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Türkei unterzeichnet Ölvertrag mit dem Nordirak

Die Türkei und der Nordirak haben türkischen Medienberichten zufolge ein Öl- und Gas-Lieferabkommen unterzeichnet. In dem in Ankara ausgehandelten Abkommen soll von täglich 400.000 Barrel Öl aus der Erbil-Türkei-Pipeline die Rede sein.

von | 04.12.13

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Zusätzlich soll das türkische Energieunternehmen TEC gemeinsam mit der US-Firma Exxon Mobil den Zuschlag für die Erschließung sechs neuer Öl- und Gasfelder im Nordirak erhalten haben. Das Abkommen soll bereits in der Vorwoche während des Besuches von Necirvan Barzani, Premier der kurdischen Regionalregierung (KRG) in Ankara, unter Dach und Fach gebracht worden sein. Offiziell wurde dies jedoch noch von keiner Seite bestätigt.

Die Zentralregierung in Bagdad hat den Vertrag hingegen sofort für illegal erklärt. "Die Öl- und Gasreserven des Landes sind Eigentum aller Iraker. Ein Abkommen mit der kurdischen Regierung verletzt die Souveränität des Irak", ließ Hussein al-Shahristani in einer schriftlichen Erklärung mitteilen. Laut der irakischen Verfassung gehen 83 % der Einnahmen aus irakischen Ölverkäufen nach Bagdad, die Kurdenprovinz erhält einen Anteil von 17 Prozent.

Der türkische Energieminister Taner Yildiz ist derzeit auf diplomatischer Mission im Irak und versucht, eine Lösung zwischen Erbil und Bagdad auszuhandeln. Bagdad hat sich bei einem Treffen am 2. Dezember 2013 die Zustimmung zu allen Öl- und Gas-Deals vorbehalten, aber Gesprächsbereitschaft über einen Plan zur künftigen Zusammenarbeit zum Vorteil aller drei Beteiligten signalisiert.

Zusätzlich soll das türkische Energieunternehmen TEC gemeinsam mit der US-Firma Exxon Mobil den Zuschlag für die Erschließung sechs neuer Öl- und Gasfelder im Nordirak erhalten haben. Das Abkommen soll bereits in der Vorwoche während des Besuches von Necirvan Barzani, Premier der kurdischen Regionalregierung (KRG) in Ankara, unter Dach und Fach gebracht worden sein. Offiziell wurde dies jedoch noch von keiner Seite bestätigt.

Die Zentralregierung in Bagdad hat den Vertrag hingegen sofort für illegal erklärt. “Die Öl- und Gasreserven des Landes sind Eigentum aller Iraker. Ein Abkommen mit der kurdischen Regierung verletzt die Souveränität des Irak”, ließ Hussein al-Shahristani in einer schriftlichen Erklärung mitteilen. Laut der irakischen Verfassung gehen 83 % der Einnahmen aus irakischen Ölverkäufen nach Bagdad, die Kurdenprovinz erhält einen Anteil von 17 Prozent.

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