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ptc 2020: mehr Programm, größere Ausstellung

Europas führende Pipelinekonferenz und -ausstellung, die jährliche ptc in Berlin, wächst auch in diesem Jahr wieder um mehr als 20 %, wie in den Jahren zuvor. Die Folge: Ein erweitertes Konferenzprogramm und eine spürbar größere Ausstellungsfläche. Auf diese Weise will der Veranstalter die stetig steigende Nachfrage nach internationalem Austausch zu allen Themen rund um Pipelines gerecht werden.

von | 27.02.20

Im „Eurasian Pipeline Forum – Linking East and West” diskutierten Vertreter von Nord Stream 2, TurkStream und TANAP auf der ptc 2019. Das Thema wird auch auf der ptc 2020 ein Schwerpunkt sein (© 2019 Philip Wilson / EITEP)

Die Pipeline Technology Conference, Europas wichtigstes Pipeline-Event, geht Ende März in die 15. Runde. Die weltweite Pipeline-Branche nutzt die ptc, um sich über aktuelle technologische Entwicklungen zu informieren und um zu verkaufen, bzw. einzukaufen.
Die kontinuierlich steigenden Teilnehmer- und Ausstellerzahlen belegen die ungebrochene Nachfrage nach dieser Plattform, deren Internationalität ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal ist: „Etwa zwei Drittel der Teilnehmer kommen aus dem Ausland. Den größten Zuwachs verzeichnen wir aus Asien und Osteuropa, im Wesentlichen von Pipelinebetreibern. Mit unserer Schwerpunktsetzung im Bereich der Nachwuchsförderung erreichen wir hierbei neben den Entscheidungsträgern auch immer mehr angehende Führungskräfte und auch Studenten aus der ganzen Welt“, sagt Dennis Fandrich, Chairman der ptc und Verantwortlicher für die Konferenz.
Der Veranstalter, das EITEP-Institut aus Hannover, strebt einem neuen Rekord entgegen: „Wir gehen jetzt von etwa 900 Teilnehmern und 90 Ausstellern aus. Tatsächlich mussten wir die Ausstellungsfläche mehrfach erweitern, um alle Interessenten unterbringen zu können“, betont Marian Ritter, bei der ptc verantwortlich für die Ausstellung und die Gesamtorganisation.
Eine andere Kennzahl ist dem Veranstalter jedoch noch wichtiger; die der anwesenden Pipelinebetreiber, wie Geschäftsführer Dr. Klaus Ritter ausführt: „Betreiber sind stets auf der Suche nach neuer, verbesserter Technik, um die Herausforderungen in ihren Transport- und Verteilungsnetzen zu meistern. Deshalb freut es mich, dass wir im Jahr 2020 Delegationen von mehr als 80 Betreibern aus aller Welt auf unserer Veranstaltung erwarten können.“
Mit ihrem Fokus auf technologische Aspekte der Pipeline-Branche bietet die ptc der Fachwelt die Möglichkeit, Lösungen für technische Herausforderungen zu präsentieren, neue technologische Fragen aufzuwerfen und sich auszutauschen über die zukünftigen Bedürfnisse und Trends in der Branche.
Die erste Möglichkeit dazu haben Teilnehmer gleich am Montag, den 30. März. An diesem Tag finden die Seminare statt, die kleinen Gruppen vertiefende Einblicke in bestimmte Themenbereiche geben. Jedes Seminar wird von einem anerkannten Fachmann geleitet. Klassische Themen sind hier Inline-Inspection und Life-Cycle-Extension, die immer aktuell sind. Neuere Angebote thematisieren z. B. die immer größer werdenden Herausforderungen in Zusammenhang mit Difficult to Inspect Pipelines und Illegal Tapping.
Die Hauptkonferenz startet mit einer Keynote Speech vom ENTSOG Präsidenten Stephan Kamphues zum Thema „Innovative Projects Platform of the European Gas Pipeline Operators – Paving the Way for a Decarbonized European Gas Grid“. Die anschließende Plenarsitzung „Eurasian Pipeline Forum – Linking East and West“ und Podiumsdiskussion „Safety in Design and Construction of Pipelines“ wiederrum sind besetzt mit namhaften Pipelinebetreibern und bekannten Technologieanbietern, die sich zu den genannten Themen austauschen werden.
Danach geht es ans Eingemachte: Über 100 Präsentationen in sechs parallel verlaufenden Vortragsreihen stehen den Teilnehmern zur Verfügung. Dabei werden alle Aspekte entlang des Pipeline-Lebenszyklus thematisiert: Von der Planung, über den Bau, den Betrieb und die Instandsetzung, bis hin zu Digitalisierungsstrategien und Fragen aus dem Bereich der kommunalen Verteilungs- und Entsorgungsnetze. Die Präsentationen laufen bis zum letzten Tag, Donnerstag, dem 2. April – unterbrochen nur durch die beiden traditionsreichen und beliebten Social Events, dem Get-Together am Dienstag und der Dinner Invitation am Mittwoch.
Den Abschluss der Kernveranstaltung bilden eine weitere Plenarsitzung „World Pipeline Outlook“ mit einem Ausblick der IEA (International Energy Agency) und einem Überblick zu aktuellen Entwicklungen in Lateinamerika, Osteuropa und dem Offshore-Projekt Trans Adriatic Pipeline. Die abschließende Podiumsdiskussion befasst sich mit dem zentralen Zukunftsthema „The Energy Mix of Tomorrow: Future Fuels in the Pipeline“ zu dem sich Vertreter von Equinor, Siemens, Baker Hughes, Snam und Store&Go austauschen.
Ein besonderes Augenmerk legt die ptc 2020 auf den Bereich der Nachwuchsförderung. Mit dem Schwerpunkt „Working in the Pipeline Industry“ werden vor allem Studenten und angehende Führungskräfte angesprochen, denen die Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit an der ptc und zur Teilnahme an einem Studentenwettbewerb gegeben wird.
Die ptc bietet aufgrund ihrer inhaltlichen Fülle und der begleitenden Ausstellung jedem Pipeline-Profi einen Mehrwert. Wer noch tiefer in die Materie einsteigen möchte, der hat im Anschluss die Möglichkeit, dies im Rahmen von praxisorientierten Workshops oder geschlossenen Diskussionsrunden speziell für Betreiber zu tun.
Die Pipeline Technology Conference (ptc) wird somit zurecht als Europas Leitveranstaltung für die Pipeline-Industrie bezeichnet.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.pipeline-conference.com

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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