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Größtes grünes H2-Projekt Österreichs mit 123 Mio. Euro gefördert

Die OMV AG und der Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) haben Anfang Januar dieses Jahres einen Fördervertrag für eine geplante Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff in Bruck an der Leitha (Niederösterreich) unterzeichnet. Dieser Vertrag soll „eine Produktionsförderung von bis zu 123 Mio. Euro“ sicherstellen.

von | 28.04.26

Elektrolyse in Bruck a.d. Leitha
Quelle: OMV

Im Vorfeld wurde das Vorhaben von der Europäischen Wasserstoffbank (EHB) positiv bewertet und für eine Förderung empfohlen. Das Projekt soll einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Wasserstoffstrategie und zur OMV Strategie 2030 leisten.

„Die positive Bewertung durch die Europäische Wasserstoffbank und die daraus resultierende Förderung der Republik Österreich unserer Anlage für grünen Wasserstoff ist ein starkes Signal für die Zukunft der nachhaltigen Energieversorgung und für den Standort Österreich“, betonte Alfred Stern, Vorstandsvorsitzender und CEO von OMV. „Mit unserem Projekt setzen wir einen Meilenstein für die Energiewende in Europa und zeigen, wie OMV Innovation und Verantwortung vereint.“

OMV investiert eigenen Angaben zufolge einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in Bruck an der Leitha. Die 140-MW-Anlage soll Ende 2027 in Betrieb gehen und dann zu den fünf größten in Europa zählen. OMV plant mit einer Produktionskapazität von künftig bis zu 23.000 Tonnen grünem Wasserstoff, produziert mithilfe von erneuerbarer Energie aus Wind- und Solarenergie sowie Wasserkraft. Dies entspricht laut OMV einer Einsparung von bis zu 150.000 Tonnen CO2 pro Jahr.

„Durch eine lokale Erzeugung von grünem Wasserstoff leistet diese Anlage, die über eine 22 km lange Pipeline direkt mit der OMV Raffinerie Schwechat verbunden ist, einen maßgeblichen Beitrag zu unserer Dekarbonisierung“, kommentierte Martijn van Koten, OMV Executive Vice President, Fuels und Chemicals.

(Quelle: OMV)

Elektrolyse in Bruck a.d. Leitha. Quelle: OMV

 

Der OMV beim Symposium Pipelinetechnik in Bochum

Dr. Gundula Stadie, OMV

Beim Symposium Pipelinetechnik am 18. Juni 2026 in Bochum stellt Dr. Gundula Stadie von der OMV AG in ihrem Vortrag „Neubau eines Elektrolyseurs und einer Wasserstoffpipeline in Österreich“ das Projekt und dessen Herausforderungen in Bezug auf die Nutzung der bestehenden Trasse, Planung etc. vor.

 

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