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IFAT: Umwelttechnologien im Fokus von Politik und Wirtschaft

Die IFAT Munich 2026 unterstreicht einmal mehr ihre Rolle als zentrale Plattform für Umwelttechnologien: Hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und internationalen Institutionen nutzen die Weltleitmesse vom 4. bis 7. Mai 2026, um zentrale Zukunftsfragen rund um Zirkularität und Klimaschutz zu diskutieren.

von | 20.04.26

Die Eröffnung der IFAT Munich durch Spitzenpolitiker erfolgt auf der Blue Stage am Montag, 4. Mai, um 10 Uhr.
Bild: © Messe München GmbH

Mit ihrem Leitmotiv „Circularity is a must“ adressiert die IFAT Munich genau die Themen, die derzeit ganz oben auf den politischen Agenden stehen – von Rohstoffsicherheit und resilienten Lieferketten bis hin zu Klimaschutz und industrieller Transformation. Die Messe wird damit zum Ort, an dem politische Zielsetzungen und technologische Lösungen konkret zusammenfinden.

Gemeinsame Eröffnung durch Schneider, Roswall und Glauber

Bereits zur offiziellen Eröffnung wird die hohe politische Bedeutung der Branche sichtbar: Bundesumweltminister Carsten Schneider, EU-Kommissarin Jessika Roswall und Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber eröffnen die IFAT Munich 2026 gemeinsam. Am Montag, 4. Mai, um 10 Uhr setzen sie auf der Blue Stage (Halle B2) ein deutliches Signal für die enge Verzahnung von europäischer, nationaler und regionaler Umweltpolitik.

„Dass so viele hochrangige politische Entscheidungsträger nach München kommen, zeigt: Die Transformation hin zu einer zirkulären Wirtschaft ist längst auf der politischen Agenda angekommen“, sagt Exhibition Director Philipp Eisenmann. „Mit ihrem Leitmotiv Circularity is a must bringt die IFAT Munich die entscheidenden Akteure zusammen – und vor allem die Lösungen, die jetzt gebraucht werden.“

VDA-Präsidentin Hildegard Müller zur Mobilität der Zukunft

Ein besonderes Augenmerk liegt 2026 auf dem engen Austausch zwischen Politik und Wirtschaft. Unter anderem diskutiert Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA) auf einem Panel mit weiteren Branchenvertretern, wie Design, Recycling und Automobilindustrie zusammenspielen müssen, um Ressourcensicherheit und Klimaschutz zu verbinden.

Die Diskussionsrunde des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft e.V. (BDE) findet statt am Montag, 4. Mai, um 13.30 Uhr auf der Orange Stage (Halle A5).

Starke Ministerpräsenz aus den Bundesländern

Die Spotlight Area „Wasserstoff in der Kreislaufwirtschaft“ wird auf der Hydrogen Stage am Montag. 4. Mai, um 13.30 Uhr eröffnet. Bild: © Messe München GmbH

Neben Landtags- und Bundestagsabgeordneten sowie Vertretern des Europäischen Parlaments finden auch zahlreiche Staatsminister den Weg zur IFAT Munich. Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, eröffnet die Spotlight Area „Wasserstoff in der Kreislaufwirtschaft“ am Montag, 4. Mai, um 13.30 Uhr auf der Hydrogen Stage (Halle A4). Ebenfalls am Eröffnungstag reisen die beiden Staatsminister aus Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur (Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie) sowie Oliver Krischer (Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr) nach München, um sich mit Experten über Zirkularität auszutauschen.

Politische Impulse auf europäischer Ebene

Ein zentrales Highlight ist das Europäische Spitzengespräch der Kreislaufwirtschaft, bei dem hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Institutionen über die Weiterentwicklung der Circular Economy in Europa diskutieren. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 6. Mai, um 9.30 Uhr auf der Orange Stage (Halle A5) statt. Mit dabei ist u.a. Eric Mamer, Generaldirektor der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission. Er diskutiert mit Glenn Schmidt, Vice President Global Sustainability der BMW Group, Ulla Hüppe, Global Vice President and Global Sustainability Lead der Henkel AG & Co. KGaA sowie Felicitas Riedl, Director of the Innovation and Competitiveness Department at the Projects Directorate, European Investment Bank (EIB). Das Spitzengespräch unterstreicht die Rolle der IFAT Munich als Plattform für den Dialog zwischen europäischer Politik, Industrie und Praxis – und zeigt, wie eng regulatorische Rahmenbedingungen und technologische Lösungen inzwischen verzahnt sind.

Internationale Ministerdelegationen

Auch international stößt die IFAT Munich auf großes politisches Interesse: Politische Spitzenvertreter aus mehreren Ländern nutzen die Messe als Plattform für Austausch und Kooperation. Erwartet werden u.a. die Umweltminister aus Österreich, BoIivien, Ägypten und Südafrika. Damit wird die IFAT Munich ihrer Rolle als globaler Treffpunkt für politische Entscheidungsträger und Branchenvertreter gleichermaßen gerecht.

IFAT Munich als politischer Taktgeber

Die Vielzahl hochrangiger Teilnehmer zeigt: Die Umwelttechnologien stehen mehr denn je im Zentrum politischer Aufmerksamkeit. Die IFAT Munich 2026 ist der zentrale Ort, an dem politische Leitlinien, wirtschaftliche Innovationen und gesellschaftliche Erwartungen zusammengeführt werden – und an dem die Weichen für eine nachhaltige Zukunft gestellt werden.

Weitere Informationen zur IFAT Munich und zum Veranstaltungsprogramm unter www.ifat.de

(Quelle: IFAT)

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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