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DVGW begeht 30-jähriges Jubiläum in Bonn

Anlässlich des 30. Jubiläums empfing der technisch-wissenschaftliche Verein DVGW Oberbürgermeisterin Katja Dörner, Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Institutionen und Ministerien am 16. Juli auf dem Bonner Hardtberg. Die Stadt soll laut DVGW-Vorsitzendem Gerald Linke auch in Zukunft „als Sitz des DVGW erste Wahl bleiben“.

von | 18.07.25

Die Bonner OB Katja Dörner (li.) und Victoria Appelbe, Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn (hi. re.) mit Vorstandsvorsitzendem Prof. Dr. Gerald Linke (vorne) und Vorstand Dr. Wolf Merkel beim Besuch des DVGW
© DVGW / Agentur Bildschön, A. Elhardt
DVGW

Die Bundesstadt bietet ein ideales Umfeld für die Arbeit unseres Vereins”, bewertet Prof. Dr. Gerald Linke, Vorstandsvorsitzender des DVGW, die Entscheidung, die Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) im Juli 1995 nach Bonn zu verlegen. Der DVGW habe seither ein kontinuierliches Wachstum zu verzeichnen. Genügte zu Beginn ein Erweiterungsbau des damaligen „Gas-Wasser-Zentrums“, so erstreckt sich der Verein mittlerweile über den gesamten Gebäudekomplex.

Mit rund 250 Kolleginnen und Kollegen in Bonn – im gesamten Bundesgebiet sind es über 1.000 – koordiniert der DVGW seine mit Fachleuten aus Unternehmen und Institutionen besetzten Gremien. Sie erarbeiten die Technischen Regeln, die maßgeblich für eine sichere und zuverlässige Versorgung mit Gas und Wasser in Deutschland sind. Weitere wesentliche Aktionsfelder sind Forschung und Entwicklung, Prüfung und Zertifizierung sowie Berufliche Bildung im Energie- und Wasserfach.

Standort Bonn hat sich bewährt

„Die Entscheidung für Bonn als Sitz der Hauptgeschäftsstelle hat sich als Glücksgriff erwiesen. Zwar sind Ende der 90er Jahre die meisten Ministerien nach Berlin gezogen. Doch Bonn blieb Standort wichtiger Institutionen und Behörden; viele Ministerien unterhalten hier weiterhin einen Dienstsitz. Hinzu kommt die geographische Nähe zu Brüssel. Für die Arbeit unserer Gremien sind das wertvolle Standortvorteile”, betont Gerald Linke.

Die Gründung des Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches fand 1859 in Eschborn bei Frankfurt statt. Ursprünglich dem innerfachlichen Austausch und der Förderung von Forschung gewidmet, entwickelte er sich im Laufe der Zeit zum Regelsetzer im Gas- und Wasserfach in Deutschland. Eine bedeutende Aufgabe war in den 1960er bis 1980er Jahren die deutschlandweite Umstellung von Stadtgas auf Erdgas. Heute begleitet der DVGW erneut tiefgreifende Transformationen: die Umstellung der Gasnetze auf Wasserstoff und die Anpassung der Wasserinfrastruktur an den Klimawandel.

(Quelle: DVGW)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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