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Darmstadt: BMI plant Zentrum für Digitale Resilienz

Wie das Bundesministerium für Inneres und Heimat (BMI) am 24. März bekanntgab, haben Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus „einen Letter of Intent zur Einrichtung des ersten nationalen Zentrums für digitale Resilienz in Katastrophen unterzeichnet“. Dieses soll die digitalen Infrastrukturen gegenüber Krisen und Katastrophen nachhaltig stärken. In den kommenden Monaten soll mit dem Aufbau des Zentrums begonnen werden.

von | 26.03.25

Handlungsfähigkeit im Krisenfall: Nachhaltiger Schutz kritischer Infrastrukturen ist von großer Bedeutung
Quelle: pixabay

Bundesinnenministerin Nancy Faeser betonte, „angesichts von Naturkatastrophen, aber auch von Cyberattacken und anderen hybriden Bedrohungen“ sei es unabdingbar, dass Deutschland „widerstandsfähiger und krisenfester“ werde.

„Das Zentrum für Digitale Resilienz kann Betreiber kritischer Infrastrukturen, Behörden, Unternehmen und Wissenschaft zusammenbringen. Es kann die Expertise aller wesentlichen Akteure bündeln und das Krisenmanagement stärken“, so Faeser weiter. „Ich begrüße sehr, dass Hessen dieses wichtige Zentrum aufbaut. Wir werden das Zentrum vor allem durch den engen Austausch mit den Bundesbehörden und eine Vernetzung der relevanten Akteure unterstützen.“

Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus hob hervor, das Zentrum stelle „eine strategische Investition in die Sicherheit, Innovationskraft und wirtschaftliche Stärke unseres Landes“ dar und sei für die Resilienz Deuschlands angesichts der „Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“ und zur Sicherung seiner „Führungsrolle in der digitalen Welt“ unabdingbar. Die Schaffung einer „Austauschplattform, um auch bei Störungen oder Ausfällen von IKT-Systemen handlungsfähig zu bleiben“, sei mit der Realisierung des Zentrum gegeben.

Vernetzung und kontinuierlicher Austausch im Fokus

Geplant ist, Verwaltungsbehörden, Unternehmen aus dem Bereich Kritische Infrastrukturen (KRITIS) mit Fokus auf Informations- und Kommunikationstechnologie sowie wissenschaftliche Institutionen miteinander“ zu vernetzen, um einen kontinuierlichen Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Krisenmanagement und Bevölkerung zu gewährleisten – wie bereits beim Forschungsprojekt emergenCITY.

„Ich freue mich, dass das LOEWE-Zentrum „emergenCity“ den Aufbau des nationalen Zentrums für digitale Resilienz in Katastrophen unterstützen kann“, so der hessische Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur Timon Gremmels: „Es ist, ebenso wie ATHENE, ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Hessens Forschungsförderung in zukunftsrelevante Themen investiert. Das Zentrum kann entscheidend dazu beitragen, digitale Infrastrukturen sicherer zu machen und unser Land auf künftige Krisen besser vorzubereiten.“

(Quelle: BMI)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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