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DWA-Webinarreihe rund um Abwasser und “Digital Tools & Twins”

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Autor: Redaktion

DWA-Webinarreihe rund um Abwasser und “Digital Tools & Twins”

In den fünf Sessions werden vorgestellt: Ein digitaler Assistent für den Kläranlagenbetrieb, digitale Lösungen für die Abwasserförderung, Building Information Modeling (BIM) im Kanalnetz, der Einsatz digitaler Zwillinge bei Planung und Betrieb von Kläranlagen und die Anwendung einer Mixed-Reality-Brille bei einem Wasserwirtschaftsverband, die es ermöglicht, im Raum interaktive 3-D-Projektionen darzustellen und zu bedienen. Abgerundet werden die Vorträge durch Frage- und Diskussionsrunden. Die Veranstaltungen können einzeln oder als Paket gebucht werden. Die fünf Vorträge im Überblick:

1. Digitaler Assistent für den Kläranlagenbetrieb

(08.03.2021)
DIGIKA – mit einem assistierten Kläranlagenbetrieb mehr Nachhaltigkeit und Sicherheit erreichen DIGIKA ist ein digitales Assistenzsystem für den Betrieb von Kläranlagen, um den Spagat zwischen Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung, Klimawandel und zukünftigen Fachkräftemangel optimal zu meistern. DIGIKA eignet sich insbesondere für kleine und mittlere Kläranlagen ab 1.000 Einwohnerwerten. Alle Daten der Anlage sowie externe Daten (z.B. Labordaten, Wetterdaten) werden durch ein smartes Datenmanagement in einem zentralen, dem Prozessleitsystem übergeordneten, System zusammengeführt, übersichtlich aufbereitet und automatisiert ausgewertet. Ähnlich wie ein Navigationssystem, das mit verschiedenen Automarken funktioniert, ist auch DIGIKA herstellerunabhängig und kann mit jeder vorhandenen EMSR-Technik gekoppelt werden. DIGIKA überwacht und bewertet 24 h/Tag und 7 Tage/Woche automatisch den Betrieb der Kläranlage, informiert bei Abweichungen den Betreiber und schlägt Maßnahmen vor, wie ein optimaler Betriebszustand wieder erreicht werden kann. Somit verbessert sich die Betriebssicherheit der Kläranlage und gleichzeitig steigen Effizienz und Wirtschaftlichkeit durch Energieeinsparung und gezielten Personaleinsatz. Bei personellen Engpässen z.B. durch Krankheit oder in Pandemie-Situationen ermöglicht außerdem DIGIKA die Anlagen virtuell zu kontrollieren und damit sicher und optimal zu betreiben. Auch im Bereich Arbeitsschutz kann das Assistenzsystem helfen, Risiken zu senken bzw. es ermöglicht schnellere Reaktionen im Notfall.
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2. Forschungen am Digitalen Zwilling für Abwasserförderung an der TU Berlin

(09.03.2021)
Bei dieser Session erwarten Sie drei Kurzvorträge:
„Forschungen am Digitalen Zwilling für Abwasserförderung an der TU Berlin“ – P. Thamsen „OPTIMA – Architektur und Hintergründe der optimierten Pumpensteuerung“ – D. Tilcher „Digitale Lösungen für die Abwasserförderung in ländlichen Gebieten“ – C. Boelter
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3. Demonstration von BIM in der Wasserwirtschaft anhand eines Kanalnetzes

(10.03.2021)
Die Anwendung der BIM-Methodik in der Wasserwirtschaft setzt das Vorhandensein von Daten- Grundlagen wie 3D-Oberflächenmodellen bzw. Geländemodellen, Bedarfsanalysen und Katalogen von Standards für Anlagenteile voraus. In dem Webinar wird schrittweise gezeigt, wie ausgehend von einem kleinen Neubaugebiet, eine Mischwasserkanalisation BIM-gerecht geplant wird. Dabei wird auf die BIM-Reifegrade und ihren Zusammenhang zu den Projektinhalten und den Projektbeteiligten (siehe auch BIM-Rollen und Stakeholder) eingegangen. In einem nächsten Schritt wird das Daten-Modell anhand ausgewählter Beispiele erläutert. Wichtig dabei sind die Zusammenhänge zwischen der 2D- Platzierung in der Planansicht, der 3D- Visualisierung durch Objektsymboliken und der automatischen Verknüpfung der Elemente mit der Datenbank in Form von Objekttypenkatalogen. Jetzt werden die Entwässerungselemente in das Planungs-Projekt platziert und es entsteht Schritt für Schritt ein Modell für eine Mischwasserkanalisation. Dieses Entwässerungssystem wird dann mit unterschiedlichen Werkzeugen analysiert.
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4. Anwendungen digitaler Zwillinge bei der Planung und zur Betriebsunterstützung von Kläranlagen

(11.03.2021)
Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an den Betrieb von Kläranlagen wird die Rolle von Simulationswerkzeugen weiter zunehmen. Grundlage dafür ist die mittlerweile enge Verzahnung von DWA-A 131 mit den mathematischen Modellgrundlagen zur Beschreibung der Belebtschlammprozesse. Anhand praxisorientierter Beispiele werden im Vortrag die Möglichkeiten und Vorteile des Einsatzes von Werkzeugen zur dynamischen Simulation in der Planung und in der Betriebsoptimierung von Kläranlagen vorgestellt und diskutiert. Hier zählen beispielsweise der Nachweis der statischen Bemessung und die Evaluierung verschiedener Verfahrensvarianten sowie die Anwendung von Betriebsführungs- und Mess-, Steuerungs- und Regelungskonzepten und die Optimierung von Belüftungssystemen. Darüber hinaus wird ein Ausblick auf die Nutzung von Simulationsmodellen direkt zur operativen Betriebsunterstützung gegeben. Es werden die zwei Anwendungsszenarien „virtuelle Inbetriebnahme“ und „Modellbasierte Regelung“ kurz vorgestellt.
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5. BIM-Anwendung bei der Emschergenossenschaft und Lippeverband

(12.03.2021)
Die BIM-Methodik ist eine Arbeitsmethodik, die die Erfassung, Verwaltung und Nutzung von Informationen und Daten zu einem Asset auf der Grundlage digitaler Modelle über den gesamten Lebenszyklus umfasst. Mit diesem Ansatz ist die Methodik besonders für die Betreiber von Anlagen und Netzen interessant. Emschergenossenschaft und Lippeverband haben sich zur Nutzung der Methodik als einem der zentralen Bausteine zur Digitalisierung in der Wasserwirtschaft entschieden. In mehreren Projekten konnten erste Erfahrungen mit unterschiedlichen Aspekten der Methodik gewonnen werden. Die Referenten berichten von den bisherigen Erfahrungen und den derzeit verfolgten Konzepten zur Anwendung der BIM-Methodik bei Emschergenossenschaft und Lippeverband.
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