Generic filters
FS Logoi

Neuerscheinung: DVGW-Merkblatt G 474

Neu erschienen ist das DVGW-Merkblatt G 474 „Maßnahmen für den sicheren Betrieb von Gasleitungen in Einflussbereichen bergbaulicher Tätigkeiten“. Dieses Merkblatt gilt für Leitungen zur Versorgung der Allgemeinheit mit Gas, in denen Gase nach DVGW G 260 (A) – ausgenommen Flüssiggase in der flüssigen Phase – fortgeleitet werden. Diese Gasleitungen können in den Einflussbereichen bergbaulicher Tätigkeiten […]

von | 07.02.22

Neu erschienen ist das DVGW-Merkblatt G 474 „Maßnahmen für den sicheren Betrieb von Gasleitungen in Einflussbereichen bergbaulicher Tätigkeiten“.

Dieses Merkblatt gilt für Leitungen zur Versorgung der Allgemeinheit mit Gas, in denen Gase nach DVGW G 260 (A) – ausgenommen Flüssiggase in der flüssigen Phase – fortgeleitet werden.
Diese Gasleitungen können in den Einflussbereichen bergbaulicher Tätigkeiten liegen, gelegen haben bzw. zukünftig liegen, unabhängig von Nennweiten, Druckstufen und Materialien. Sie können dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) allein oder zusätzlich der Verordnung über Gashochdruckleitungen (GasH-DrLtgV) unterliegen. Planung, Errichtung, Betrieb und Instandhaltung haben nach dem DVGW-Regelwerk unter Berücksichtigung der entsprechenden Bestimmungen des Bundesberggesetzes (BBergG) zu erfolgen.

Auf Leitungen, die nicht der Fortleitung von Gasen nach DVGW-Arbeitsblatt G 260 dienen, kann dieses Merkblatt unter Beachtung der spezifischen Eigenschaften der anderen Medien und daher ggf. anderer Bestimmungen sinngemäß angewendet werden.
Weitere Anwendungen könnten sich ergeben für sonstige Tiefbautätigkeiten (z. B. Tunnelvortrieb) und im Bereich setzungsgefährdeter Untergründe (z. B. Auffüllungen, Auenböden, rutschgefährdete Böden) bzw. sonstiger Hohlraumbauten (z. B. Bunker).

Facts

22 Seiten
Ausgabe 12/21
Direkt bestellen

 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Talsperren bewahren die Ruhr vor dem Trockenfallen
Talsperren bewahren die Ruhr vor dem Trockenfallen

Im Einzugsgebiet der Ruhr sind im Juli nur 22 Millimeter Niederschlag gefallen, 77 Prozent weniger als üblich, wie der Ruhrverband am 7. August mitgeteilt hat. Ohne den Ausgleich durch das Talsperrensystem wäre der Fluss am Pegel Villigst bei Schwerte an 18 von 31 Tagen streckenweise trockengefallen.

mehr lesen
Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen
Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen

Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE und Öko-Institut haben die zweite Ausgabe ihrer Studie zur kommunalen Wärmeplanung vorgelegt. Darin haben sie die Ergebnisse aus rund 380 Wärmeplänen von etwa 940 Kommunen ausgewertet. Die Untersuchung bestätigt, dass Wärmepumpen und Wärmenetze die tragenden Säulen der künftigen Wärmeversorgung in Deutschland bilden, zeigt jedoch weiterhin Lücken bei den Annahmen zu Gebäudesanierung, Biomasseeinsatz und industrieller Prozesswärme.

mehr lesen
Behörde benennt Prüfstelle für Niederschlagswasser an Bahnanlagen
Behörde benennt Prüfstelle für Niederschlagswasser an Bahnanlagen

Das Eisenbahn-Bundesamt hat das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur als Prüfstelle für dezentrale Niederschlagswasserbehandlungsanlagen an Bahnanlagen benannt, wie das Institut am 5. August mitgeteilt hat. Hersteller können die Reinigungsleistung ihrer Systeme damit künftig für den Einsatz an Gleisanlagen nachweisen lassen, wo neben Schwermetallen auch Herbizide im Abfluss auftreten können.

mehr lesen
CO2-Bilanzierungsregeln bestimmen Wirtschaftlichkeit von Elektrolyseanlagen
CO2-Bilanzierungsregeln bestimmen Wirtschaftlichkeit von Elektrolyseanlagen

Forschende der Universität Mannheim haben berechnet, wie sich CO₂-Bilanzierungsregeln auf die Wirtschaftlichkeit von Power-to-Gas-Anlagen auswirken. Die im Nature Communications veröffentlichte Studie nimmt dabei die Perspektive gewinnorientierter Unternehmen ein. Die Ergebnisse zeigen: Strenge Regeln bieten ausreichende Investitionsanreize bei Renditen von 8 bis 15 Prozent, garantieren aber keinen kohlenstoffarmen Wasserstoff. Weniger strenge Regeln erhöhen die Renditen auf bis zu 23 Prozent.

mehr lesen
WONKa: Bundesnetzagentur ordnet Wasserstoffnetzkosten und Kapitalverzinsung neu
WONKa: Bundesnetzagentur ordnet Wasserstoffnetzkosten und Kapitalverzinsung neu

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 29. Juli ein Verfahren zur Neuregelung der Netzkosten und der Kapitalverzinsung für Wasserstoffnetze eingeleitet. Die „Festlegung für einen Wasserstoff-Ordnungsrahmen zu den Netzkosten und Methoden der Kapitalverzinsung” (WONKa) löst die bisherige „Verordnung über die Kosten und Entgelte für den Zugang zu Wasserstoffnetzen“ (WasserstoffNEV) ab und soll eine Regelungslücke bei den Zinssätzen für die Kapitalverzinsung schließen. Sie soll für die Kostengenehmigungsverfahren ab dem Jahr 2028 in Kraft treten. Ein Konsultationsentwurf ist für Dezember angekündigt.

mehr lesen

Publikationen zum Thema