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Virtual Pipeline Summit: neue Online-Veranstaltung für die Pipelineindustrie

Aus den Erfahrungen der ersten Online-ptc (Pipeline Technology Conference) im März 2020 entwickelte das organisierende EITEP Institute eine neue Veranstaltungsreihe, die Virtual Pipeline Summits (VPS). Am 30. Juni 2020 nahmen mehr als 600 Teilnehmer aus 69 Ländern online am ersten VPS zum Thema "Digitale Transformation in der Pipelineindustrie" teil.

von | 09.07.20

Ziel der Online-Veranstaltung war es, der Pipelineindustrie die entgangenen Möglichkeiten des Wissenstransfers und der persönlichen Kontaktaufnahme zurückzugeben und eine umfassende, wettbewerbsorientierte Technologieübersicht für eine Reihe an Problemen und Lösungen in diesen herausfordernden Zeiten zu bieten. Fast 30 % der VPS-Teilnehmer kamen von Pipelinebetreibern aus der ganzen Welt.
Inmitten der globalen Pandemie müssen vor allem Pipelinebetreiber ihre Prozesse, Verfahren und Mitarbeiter an eine weitergehende Digitalisierung anpassen, um der Versorgungs- und Sicherheitsverantwortung gerecht zu werden. Pipelinebetreiber müssen ihr Personal auf Aufgaben des Krisenmanagements verlagern, was eine große Lücke in der Kapazität zur Durchführung eines “Business-as-usual” Betrieb hinterlässt. Die Fähigkeit von Pipelinebetreibern, Prozessautomatisierung, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz zu nutzen, ist von besonderer Bedeutung geworden. Darüber hinaus sind Pipeline-Unternehmen auf der ganzen Welt infolge der Pandemie anfälliger denn je für Cyberattacken. Da die Angreifer versuchen, die gegenwärtige Situation auszunutzen, ist die Fähigkeit aller Unternehmen, sich gegen diese Bedrohung zu verteidigen, zu einem kritischen Punkt geworden.
All diese Aspekte wurden während der dreistündigen Veranstaltung in mehreren Live-Präsentationen von DNV GL, ILF Consulting Engineers, BIL, Hifi Engineering, Baker Hughes, ROSEN und Vallourec sowie in einer Live-Podiumsdiskussion mit Teilnehmern von Shell UK, Energinet Denmark, BIL und Baker Hughes behandelt. Die Teilnehmer nutzten ausgiebig die Möglichkeit, live Fragen zu stellen und über einen LinkedIn-ähnlichen „Activity Feed“ miteinander zu sprechen und virtuelle Visitenkarten auszutauschen.
Auch über das Datum der Live-Veranstaltung hinaus konnten die Teilnehmer mit den Referenten und den anderen Vertretern der vortragenden Unternehmen Kontakt aufnehmen, um Fragen zu stellen, die während der Veranstaltungen nicht beantwortet werden konnten. Darüber hinaus bleiben alle Live-Inhalte als aufgezeichnete Videos für die Teilnehmer, die sich aufgrund der vielen verschiedenen Zeitzonen nicht an der Live-Videoübertragung beteiligen konnten, online.
Das EITEP Institute arbeitet bereits an der Ankündigung des bevorstehenden 2. Virtual Pipeline Summit im September und der 16. Pipeline Technology Conference & Exhibition, die wie gewohnt vom 15. bis 18. März 2021 in Berlin stattfinden wird.
Weitere Informationen: www.pipeline-virtual.com

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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