Rohrleitungsnetze der öffentlichen Wasserversorgung sind kapitalintensive Anlagegüter und aufwändig in Betrieb und Instandhaltung. Eine allgemeine Zustandsverschlechterung verursacht steigende Schadensraten, Wasserverluste sowie Instandhaltungskosten, beeinträchtigt die Wasserqualität und die Funktionsfähigkeit der Netze.
Das IWW Zentrum Wasser besitzt langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Rohrnetzbewertung sowie des Korrosionsschutzes und unterstützt Versorgungsunternehmen bei der nachhaltigen Instandhaltung.
Ziel des ganztägigen Seminars ist die Befähigung von Mitarbeitern im Rohrnetzbetrieb zur eigenständigen und verbesserten Beurteilung des Rohrleitungszustands und zur Abschätzung der Sanierungsfähigkeit mittels Zementmörtelauskleidung.
Hierzu gehört auch die Bewertung des Zustandes und der Haltbarkeit bereits erfolgter Zementmörtelauskleidungen. Ergebnisse aus der verbesserten Zustands- und Sanierungsbewertung bilden eine belastbare Entscheidungsgrundlage zur Auswahl geeigneter Instandhaltungsmaßnahmen.
Das Seminar richtet sich vor allem an Mitarbeiter im Rohrnetzbetrieb (Facharbeiter, Meister) sowie Mitarbeiter im Asset Management, aber auch Betriebsleiter und Rohrnetzbewerter.
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Zwei Schlauchlining-Verfahren sanieren Bremer Mischwasserkanal
Die Swietelsky-Faber GmbH hat in Bremen einen 620 Meter langen Mischwasserkanal saniert und dabei bewusst zwei unterschiedliche Schlauchlining-Verfahren kombiniert: UV-härtendes GFK-Lining und warmhärtendes Synthesefaserlining. Das Bauvorhaben zeigt beispielhaft, warum eine technologieoffene Verfahrensauswahl statt pauschalem Produktlobbyismus über Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit einer Kanalsanierung entscheidet.






