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Workshop: Zustandserfassung von Abwasserdruckrohrleitungen

Das Thema Abwasserdruckrohrleitung und deren Zustandserfassung und -bewertung ist das zentrale Thema beim Workshop "Monitoring & Ertüchtigung Hauptpumpwerk Nordring und Abwasserdruckleitung". Dieser findet am 8. Mai 2019 in Rheda-Wiedenbrück statt und wird von awa.consult veranstaltet.

von | 16.04.19

Was wissen Sie über Ihr Pumpwerk? Was wissen Sie über Ihre Druckrohre? Auf welchen Grundlagen wird saniert?
In Deutschland werden etwa 31.000 Abwasserfördersysteme (AWFS) mit etwa 46.000 km Druckrohrleitungen (AWDL) betrieben. 25 bis 40% müssen in Kürze saniert bzw. ertüchtigt werden.
Etwa 90% der AWFS liefern nur ungenügende Betriebsdaten und der Kenntnisstand zur AWDL ist meist schlecht. Auf welcher Grundlage gehen Sie an eine Sanierung, die tatsächliche Bedingungen und zukünftige Anforderungen verbindet?
Der Eigenbetrieb Abwasser der Stadt Rheda-Wiedenbrück fasst diese Aufgabe mit Strategie und neuen Technologien an. Das HPW wurde vor 20 Jahren erweitert und die AWDL neu gebaut. Rheda-Wiedenbrück gehört zu den Kommunen, in denen die Einwohnerzahl wächst, wie auch das Abwasseraufkommen.
Normative Pflichten, wie wiederkehrende Prüfung der AWDL, sowie Strafzahlungen auf Abschlagsmengen in Vorfluter erzeugen Kosten, die zeitnah minimiert werden müssen. Das HPW leitet das gesamte Schmutzwasser der halben Stadt über die AWDL ab.
Was ist im Havariefall? Wie groß ist das Havariepotenzial? Was ist zu tun, um den Havariefall zu verhindern? Was ist zu tun, wenn der Havariefall eintritt? Wie kann der Havariefall vermieden werden? Wie kann die Abwasserbeseitigung für die Zukunft gesichert werden? Wie ist der tatsächliche Zustand? Wie kann der Zustand ermittelt werden? Schnell wurde klar, dass Informationen fehlen, die eine fundierte Grundlage für eine sichere Bewertung des Zustandes darstellen und Grundlage für alle weiteren Entscheidungen sind. Durch Einbindung des Spezialbüros awa.consult wurden Wege und neue Technologien gefunden, um den tatsächlichen Zustand zu ermitteln und Prognosen zu erstellen, auf deren Grundlage ein agiler Maßnahmenplan entstand, der die Leitlinie für den Eigenbetrieb bildet.
Reale Projekte
Der Workshop behandelt Themen der konkreten Objekte, die nach den einführenden und erläuternden Referaten besucht werden. Damit können die Inhalte der Referate durch die Teilnehmer selbst besser bewertet und verarbeitet werden.
Der Workshop findet in einem Zeitraum statt, in dem konkrete Maßnahmen durchgeführt werden, die in den Referaten an- bzw. besprochen werden. Damit ist der Teilnehmer besser in die Lage versetzt, die Vor-Ort-Maßnahmen zu verstehen und evtl. für seine eigenen Aufgaben zu nutzen.
Treffpunkt der Praktiker
Die Teilnehmer sind zielgerichtet überwiegend Betreiber, so dass ein reger Erfahrungsaustausch gefördert wird und neu gewonnene Erfahrungen und Eindrücke in das eigene Berufsleben bzw. Aufgabengebiet mitgenommen werden können.
Die Veranstaltung ist aus einer Initiative des Eigenbetrieb Abwasser der Stadt Rheda-Wiedenbrück, in Zusammenarbeit mit dem Spezialbüro awa.consult entstanden, das seit mehreren Jahren für den EAW tätig ist. Die Organisation hat das Büro awa.consult übernommen.
Aus Platzgründen ist die Teilnahmerzahl für diesen Praxis-Workshop auf 30 beschränkt.
Zum Programm Anmeldung: awa.consult, Chemnitz, Tel. +49 371 355 23 17, l.weismann@awaconsult.com, www.awaconsult.com

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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