Generic filters
FS Logoi

Kunststoffschweiß-Heizelement aus Metallschaum

Verwendung von Metallschaum ist der entscheidende Faktor des neuen Heizelements

von | 10.12.14

Weltweit erstes Kunststoffschweiß-Heizelement aus Metallschaum

Der Hersteller von Kunststoffschweißmaschinen für individuelle Rohrleitungssysteme, präsentiert ein neues Heizelement „Maco“, das Kunststoffschweißen revolutioniert.
Das Maco von Widos reduziert Energiekosten bis zu vierzig Prozent und steigert gleichzeitig die Produktivität beim Schweißen – unabhängig davon ob auf der Baustelle oder in der Werkstatt. Die Verwendung von Metallschaum ist der entscheidende Faktor des innovativen Heizelements, mit dem Widos neue Wege beschreitet. Die Weltneuheit kann herstellerunabhängig in allen vorhandenen Schweißmaschinen für Kunststoffrohre von zwanzig Millimeter bis zu drei Metern Durchmesser einfach eingesetzt werden.
Der Produktivitätswettlauf stellt Rohrverleger auf Baustellen und Fittings-Produzenten vor große Herausforderungen. Das Maco ermöglicht in Kombination aus Metallschaum und Folienbespannung energiesparendes und effizientes Kunststoffschweißen zu niedrigsten Betriebskosten. „Wir wollten technische und wirtschaftliche Ziele miteinander verbinden“, erklärt Martin Dommer, technischer Leiter, Widos Wilhelm Dommer Söhne GmbH. „Dabei haben wir uns insbesondere auf die Energieeffizienz fokussiert. Denn Energie ist einer der wichtigsten Faktoren beim Kunststoffschweißen und mit diesem äußerst knappen und teuren Gut wollen wir sparsam umgehen, was gleichzeitig die Umwelt schont“, so der technische Leiter.

Bauweise aus Metallschaum macht effizient
Heizelemente leisten als Herzstück klar definierte reproduzierbare Temperaturen für Schweißprozesse. Durch die Bauweise mit dem innovativen Metallschaum benötigt das Maco im Vergleich zu den herkömmlichen Heizelementen bis zu vierzig Prozent weniger Energie ohne lange Vorlaufzeiten. Die Isolation der Heizplatte mit Folienbespannung reduziert die Leistungsaufnahme im Dauerlast um weitere vierzig Prozent und ermöglicht bei Oberflächenverschleiß den einfachen und schnellen Austausch. Der geringere Energiebedarf und die niedrigen Betriebskosten machen das neue Heizelement zum höchst effizienten Partner auf der Baustelle und in der Werkstatt. Es werden kleinere Stromerzeuger und elektrische Anschlusswerte benötigt. Des Weiteren können täglich mehr Schweißprozesse durchgeführt werden. Die Leichtbauweise bedeutet auch geringes Gewicht. Die Heizplatte selbst ist über fünfzig Prozent leichter als bei vergleichbaren Heizelementen und schont bei manueller Handhabung die Gesundheit.
Das neue Maco ist ab sofort verfügbar und kostet je nach Größe – zwanzig Millimeter bis drei Meter Durchmesser – zwischen vierhundert und hunderttausend Euro.
Das neue Heizelement entstand in gemeinsamer Forschungsarbeit mit dem Kunststoff-Zentrum SKZ, Würzburg.
Kontakt:
WIDOS Wilhelm Dommer Söhne GmbH
Ditzingen-Heimerdingen
Telefon: +49 (0) 7152 9939-0
info@widos.de
www.widos.de

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Gasaufbereitung sichert Wasserstoffqualität für den Leitungstransport
Gasaufbereitung sichert Wasserstoffqualität für den Leitungstransport

Die Gasaufbereitungsanlage im Energiepark Bad Lauchstädt hat die H₂-Dichtheitsprüfung des TÜV Thüringen bestanden und ist damit bereit für den stufenweisen Hochlauf. Die Anlage bringt Wasserstoff aus einem 30-MW-Elektrolyseur auf einen Reinheitsgrad von 99,97 Prozent, bevor das Gas über eine rund 25 Kilometer lange Leitung zur TotalEnergies-Raffinerie in Leuna transportiert wird.

mehr lesen
Wasserstoffproduktion aus kommunalem Abwasser
Wasserstoffproduktion aus kommunalem Abwasser

Das Forschungsprojekt reSYNERGY stärkt die Resilienz von Wasser- und Energiesystemen durch die Nutzung von Abwasser für die grüne Wasserstoffproduktion. Geleitet wird das Projekt vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE).

mehr lesen
Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser
Korrosionsgeschütztes Kanalrohr gewinnt Wärme aus Abwasser

Die Bernhard Müller Betonsteinwerk GmbH hat ein korrosionsgeschütztes Kanalrohr mit integriertem Wärmetauscher auf den Markt gebracht. Das Rohr gewinnt Wärme direkt aus dem durchfließenden Abwasser, ohne den Kanalbetrieb einzuschränken. Städte und Gemeinden erhalten damit eine zusätzliche Option für die kommunale Wärmeplanung.

mehr lesen
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein
Rheinwassertransportleitung erhält Verteilbauwerk am Rhein

Die RWE Power AG hat am 6. Juli mit dem Bau eines Verteilbauwerk für eine Rheinwassertransportleitung in Grevenbroich-Allrath gestartet. Ab 2030 soll das Bauwerk eine Bündelungsleitung vom Rhein mit zwei Trassen zu den künftigen Tagebauseen Hambach und Garzweiler verbinden. So soll Rheinwasser in die beiden Tagebauseen geleitet werden und damit die geplante Flutung der Restlöcher ermöglichen.

mehr lesen
Spatenstich für erste Wasserstoffpipeline im Nordwesten
Spatenstich für erste Wasserstoffpipeline im Nordwesten

Mit dem symbolischen Spatenstich für „H₂Coastlink 1“ startet EWE NETZ den Bau einer 24 km langen Wasserstoffleitung zwischen Emden und Leer. Sie verbindet künftig den Elektrolyseur in Emden mit dem Wasserstoff-Kernnetz. An die Leitung sollen weitere Leitungen des Wasserstoff-Kernnetzes angeschlossen werden.

mehr lesen

Publikationen zum Thema