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Zufriedene Gesichter beim 12. Praxistag Korrosionsschutz

Erfolgreiche Fortsetzung: Mehr als 260 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden sowie 21 Aussteller aus Deutschland und der Slowakei nahmen am diesjährigen Praxistag Korrosionsschutz teil. Dieser längst etablierte Branchentreffpunkt für Korrosionsschutzexperten fand am 27. Juni 2018 bereits zum 12. Mal statt. Veranstaltungsort war erneut der RuhrCongress in Bochum.

von | 03.07.18

Nach der Begrüßung durch die Moderatoren Prof. Dr. Bernd Isecke (fkks – Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V., Esslingen) und Ulrich Bette (IfB – Institut für Beeinflussungsfragen, Wuppertal) startete im ersten Block Dipl.-Ing. Thoralf Müller von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin seinen Vortrag zum Thema “Galvanische Korrosion – Grundlagen berücksichtigen und richtig einschätzen”. Anhand von Beispielen erläuterte er Gefahrenpotential, Einflussgrößen und Minimierungsmöglichkeiten von Bimetallkorrosion.
Im Anschluss an Müllers Beitrag stellte Dr.-Ing. Wolfram Fürbeth, DECHEMA e.V., Frankfurt/Main, den aktuellen Stand des Forschungsvorhabens “Oberflächeneffekte beim KKS mit und ohne AC-Beeinflussung vor”.
Um “Kathodische Enthaftung, insbesondere bei Polyethanbeschichtungen” ging es dann im folgenden Beitrag von Dr. Ashok Vilamanandan von der Open Grid Europe GmbH, Essen. Dabei betrachtete er insbesondere die Grundlagen und normativen Anforderungen für Beschichtungen und Umhüllungen für erdverlegte Anlagen und Rohre.
Nach der Kaffeepause referierte im zweiten Block Dr. Markus Büchler, SGK Schweizerische Gesellschaft für Korrosionsschutz, Zürich, über “Die Wirksamkeit des KKS bei Abschirmung: Enthaftete Werks- und Nachumhüllungen”. In seinen Ausführungen kam er zu dem Schluss, dass sowohl bei enthafteten Umhüllungen mit Fehlstellen (Werksumhüllungen) als auch bei enthafteten Umhüllungen ohne Fehlstellen (Nachumhüllungen) kein Grund bestehe, die bewährten heutigen Systeme für Werks- und Nachumhüllungen in Frage zu stellen.
Für die Bewertung der Wirksamkeit des kathodischen Korrosionsschutzes von Produktrohren innerhalb von Mantelrohren aus Stahl oder Stahlbeton wird das DVGW-Arbeitsblatt 20 zugrunde gelegt, das textgleich mit der AfK-Empfehlung Nr. 1 ist. Der praxisorientierten “Bewertung von Mantelrohren gemäß DVGW 20 (A)/AfK-Nr. 1” widmete sich Ulrich Bette vom IfB Institut für Beeinflussungsfragen in Wuppertal in seinem Vortrag.
Thorsten Weilekes von der Weilekes Elektronik GmbH in Gelsenkirchen stellte nach Bettes Ausführungen den neuen Messstellenpfosten mit integrierter Solartechnik vor, den die G.A. Kettner GmbH in enger Zusammenarbeit mit Open Grid Europe und Weilekes entwickelt hat und den Besuchern in Bochum in voller Größe zeigte.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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