur Trinkwasserleitung

Die Unterschiede der GFK-Schlauchliner – vom Freispiegelkanal zur Trinkwasserleitung

Autor: Von Dr. Nils Füchtjohann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Bereits über Jahrzehnte sind GFK-Schlauchliner im Abwasserbereich etabliert. Seit wenigen Jahren halten sie auch zunehmend Einzug in den Trinkwasserbereich. Hygienisch, nachhaltig und projektsicher – für die grabenlose Sanierung von ...

Zum Produkt

Kanalquerschnitts- und Profilvermessung in der Praxis

Kanalquerschnitts- und Profilvermessung in der Praxis

Autor: Von Erik Büttner und Ulrich Jöckel
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Nachdem mit 3D-Kameraequipments auch Querschnitte von Abwasserleitungen vermessen werden sollen, wird sich dieser Fachbericht dem Thema widmen. Vielen sind diverse Fachberichte zu Laserscann, photographischen und manuellen Messmethoden bekannt. Ein ...

Zum Produkt

Rheda-Wiedenbrück: Havarie-Konzept für wichtige Abwasserdruckleitung – Anschlussteil selbst entwickelt

Rheda-Wiedenbrück: Havarie-Konzept für wichtige Abwasserdruckleitung – Anschlussteil selbst entwickelt

Autor: Von Henning Winter und Ludger Wördemann
Themenbereich: Rohrleitungstechnik

Fast jede Kommune hat sie: Abwasserdruckleitungen. Und fast jede Kommune hat sie in der Vergangenheit eher stiefmütterlich behandelt. Doch so langsam kommen viele Druckleitungen in die Flegeljahre. Die KomNetABWASSER-Teilnehmerstadt ...

Zum Produkt