Unter anderem ist eine wechselseitige Mitarbeit in Ausschüssen geplant sowie die jeweilige Mitwirkung bei der Erstellung technischer Schriften. Zudem sollen die Ressourcen gebündelt werden, wenn es um die Vertretung der Belange gegenüber öffentlichen Auftraggebern und Institutionen geht.
“Dass die Verbände des Leitungsbaus und der Leitungssanierung näher zusammenrücken, ist ein deutliches Signal an die Branche und hilft uns die vielfältigen vor uns liegenden Herausforderungen gemeinsam an breiter Front anzugehen”, freut sich rbv-Präsident Fritz Eckard Lang über die künftige engere Verzahnung der beiden Verbände. ”Es gibt viele Themen wie etwa die Förderung von Aus- und Fortbildung sowie die Fachkräftesicherung. Hier können wir gemeinsam mit dem rbv im Interesse der Sanierungsunternehmen stärker agieren”, fügt RSV-Vorstandsvorsitzender Andreas Haacker hinzu.
Ein sichtbares Zeichen der gemeinsamen Arbeit wird auf der IFAT 2020 gesetzt: Hier werden beide Verbände zusammen mit der German Society for Trenchless Technology (GSTT) auf einem gemeinsamen Stand vertreten sein.
Gasaufbereitung sichert Wasserstoffqualität für den Leitungstransport
Die Gasaufbereitungsanlage im Energiepark Bad Lauchstädt hat die H₂-Dichtheitsprüfung des TÜV Thüringen bestanden und ist damit bereit für den stufenweisen Hochlauf. Die Anlage bringt Wasserstoff aus einem 30-MW-Elektrolyseur auf einen Reinheitsgrad von 99,97 Prozent, bevor das Gas über eine rund 25 Kilometer lange Leitung zur TotalEnergies-Raffinerie in Leuna transportiert wird.






