Kein Abwasser-Kanalnetz ist ordnungsgemäß instandgesetzt, solange die zugehörigen Revisionsschächte nicht saniert sind. Das ergibt sich schon aus der einfachen Tatsache, dass auf einen Kilometer öffentlichen Kanal im statistischen Durchschnitt 20 Revisionsschächte kommen – bundesweit also allein 10 Millionen öffentliche Schächte, die synchron zu den Rohren altern und zu Sanierungsfällen werden. Auch hier stehen also Milliardeninvestitionen an, die natürlich bestmöglich getätigt sein wollen.
Was das technisch und vor allem unter dem Gesichtspunkt nachhaltiger Qualität bedeutet, darüber informieren Experten auf dem RSV-Tag “Schachtsanierung für Planer und Sachverständige”, den der RSV – Rohrleitungssanierungsverband e.V. am 01.07.2015 in Peine veranstaltet. Neben einer umfassenden Darstellung der aktuellen material- und verfahrenstechnischen Möglichkeiten wird ausgiebig die Frage thematisiert, was Ausführungsqualität in der Schachtsanierung konkret bedeutet, und wie sie in der Praxis erreicht und kontrolliert werden kann.
Grundlage der Veranstaltung bildet das RSV–Merkblatt 6.2: „Sanierung von Schächten und Bauwerken“. Neben Vorträgen erfahrener Praktiker und Materialexperten steht in Peine “Schachtsanierung zum Anfassen” im Fokus: Das Publikum kann vor Ort diverse aktuelle Sanierungsverfahren live erleben – ein Konzept, das sich auch schon bei den gut besuchten RSV-Schachtsanierungstagen der Vorjahre bewährt hat.
Anmeldungsunterlagen können ab sofort beim RSV angefordert oder auf der RSV-Website herunter geladen werden
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„Eigentlich wollte ich Braumeister werden“
Anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstordens spricht Prof. Wolfgang Günthert über die Bedeutung dieser Auszeichnung für die Wasserwirtschaft, über prägende Stationen seiner Laufbahn und darüber, was junge Ingenieurinnen und Ingenieure aus seiner Erfahrung mitnehmen können. Das Interview führte Sina Ruhwedel für die Ausgabe 06-2026 der gwf Wasser + Abwasser.






