Sie waren die Hauptakteure einer gelungenen Veranstaltung in den Räumen der Jade Hochschule am Studienort Oldenburg in der Ofener Straße und belohnten Veranstalter und studentische Hilfskräfte gleichermaßen für die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten, die nötig sind, um Gebäude und Gelände für den Ansturm fit zu machen.
Nicht mehr wegzudenken
Dafür, dass das seit nunmehr fast dreieinhalb Jahrzehnten immer wieder aufs Neue hervorragend gelingt, lobte Prof. Dipl.-Ing. Thomas Wegener, Vorstandsmitglied des Instituts für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e. V., Geschäftsführer der iro GmbH Oldenburg und Vizepräsident der Jade Hochschule, am Eröffnungsabend im ehemaligen Oldenburger Landtag alle Beteiligten. Auch mit der Entwicklung des Forums zeigte sich der Hausherr der Veranstaltung sehr zufrieden: Mit einer Veranstaltung wie dem Forum sei es gelungen, neben dem bereits sehr umfangreichen Leistungsspektrum der Hochschule Oldenburg im Tätigkeitsbereich „Bauen“ die Belange der unterirdischen Infrastruktur in den Vordergrund zu stellen, so Wegener. Mit unterirdischer Infrastruktur seien damit Rohre für die unterschiedlichsten Zwecke wie den Transport von Wasser, Abwasser, Gasen und anderen Medien, aber auch Leerrohre für Kabel aller Art gemeint. Insbesondere im Rahmen des Klimawandels gelte es, Transportwege für Energie bereitzustellen. Zudem erfordere der im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung absolut notwendige Ausbau der Kommunikationsnetze entsprechende Bauaktivitäten. Folgerichtig machte das Forum in diesem Jahr den Kabelleitungsbau ebenso zu einem zentralen Anliegen, wie den Ausbau der Strom- und Gasinfrastruktur in Zeiten der Energiewende.
Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen
Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE und Öko-Institut haben die zweite Ausgabe ihrer Studie zur kommunalen Wärmeplanung vorgelegt. Darin haben sie die Ergebnisse aus rund 380 Wärmeplänen von etwa 940 Kommunen ausgewertet. Die Untersuchung bestätigt, dass Wärmepumpen und Wärmenetze die tragenden Säulen der künftigen Wärmeversorgung in Deutschland bilden, zeigt jedoch weiterhin Lücken bei den Annahmen zu Gebäudesanierung, Biomasseeinsatz und industrieller Prozesswärme.






