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2. Hannover-Fachtagung: Sichere Wasserversorgung

Schutzkonzepte und Vorsorge für den wichtigen Bereich der Trinkwasserversorgung stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung am 24. Juni 2015 in Hannover. Die Tagung richtet sich insbesondere an Wissenschaftler und Praktiker der Wasserversorgung und Landwirtschaft.

von | 12.05.15

Die Wasserversorgung in Deutschland und insbesondere in Nord-Deutschland beruht zu einem hohen Anteil auf der Nutzung von Grundwasserressourcen. Stehen wir hiervor wachsenden Problemen oder sind wir auf dem richtigen Weg? – dies ist die Leitfrage der 2. Hannoveraner Fachtagung vom IWW und dem Wasserverbandstag. Die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zur Mengen- und Gütesicherung des Grundwassers ist die Aufgabe aller Nutzer im Wasserkreislauf. Bekannte und neue Herausforderungen sind die hohen Nährstoffeinträge, neue Befunde von Spuren- und Mikroschadstoffen in der Umwelt – beispielsweise Uran, (Tier-)Arzneistoffe und Abbauprodukte von PBSM – und lokale Nutzungskonkurrenzen der vorhandenen Wasserressourcen, zum Beispiel zur Feldberegnung.
Die gemeinsam von IWW Zentrum Wasser und dem Wasserverbandstag e.V. organisierte Fachtagung „Sichere Wasserversorgung: Schutzkonzepte und Vorsorge“ beschreibt die aktuelle Situation des Grundwasserschutzes und Nutzungskonkurrenzen, stellt aber vor allem neue Lösungskonzepte vor. In den letzten Jahren wurden neue Ansätze für den Grundwasserschutz entwickelt und in die Praxis eingeführt. Die Potenziale neuer Monitoring- und Modellierungskonzepte oder ökologischer Landbaumethoden für den Grundwasserschutz werden diskutiert und aktualisierte Kooperationskonzepte im Kontext ordnungsrechtlicher Rahmenbedingungen vorgestellt.
Lösungsansätze für lokale Nutzungskonkurrenzen z. B. durch die Feldberegnung wurden neu entwickelt und in der Praxis erprobt. Die Fachtagung stellt aktuelles und praxisrelevantes Wissen vor – mit innovativen Ansätzen aus Niedersachsen und dem Blick in andere Bundesländer. Wasserwirtschaftler, Wasserversorger und Forschungsinstitute berichten vom Stand des Wissens und ihren Erfahrungen in der praktischen Umsetzung.
Eine abschließende Podiumsdiskussion bringt die Einschätzungen auf den Punkt: Stehen wir vor wachsenden Problemen oder sind wir auf dem richtigen Weg? Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Wissenschaftler und Praktiker der Wasserversorgung und Landwirtschaft sowie Vertreter von Kommunen und Umwelt-, Gesundheits- und Wasserwirtschaftsbehörden der Länder und des Bundes. Eine Vorabendveranstaltung am Tagungsort bietet am 23. Juni 2015 die Gelegenheit zum fachlichen Austausch im geselligen Rahmen.
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