Abwasserschächte sind eigenständige Bauteile mit spezifischen Funktionen und Belastungen. Eine bloße Übertragung von Verfahren aus der Haltungssanierung führt laut Bosseler und Gillar oft zu mangelhaften Ergebnissen. Besonders kritisch sei die Untergrundvorbereitung: Unzureichend gereinigte oder behandelte Oberflächen beeinträchtigten die Haftung von Beschichtungen und verursachten frühzeitige Schäden.
Auch die Auswahl geeigneter Materialien und Verfahren sei entscheidend. Fehler entstehen nach Einschätzung der Experten meist nicht durch fehlende Technik, sondern durch unsachgemäße Anwendung oder unklare Randbedingungen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Qualitätssicherung. Diese sollte den gesamten Sanierungsprozess begleiten so die Experten, – von der Bestandsaufnahme über die Ausführung bis zur Dokumentation. Nur so ließen sich Risiken minimieren und die Nachhaltigkeit der Maßnahmen sichern.
Das Fazit der Experten: Schachtsanierung erfordert Fachwissen, Aufmerksamkeit und eine systematische Qualitätssicherung. Dauerhafte Erfolge lassen sich nur durch professionelle Planung, Ausführung und Dokumentation erzielen.
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Ein IKT-Prüfer testet, bei welcher Zugkraft die Schachtoberfläche abreißt. Foto: IKT
Weiterbildung zur Schachtsanierung beim IKT
Die im Podcast beschriebenen Herausforderungen zeigen deutlich: Schachtsanierung erfordert fundiertes Fachwissen, klare Prozesse und Erfahrung aus der Praxis. Das IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur bietet hierzu zwei aufeinander abgestimmte Weiterbildungsformate an:
- Online-Crashkurs Schachtsanierung im Februar, März und September 2026 – für den kompakten Einstieg oder die gezielte Auffrischung
Mehr zu den Schwerpunkten, den Terminen und zur Anmeldung
- Zertifikats-Lehrgang Schachtsanierungsberater im April und Oktober 2026 – für alle, die tiefer einsteigen und Verantwortung übernehmen
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(Quelle: IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur)









