Rohrleitungsnetze der öffentlichen Wasserversorgung sind kapitalintensive Anlagegüter und aufwändig in Betrieb und Instandhaltung. Eine allgemeine Zustandsverschlechterung verursacht steigende Schadensraten, Wasserverluste sowie Instandhaltungskosten, beeinträchtigt die Wasserqualität und die Funktionsfähigkeit der Netze.
Das IWW Zentrum Wasser besitzt langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Rohrnetzbewertung sowie des Korrosionsschutzes und unterstützt Versorgungsunternehmen bei der nachhaltigen Instandhaltung.
Ziel des ganztägigen Seminars ist die Befähigung von Mitarbeitern im Rohrnetzbetrieb zur eigenständigen und verbesserten Beurteilung des Rohrleitungszustands und zur Abschätzung der Sanierungsfähigkeit mittels Zementmörtelauskleidung.
Hierzu gehört auch die Bewertung des Zustandes und der Haltbarkeit bereits erfolgter Zementmörtelauskleidungen. Ergebnisse aus der verbesserten Zustands- und Sanierungsbewertung bilden eine belastbare Entscheidungsgrundlage zur Auswahl geeigneter Instandhaltungsmaßnahmen.
Das Seminar richtet sich vor allem an Mitarbeiter im Rohrnetzbetrieb (Facharbeiter, Meister) sowie Mitarbeiter im Asset Management, aber auch Betriebsleiter und Rohrnetzbewerter.
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Digitale Zwillinge und mathematische Modelle für die Energiewende
Die Energiewirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Versorgungssicherheit, Klimaneutralität und Effizienz müssen gleichzeitig erreicht werden. Auf der E-world Energy and Water 2026 in Essen zeigt das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM, wie digitale Technologien und mathematische Modelle diese Transformation beschleunigen. Mit Digitalen Zwillingen schaffen die Forschenden die Grundlage für präzise Analysen, zuverlässige Prognosen und intelligente Regelungen – und damit für eine flexible, nachhaltige und sichere Energieversorgung.









