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13. INTERNATIONALES SYMPOSIUM PIPELINETECHNIK

6. September 2022
RuhrCongress Bochum

Der Umbau unserer Energie-Infrastruktur hat durch den Ukraine-Krieg eine enorme Dringlichkeit erhalten. Im Mittelpunkt steht dabei die Einführung einer Wasserstoffwirtschaft und die Beschleunigung von Bauvorhaben. Über die Erfahrungen mit dem digitalen Zulassungsverfahren bei Rohrfernleitungen unter Anwendung des E-Government-Gesetzes NRW wird aus Behördensicht auf unserem Symposium berichtet. Weitere hochaktuelle Fachvorträge zu den Themen Planung, Bau und Betrieb von Rohrfernleitungen oder zur Sicherung der Gasversorgung in Krisensituationen erwarten die Teilnehmer des diesjährigen Symposiums Pipelinetechnik. Wir freuen uns auf Sie!

Foto: ONTRAS

13. INTERNATIONALES SYMPOSIUM PIPELINETECHNIK

6. September 2022
RuhrCongress Bochum

Der Umbau unserer Energie-Infrastruktur hat durch den Ukraine-Krieg eine enorme Dringlichkeit erhalten. Im Mittelpunkt steht dabei die Einführung einer Wasserstoffwirtschaft und die Beschleunigung von Bauvorhaben. Über die Erfahrungen mit dem digitalen Zulassungsverfahren bei Rohrfernleitungen unter Anwendung des E-Government-Gesetzes NRW wird aus Behördensicht auf unserem Symposium berichtet. Weitere hochaktuelle Fachvorträge zu den Themen Planung, Bau und Betrieb von Rohrfernleitungen oder zur Sicherung der Gasversorgung in Krisensituationen erwarten die Teilnehmer des diesjährigen Symposiums Pipelinetechnik. Wir freuen uns auf Sie!

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Wann & Wo

6. September 2022
RuhrCongress
Bochum

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16. Praxistag Korrosionsschutz

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Vortragsprogramm

Aktuelles zum Thema Wasserstoff

9:00 - 11:15 Uhr (Begrüßung um 9:00 Uhr; Kaffeepause von 10:45 bis 11:15 Uhr)

H2-Netze und das EnWG – die Rolle des DVGW in der Regelwerkssetzung

Volker Bartsch, DVGW e.V.

Quantitative Risikoanalyse einer Wasserstoffleitung

Dr. Gundula Stadie, TÜV Rheinland

Aktuell wird vielfach die Umstellung von bestehen Erdgastransportleitungen auf den Transport von Wasserstoff betrachtet. Im Vordergrund stehen hierbei meistens die Tauglichkeit des Materials und der Zustand der Rohrleitung z. B. bzgl. Korrosion, Fehlstellen, usw. Diese Untersuchungen zielen darauf ab, die Eintrittswahrscheinlichkeit für Fehler soweit zu reduzieren, dass ein sicherer Betrieb gewährleistet werden kann.
Bei der Risikobetrachtung wird jedoch nicht nur die Eintrittswahrscheinlichkeit, sondern auch das mögliche Schadensausmaß betrachtet.
In diesem Vortrag werden vergleichende Studien zwischen Erdgas und Wasserstoff / Wasserstoffgemisch vorgestellt. Dabei wird der Fokus auf die quantitative Bewertung des Schadensausmaßes gelegt. Es werden unterschiedliche Szenarien modelliert und die Ergebnisse miteinander verglichen. Dazu werden Ausbreitungsberechnungen durchgeführt und das unterschiedliche Verhalten von Erdgas und Wasserstoff wird herausgestellt.

