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Neuerscheinung: Arbeitsblatt DWA-A 133

Wertermittlung von Abwasseranlagen Neu im Mai erschienen ist das Arbeitsblatt DWA-A 133 “Wertermittlung von Abwasseranlagen – Systematische Erfassung, Bewertung und Fortschreibung”. Das Arbeitsblatt DWA-A 133 beschreibt die Grundsätze zur Erfassung, Bewertung und Fortschreibung der Vermögenswerte einschließlich der Abschreibungsberechnung öffentlicher Abwasseranlagen. Durch das Einhalten dieser Grundsätze wird insbesondere die angemessene Abschreibung und Verzinsung des Anlagekapitals im […]

von | 07.05.21

Wertermittlung von Abwasseranlagen

Neu im Mai erschienen ist das Arbeitsblatt DWA-A 133 “Wertermittlung von Abwasseranlagen – Systematische Erfassung, Bewertung und Fortschreibung”.

Das Arbeitsblatt DWA-A 133 beschreibt die Grundsätze zur Erfassung, Bewertung und Fortschreibung der Vermögenswerte einschließlich der Abschreibungsberechnung öffentlicher Abwasseranlagen. Durch das Einhalten dieser Grundsätze wird insbesondere die angemessene Abschreibung und Verzinsung des Anlagekapitals im Sinne von nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ermittelten Entgelten gewährleistet.

Des Weiteren ist damit für das Rechnungswesen der Gebietskörperschaften eine sachgerechte Gliederung der Abwasseranlagen zur Aufstellung des Anlagevermögens in Bilanzen und für die Erstellung von Anlagennachweisen gegeben. Die im Anhang enthaltenen Abschreibungssatztabellen und Indexreihen wurden erweitert und aktualisiert.

Weitere Informationen:

Hrsg.: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA), Hennef; 58 Seiten, EUR 83,50, ISBN: 978-3-96862-106-7.

Direkt zu beziehen über den DWA-Webshop

 

Weiterer Lese-Tipp:

Passend zum Thema: Lesen Sie auch den Fachbericht “Zustand der Kanalisation in Deutschland: Ergebnisse der DWA-Umfrage 2020”. 

Erschienen ist er in 3R-Ausgabe 1-2021.

 

Die Ergebnisse der achten DWA-Umfrage zum Zustand der Kanalisation in Deutschland werden vorgestellt. Die Erhebung basiert auf Daten aus dem Jahr 2018.

Die Ergebnisse zeigen, dass weniger als ein Fünftel der Kanalhaltungen im öffentlichen Bereich Schäden aufweist, die kurz bzw. mittelfristig sanierungsbedürftig sind. 13,5 % der öffentlichen Kanalisation wurden noch nicht erfasst. Der häufigste Grund dafür ist die Unzugänglichkeit der Kanäle.

Der Anteil der Erneuerung sowie der Reparaturverfahren an den Sanierungsverfahren nimmt ab, während der Anteil der Renovierungsverfahren mit einem Zuwachs von 6,3 Prozentpunkten am stärksten angestiegen ist.

Jährlich werden rund 1 % des öffentlichen Kanalnetzes in Deutschland saniert. Um den Zustand des Kanalnetzes in Deutschland langfristig zu verbessern, muss eine Erhöhung des Aufwands zur Kanalsanierung stattfinden. 60 % der Befragten sind sich über diesen Umstand bewusst und halten daher eine finanzielle Aufwandserhöhung für erforderlich.

Beton und Steinzeug sind weiterhin die am häufigsten eingesetzten Materialien im öffentlichen Kanalnetz, der Anteil der Kunststoffrohre nimmt weiterhin zu.

Das durchschnittliche Alter des öffentlichen Kanalnetzes beträgt auf Deutschland hochgerechnet 36,9 Jahre und der spezifische Stromverbrauch im Kanalnetz liegt im Median bei 4,45 kWh/(EW*a). Zudem treten bei ca. zwei Dritteln des Kanalnetzes Probleme mit angeschlossenen Dränagen auf; nur bei 13,4 % der Kommunen ist ein Anschluss der Dränageleitungen in der aktuellen Satzung genehmigungsfähig.

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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