Generic filters
FS Logoi

Neue Webinarreihe: “Wasserstress – Herausforderungen für die Wasserwirtschaft”

Geringe Niederschläge, Hitzesommer, Nutzungskonkurrenzen und jetzt auch noch Corona fordern die Wasserversorgungsunternehmen immer stärker. Die gwf-Webinarreihe beleuchtet verschiedene Einzelaspekte, so z. B. Löschwasserversorgung im Hitzesommer, Wasserschutzgebiete als möglicher Kampf der Ressourcenverteilung, Nachbarschaftshilfe in der Wasserversorgung als Lieferbeziehungen für den Notfall, Kunden als denkbare neue Gegner in Zeiten der Wasserknappheit.

von | 17.06.20

Die gwf-Webinar-Reihe in Kooperation mit bbh umfasst verschiedene Einzeltermine, in denen aktuelle Herausforderungen der Wasserwirtschaft in einem anderthalbstündigen Online-Format behandelt werden. Jeweils zwei Fachexperten zeigen in ihren Vorträgen die wesentlichen Aspekte der Problematik auf. Die durch einen Moderator geleitete Diskussion geht anschließend auf die individuellen Fragen und Bedürfnisse der Teilnehmer ein. Geplant sind derzeit folgende Themen:
Löschwasserversorgung im Hitzesommer – in Zukunft eine Frage der Haftung?
Wer ist für die Löschwasserbereitstellung verantwortlich und wer haftet, wenn im Brandfall kein Wasser kommt? Welche Handlungsoptionen haben Wasserversorgungsunternehmen, Gemeinden und Feuerwehren? Wie sieht eine rechtssichere Lösung aus? (30.06.2020, 10:00-11:30 Uhr)
Nachbarschaftshilfe in der Wasserversorgung – Lieferbeziehungen für den Notfall
Zwischen Wasserversorgungsunternehmen gibt es mannigfaltigste Lieferbeziehungen – in vielen Fällen beschränkt sich die Zusammenarbeit „nur“ auf die Unterstützung in Notfällen, beispielsweise den Ausfall oder zu geringen Kapazitäten von eigenen Wassergewinnungs- oder -aufbereitungsanlagen. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es hier? Wann müssen und wie können Wasserversorgungsunternehmen hier füreinander einstehen? Wer muss was bezahlen? (14.07.2020, 10:00-11:30 Uhr)
Kunden – die neuen Gegner in Zeiten der Wasserknappheit?
Welche Handlungsmöglichkeiten haben Wasserversorgungsunternehmen gegenüber ihren Kunden in Zeiten von Wasserknappheit und Abnahmespitzen im Hitzesommer? Muss hierbei zwischen Verbrauchern, Industrie und Landwirtschaft unterschieden werden? Wer hat Vorrang, wenn es um die Wasserversorgung geht? Wem darf man „das Wasser abdrehen“? Oder welche Anreizsysteme zur Vermeidung derartiger Konflikte sind denkbar? (21.07.2020, 10:00-11:30 Uhr)
Recruiting – erfolgreich neue Wege gehen
Die meisten Wasserver- und Abwasserentsorgungsunternehmen werden in den nächsten Jahren viele Fachkräfte ersetzen müssen – es steht der nächste Generationenwechsel an. Wie betroffene Unternehmen ihre Bedarfe rechtzeitig für die Zukunft planen können und welche modernen Methoden der Mitarbeitergewinnung und -bindung heute effizient und zielgerichtet Erfolg versprechen, ist Inhalt dieses Webinars. (Update 17.08.2020: Dieser Termin wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.)
Wasserschutzgebiete – Kampf der Ressourcenverteilung?
Die Festsetzung neuer und Ausweitung bestehender Wasserschutzgebiete führt immer häufiger zu Konflikten – insbesondere zwischen Wasserversorgern und Vertretern der Landwirtschaft. Was sind die rechtlichen Vorgaben und welche Herausforderungen ergeben sich in der Praxis? Wie werden die Beschränkungen im Bereich von Wasserschutzgebieten durchgesetzt? Und nicht zuletzt: Welche Rolle spielen die DVGW Arbeitsblätter W 101 und W 102 in diesem Zusammenhang? (04.08.2020, 10:00-11:30 Uhr)
Weitere Informationen unter https://www.gwf-wasser.de/termine/wasserstress/

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Informier' dich doch!

Jetzt den monatlichen 3R-info-Newsletter abonnieren!

Zwei Schlauchlining-Verfahren sanieren Bremer Mischwasserkanal
Zwei Schlauchlining-Verfahren sanieren Bremer Mischwasserkanal

Die Swietelsky-Faber GmbH hat in Bremen einen 620 Meter langen Mischwasserkanal saniert und dabei bewusst zwei unterschiedliche Schlauchlining-Verfahren kombiniert: UV-härtendes GFK-Lining und warmhärtendes Synthesefaserlining. Das Bauvorhaben zeigt beispielhaft, warum eine technologieoffene Verfahrensauswahl statt pauschalem Produktlobbyismus über Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit einer Kanalsanierung entscheidet.

mehr lesen
Bilanz nach 25 Jahren: 1.400 Kilometer Druckrohrleitungen saniert
Bilanz nach 25 Jahren: 1.400 Kilometer Druckrohrleitungen saniert

Die Rädlinger primus line GmbH hat innerhalb von 25 Jahren mehr als 1.400 Kilometer Druckrohrleitungen in über 60 Ländern saniert. Aus dem 2001 gegründeten Unternehmen ist ein internationaler Servicepartner für grabenlose Sanierungsverfahren geworden. Rund 1.300 Projekte und 110 Installationspartner belegen diese Entwicklung.

mehr lesen
Talsperren bewahren die Ruhr vor dem Trockenfallen
Talsperren bewahren die Ruhr vor dem Trockenfallen

Im Einzugsgebiet der Ruhr sind im Juli nur 22 Millimeter Niederschlag gefallen, 77 Prozent weniger als üblich, wie der Ruhrverband am 7. August mitgeteilt hat. Ohne den Ausgleich durch das Talsperrensystem wäre der Fluss am Pegel Villigst bei Schwerte an 18 von 31 Tagen streckenweise trockengefallen.

mehr lesen
Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen
Wärmewende: Studie bestätigt Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen

Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE und Öko-Institut haben die zweite Ausgabe ihrer Studie zur kommunalen Wärmeplanung vorgelegt. Darin haben sie die Ergebnisse aus rund 380 Wärmeplänen von etwa 940 Kommunen ausgewertet. Die Untersuchung bestätigt, dass Wärmepumpen und Wärmenetze die tragenden Säulen der künftigen Wärmeversorgung in Deutschland bilden, zeigt jedoch weiterhin Lücken bei den Annahmen zu Gebäudesanierung, Biomasseeinsatz und industrieller Prozesswärme.

mehr lesen
Behörde benennt Prüfstelle für Niederschlagswasser an Bahnanlagen
Behörde benennt Prüfstelle für Niederschlagswasser an Bahnanlagen

Das Eisenbahn-Bundesamt hat das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur als Prüfstelle für dezentrale Niederschlagswasserbehandlungsanlagen an Bahnanlagen benannt, wie das Institut am 5. August mitgeteilt hat. Hersteller können die Reinigungsleistung ihrer Systeme damit künftig für den Einsatz an Gleisanlagen nachweisen lassen, wo neben Schwermetallen auch Herbizide im Abfluss auftreten können.

mehr lesen

Publikationen zum Thema