HyWay to the future

Dr. Marion Erdelen-Peppler, ROSEN Germany GmbH

Seit Jahrzehnten wird Wasserstoff sicher durch Pipelines transportiert. Es besteht allerdings Einigkeit darüber, dass künftige Wasserstoffleitungen im Rahmen der Energiewende anders betrieben werden müssen als ihre heutigen Pendants (entweder Wasserstoff oder Erdgas) und daher in Bezug auf die Integrität anders bewertet werden müssen. Die umfangreichen Erfahrungen mit Wasserstoffpipelines haben jedoch einen wertvollen Beitrag zum Verständnis des Gesamtsystems geleistet und dazu beigetragen, die Lücken zu identifizieren, die in bestimmten Bereichen derzeit bestehen, z. B. bei den Anforderungen an die Materialeigenschaften und der Anwendbarkeit etablierter Ansätze zur Fehlerbewertung. Die zwischen Erdgas- und Wasserstoffpipelines festgestellten Unterschiede bieten die Möglichkeit, spezielle Technologien zu entwickeln, die dazu beitragen, die sichere Umrüstung und den sicheren Betrieb einer Wasserstoffpipeline zu gewährleisten. Im Vortrag wird die Rolle der verschiedenen Technologien in diesem Zusammenhang zusammengefasst.

ONTRAS Verdichterstation Bobbau 1
Quelle: Salzgitter

Krisenmanagement und Notmaßnahmen

11:15 - 12:45 Uhr (danach Mittagspause)

Komm mir nicht so mein Freund – Baustellensprech in der Praxis

Dr. Axel Effey, prismacom

Wer von uns kennt das nicht: Eine handfeste Auseinandersetzung auf der Baustelle zu verpassten Terminen, nicht bearbeiteten Aufträgen, fehlenden Abnahmen. Die sich daraus ergebenden Arbeitsverzögerungen und Mehraufwendungen sind offensichtlich. Das uns dies aber auch zunehmend „Nerven“ kostet und sich Stück für Stück auf unsere Gesundheit auswirkt, nehmen wir als Kollateralschaden hin.
Ziel dieses Vortrags ist, die Auswirkungen von Streitigkeiten auf die eigene Person zu reduzieren: Sie erfahren, mit welchem eigenen Verhalten wir Streitsituationen (ungewollt) eskalieren, wie man einen „Streithahn“ unauffällig wieder einfängt und warum sich diese teilweise paradox anmutenden Strategien lohnen (und letztlich sogar Spaß machen). Lassen Sie sich einen Streit nicht aufzwingen – drehen Sie den Spieß um und zwingen den Konfliktpartner in einen konstruktiven, nervenschonenden Dialog.

Sicherung der Gasinfrastruktur in Krisensituationen am Beispiel der Flutkatastrophe 2021

Michael Schork, Thyssengas GmbH

Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen sich unterschiedlichen Herausforderungen stellen. Naturkatastrophen, insbesondere mit überregionaler Tragweite, lassen sich nur schwer mit standardisierten Prozeduren beherrschen.
Am Beispiel der Flutkatastrophe 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz soll gezeigt werden, wie Betreiber von Gasinfrastrukturen solche Situationen meistern können und was ein gutes Krisenmanagement ausmacht. Anhand von Ereignisberichten werden Handlungsweisen für ein mögliches Vorgehen konkretisiert und anschaulich dargestellt.

Notreparaturen und neue Techniken der Absperrung im laufenden Betrieb von Rohrleitungen

Martin Steuck, Bardenhagen Maschinenbau und Dienstleistungs GmbH & Co. KG

Obwohl in Deutschland schon seit rund 50 Jahren in der Prozessindustrie im Einsatz, sind die Leckabdichtung im laufenden Betrieb sowie das Laminieren als permanente Reparatur von dünnwandigen Rohrleitungssystemen in vielen Sektoren noch weitgehend unbekannt. Gleiches gilt für Techniken der Absperrung von Rohrleitungen im laufenden Betrieb, die preisgünstiger und schneller als der herkömmliche Line Stop (Rohrstoppeln) sind und sogar bei Gussleitungen angewandt werden können, wo das Aufschweißen von Fittings nicht möglich ist. Die Firma Bardenhagen ist spezialisiert auf diese Reparaturtechniken im laufenden Betrieb.

