Zum umfassenden Unterstützungsangebot der Landesgesellschaft, die anderen Kommunen in NRW bei der Umsetzung der Wärmwende als Blaupause dienen sollen, gehören Initialberatungen, Ersteinschätzungen zu Risiken, Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitseinschätzungen sowie Mustervorlagen.
„Weit vor den gesetzlichen Fristen sind unsere Pilotkommunen bereits startklar, die Umsetzung ihrer Wärmepläne anzugehen“, so Dr. Katharina Schubert, Geschäftsführerin NRW.Energy4Climate. „Das unterstützen wir als Landesgesellschaft: Mit den fünf Piloten haben wir kleinere, mittlere und große Kommunen an Bord und bilden ein großes Portfolio an Lösungsbausteinen ab. Von tiefer Geothermie über industrielle Abwärme und Abwasserwärme bis hin zum kompletten Neubau eines Wärmenetzes ist alles dabei. So können wir sicherstellen, dass alle Kommunen in Nordrhein-Westfalen von den Learnings profitieren und etwas für ihre eigenen Vorhaben mitnehmen können.“
Auswahlkriterium für die fünf Pilotkommunen aus 25 Bewerbern war laut NRW.Energy4Climate „die mögliche Übertragbarkeit auf andere Kommunen“. So seien die Städte Bad Oeynhausen, Brühl, Emsdetten, Neuss und Siegen „besonders relevante Vorbilder“. Diese planten „bereits konkrete Projekte“. In Siegen soll zum Beispiel ein neues Industriegebiet über ein Wärmenetz versorgt werden. Bad Oeynhausen hat eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung tiefer Geothermie in Auftrag gegeben.
Ziel von NRW.Energy4Climate ist es, die Pilotkommunen „erfolgreich in die Umsetzungsphase“ zu begleiten. Zudem sollen alle anderen NRW-Kommunen von diesen Leuchtturmprojekten lernen.
Auch das Kompetenzzentrum Wärmewende NRW stellt Informationen und Unterstützungsangebote bereit:
(Quelle: NRW.Energy4Climate)









