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Rückblick auf die 21. Pipeline Technology Conference

Die 21. Pipeline Technology Conference (ptc) ist vergangene Woche in Berlin zu Ende gegangen. Mit 1.132 Teilnehmenden aus 61 Ländern sowie Delegationen von rund 100 Pipeline-Betreibergesellschaften war die ptc 2026 laut Veranstalter die größte und internationalste Ausgabe in der 21-jährigen Geschichte der Veranstaltung.

von | 11.05.26

Die Eröffnungsrede hielt The Right Honourable Ekperikpe Ekpo, Minister of State for Petroleum Resources for Gas of the Federal Republic of Nigeria
© Ralph Thiele/EITEP

Die ptc 2026 fand vom 27. bis 30. April im Estrel Congress Center statt und begann am Eröffnungstag mit einem Trainingstag, gefolgt von drei vollen Tagen Konferenz und Ausstellung. Eröffnet wurde das Programm mit Vorträgen von The Right Honourable Ekperikpe Ekpo, Minister of State for Petroleum Resources (Gas) aus Nigeria, Seiner Exzellenz Abdulla bin Ibrahim Al Hamar, Botschafter des Staates Katar in Deutschland, sowie Dr. Philipp Steinberg, Senior Advisor der Boston Consulting Group und ehemaliger Abteilungsleiter im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Steinberg sprach zum Thema „Pipelines, Power and Politics: Energy Security in a Fragmenting World”.

Themenschwerpunkte des technischen Programms in zahlreichen Fachsessions waren Wasserstofftransport, CO2-Infrastruktur, Pipeline-Sicherheit und -Integrität, Inspektionstechnologien, Digitalisierung sowie die langfristige Rolle von Pipelines in sich wandelnden Energiesystemen. Die Eröffnungs-Podiumsdiskussion drehte sich um „Strengthening Pipeline Safety Through Experience“ und legte den Grundstein für die anschließenden Diskussionen. Wie in den Vorjahren stellen die Veranstalter alle Konferenzbeiträge im Open-Access-Format über die ptc Pipeline Open Knowledge Base zur Verfügung.

Die Zukunft der Pipelinebranche im Blick

Am letzten Tag der Konferenz fand der „World Pipeline Outlook“ in größerem Rahmen statt. Dabei kamen Fachleute aus der ganzen Welt zusammen, um über die Zukunft der Branche zu sprechen. Ein wichtiges Thema war der stark steigende Strombedarf von Rechenzentren in Europa. Dabei wurde erklärt, welche Rolle Gasnetze spielen, um die Versorgung sicherzustellen. Außerdem ging es um die Transalpine Pipeline (TAL) und ihre zunehmende Bedeutung für die Ölversorgung Tschechiens, besonders vor dem Hintergrund politischer Veränderungen. Ein weiterer Punkt war das 50-jährige Bestehen des Trans-Alaska Pipeline Systems (TAPS).

Darüber hinaus führte die ptc 2026 neue Netzwerkformate ein. Dazu gehörte erstmals eine Round-Table-Runde für Pipeline-Regulierungsbehörden, die parallel zu den etablierten Operator-Round-Tables, dem dritten Global Women in Pipeline Forum und den erweiterten Aktivitäten des ptc Young Pipeliners Engagement Committee stattfand. Ein besonderes Highlight am Eröffnungstag war die Verleihung der Young Pipeliners International Awards 2026. Kate Stratogianni erhielt den YPI Early Achievement Award, und Subashish Kundu Sunny bekam den YPI Emerging Young Pipeline Professional Award.

(Quelle: PTC)

In eigener Sache: nächstes Veranstaltungs-Doppel in Bochum

Das nächste Veranstaltungs-Doppelpack für die Gasbranche steht schon in den Startlöchern: Am 17. und 18. Juni 2026 finden der 20. Praxistag Korrosionsschutz und das 17. Symposium Pipelinetechnik im RuhrCongress Bochum statt. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets, und informieren Sie sich in topaktuellen Vorträgen über branchenrelevante Themen und beim persönlichen Netzwerken auf den begleitenden Fachausstellungen.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

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