ONTRAS Verdichterstation Bobbau 1

Planung, Bau und Betrieb

13:45 - 16:45 Uhr (Kaffeepause zwischen 14:25 und 15:00 Uhr; Ende gegen 17:00 Uhr)

Ökologische Bauleitung – Erfahrungen aus der Praxis

Sabine Fennel, effeffplan

Natur- und Umweltschutz nehmen im öffentlichen Bewusstsein einen immer höheren Stellenwert ein. Das spiegelt sich u.a. in immer umfangreicher werdenden rechtlichen Anforderungen an die Planung von Pipelinevorhaben und in einem wachsenden Auflagenkatalog für die Bauausführung wider.
Aber Naturschutz und Pipelinebau – geht das überhaupt zusammen? Die Erfahrung von über zwei Jahrzehnten zeigt: „Yes, we can“ – auch wenn das Aufeinanderprallen so verschiedlicher Welten fast zwangsläufig Reibungsenergien freisetzt. Wie eine gute Zusammenarbeit aussehen kann, welche Fallstricke lauern können und welche Überraschungen Natur und Technik manchmal für uns bereithalten, möchte dieser Vortrag beispielhaft aufzeigen.

Fünf Jahre praktische Erfahrungen mit digitalen Zulassungsverfahren bei Rohrfernleitungen unter Anwendung des E-Government-Gesetzes NRW

Udo Pinkert, Bezirksregierung Münster
Der Deutsche Bundestag hat am 18. April 2013 den von der Bundesregierung eingebrachten Gesetzentwurf zum E-Government-Gesetz beschlossen. Das E-Government-Gesetz regelt die Abwicklung geschäftlicher Prozesse im Zusammenhang mit Regieren und Verwalten (Government) mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechniken über elektronische Medien.
Ein Teil der Bundesländer hat ihre Verwaltungsverfahrensgesetze im ersten Schritt abgeändert, um im Verwaltungshandeln eine Grundlage für die elektronische Verwaltung zu bieten. So verabschiedete Nordrhein-Westfalen das Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen (EGovG NRW) am 8. Juli 2016.
Im Vortrag soll aufgezeigt werden, welche Probleme und welche Problemlösungen für digital geführte Zulassungsverfahren in der Bezirksregierung Münster bei Rohrfernleitungen sich in den letzten fünf Jahren aufgezeigt haben.

Strömungssimulationen für bestehende Rohrleitungen – ist das sinnvoll?

Henning Schmelzeisen, TÜV Rheinland

Rohrfernleitungen sind vielfach seit mehreren Jahrzehnten im Einsatz. Allerdings ändern sich über so einen langen Zeitraum oft auch die Einsatzbedingungen. Dieses kann zum Beispiel eine Veränderung der zu transportierenden Menge, eine Änderung des zu transportierenden Mediums oder eine Veränderung des Verlaufs sein. In allen Fällen ist es sinnvoll, sich die damit einhergehenden Strömungsverhältnisse in der Rohrleitung noch einmal in Bezug auf die vorhandenen Sicherheitseinrichtungen anzusehen. Im Vortrag wird dieses an zwei Beispielen exemplarisch dargestellt.
Im ersten Beispiel sollte zukünftig eine größere Menge Kerosin zu einem Flughafen transportiert werden. Dazu sollten zwei parallel verlaufende Rohleitungen mit einer Spange verbunden werden. Durch diese Änderung ergeben sich neue Strömungsszenarien und daraus resultierend eventuell anzupassende Mess- und Regeleinrichtungen. Es wurde überprüft, inwieweit die bereits vorhandenen Pumpen und Schieber weiterverwendet werden können bzw. neu angepasst werden müssen. Dazu wurde ein Modell des Systems erstellt und hydraulische Analysen durchgeführt.
Im zweiten Fall wird eine Umstellung auf das Transport Medium CO2 im verflüssigten Zustand betrachtet. Hier werden die sich zum Beispiel beim Kreuzen eines Höhenzuges ergebenen besonderen Herausforderungen untersucht.
Zusammenfassend werden Indikationen aufgezeigt, bei denen eine Strömungssimulation (hydraulische Analyse) auch für bestehende Rohrleitungen sinnvoll sein kann oder ggfs. notwendig ist.

Lebensadern der (petro-)chemischen Industrie – Neubau & Ersatz von Rohrfernleitungen im Chemiecluster NRW

Kathrin Kortenbach, Evonic Operatios GmbH
Der Chemiepark Marl hat sich seit der Errichtung im Jahr 1938 kontinuierlich weiterentwickelt und ist ein zentraler Bestandteil der Chemieindustrie im nördlichen Ruhrgebiet. Pipelines sind die Lebensadern der chemischen Industrie. Die enge Verzahnung durch den Rohrleitungsverbund ist die wesentliche Schlagkraft der Wertschöpfungskette zahlreicher Unternehmen im Chemiecluster NRW. Um die enge Vernetzung und den Produktaustausch der beteiligten Industriepartner auch für die kommenden Jahrzehnte zu sichern, wurden im Rahmen des Projektes „Cuniwest“ insgesamt sieben Leitungen errichtet, davon vier neue Verbindungen für den Verbund gebaut und drei alte Leitungen aus dem Jahre 1938 ersetzt. Damit ist die Versorgung des Chemiepark Marl und seiner Kunden für die nächsten Jahrzehnte gesichert.
Das Zeitalter der Kohle in NRW ist Geschichte. Entsprechend wurden für den Neubau des Gaskraftwerkes der Uniper in Scholven eine neue Erdgaspipeline an das bestehende Gasnetz in Dorsten gebaut. Der Hochlauf der grünen Wasserstoffwirtschaft zur Erreichung der Klimaziele und Senkung der CO2 Emissionen im Cluster waren durch den Neubau einer Wasserstoffleitung ebenfalls Teil des Projektes. Mit dem Bau einer neuen Cumolleitung für INEOS im Rahmen dieses Projektes wird die Transportkapazität zwischen den Standorten Marl und Gladbeck weiter ausgebaut. INEOS Phenol ist damit an den Standorten in NRW der größte Cumol- und Phenolproduzent weltweit.

Sauerstoffleitungen in Deutschland – Erfahrungen aus Planung, Bau und Betrieb

Sabine Sievers, Air Liquide Deutschland GmbH

ONTRAS Verdichterstation Bobbau 1

Aussteller

Augel Farbig
Augel Farbig
Augel Farbig
Augel Farbig
Augel Farbig
Augel Farbig
Augel Farbig
Augel Farbig
Augel Farbig
Augel Farbig
Augel Farbig
Augel Farbig
Augel Farbig
Augel Farbig

Werden Sie Aussteller auf dem 13. Internationalen Symposium Piplinetechnik!

Tel.: +49 201 82002-58

Mail: d.brown@vulkan-verlag.de

Teilnahmegebühr

590,- € (regulär)
540,- € (reduziert für 3R-Abonnent)
350,- € (für Behördenvertreter)
500,- € (Online-Teilnahme)
300,- € (Online-Teilnahme für Behördenvertreter)
80,- € (Optional buchbar: Erfahrungsaustausch am 6. September ab 18:30 Uhr)

Kombipreise inkl. Teilnahme am 16. Praxistag Korrosionsschutz:
945,- € (regulär)
895,- € (reduziert für 3R-Abonnent)
850,- € (Online-Teilnahme)

Die Referenten

Volker Bartsch
DVGW e.V.
Dr. Axel Effey
prismacom
RainerDrath
Dr. Marion Erdelen-Peppler
ROSEN Germany GmbH
Sabine Fennel
effeffplan
AndreasHarner
Dr. Achim Hilgenstock

Moderator
Dr. Hilgenstock Consulting

AttilaBilgic
Kathrin Kortenbach
Evonic Operatios GmbH
AttilaBilgic
Udo Pinkert
Bezirksregierung Münster
Bernd_Lindemann
Henning Schmelzeisen
TÜV Rheinland
Bernd_Lindemann
Michael Schork
Thyssengas GmbH
AttilaBilgic
Sabine Sievert
Air Liquide
ProjektelfMaxEllerich Hochformat
Dr. Gundula Stadie
TÜV Rheinland
Bernd_Lindemann
Martin Steuck
Bardenhagen Maschinenbau und Dienstleistungs GmbH & Co. KG

Veranstalter

Figawa
Vv Logo
Datenschutz
3r-rohre.de, Inhaber: Vulkan-Verlag GmbH (Firmensitz: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
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